Freitag, 12. Januar 2018

Kichererbsen-Curry

Wie ich im letzten Beitrag schrieb, habe ich letztes Jahr zwar viel gekocht, aber doch meist vergessen, darüber zu bloggen. Das fiel mir kürzlich wieder auf, als ich verzweifelt ein Rezept für Kichererbsen-Curry auf dem Blog suchte. Oft gekocht, nie verbloggt...

Letztes Jahr hatte ich das mal unterwegs gegessen und danach ein paar Mal daheim gemacht. Auf die faule, schnelle Art mit Kichererbsen aus der Dose. Man kann natürlich auch getrocknete Kichererbsen kaufen und diese selbst kochen! Bei mir scheitert das daran, dass ich zu selten weiß, worauf ich am Folgetag Appetit habe - und Kichererbsen muss man einen Tag vorher einweichen, um sie dann noch eine lange Zeit zu kochen.

Kichererbsen-Curry

Besser schmecken die getrockneten, finde ich, aber man kann nicht alles haben und die Kichererbsen aus der Dose gehen auch.

Die alte Nutzpflanze aus der Familie der Hülsenfrüchtler soll sehr gesund sein: Kichererbsen enthalten viel Eiweiß, Eisen und Kalzium. Ein Vorteil für alle, die im Januar etwas abnehmen wollen: Die vielen Ballaststoffe sorgen dafür, dass man lange satt bleibt!

Man muss sie gut durchgaren; roh sind Kichererbsen giftig. Bei Dosenware ist das kein Problem.

Zubereitung Kichererbsen-Curry

Mit frischem Gemüse und etwas Currypaste vermischt schmecken Kichererbsen super! Ich variiere mit den Gemüsesorten je nach Saison und spiele mit dem, was da ist. So wanderte diesmal ein Rest eines Maiskolbens vom Vortag mit in die gemüsige Mischung.

Was mir diesmal nicht ganz so gefiel ist, dass die Bio-Kokosmilch geklumpt hat. Das ließ sich auch mit viel Rühren nicht beheben. Konventionelle Kokosmilch ist homogener, wenn man die Dose öffnet; bei Bioware setzt sich die festere Masse von der Flüssigkeit ab, ähnlich wie bei Sahne. Aber egal, lecker war's!


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Kichererbsen-Curry
Kategorien: Gemüse, Hülse, Curry, Vegan
Menge: 2 bis 3 Personen

Zutaten

2-3StangenSellerie
1Rote Paprika
1/2Chinakohl
4Knoblauchzehen
1StückIngwer; nach Geschmack
2Hocherhitzbares Öl, z.B. Erdnussöl
1klein.Dose Kichererbsen (Abtropfgewicht 265 Gramm;
-- Einwaage Dose 400 Gramm)
1/2Maiskolben (vom Vortag oder gekocht)
1-2Essl.Grüne Currypaste (thailändisch)
1/2DoseKokosmilch (200 ml ca.)
EtwasWasser; evtl.
H OPTIONAL, WER HAT UND MAG
Frische Kräuter

Quelle

improvisiert
Erfasst *RK* 10.01.2018 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden. Knoblauch und Ingwer in Scheiben schneiden. Kichererbsen abtropfen.

Einen Wok oder eine große Pfanne erhitzen, Öl dazugeben und Sellerie, Paprika und Chinakohl zufügen. Unter Rühren braten, bis die Gemüse halbgar sind. Etwas zur Seite schieben und Knoblauch sowie Ingwer zufügen, anbraten lassen. Kichererbsen und Mais zufügen, alles vermischen.

Wieder in der Mitte einen Platz frei schaufeln; auf diese Stelle die Currypaste geben und anbrutzeln lassen. Mit Kokosmilch ablöschen und alles gut verrühren. Erhitzen, so dass alles gut warm wird. Bei Bedarf etwas Wasser hinzufügen.

Wer mag und hat, kann noch frische Kräuter (z.B. Thai-Basilikum, Koriander, Frühlingszwiebeln, usw.) zufügen.

Dazu passt gekochter Reis oder Hirse. Es schmeckt aber auch pur.
=====

Nachtrag: Genau wegen solcher Kommentare wie den folgenden blogge ich! Es geht mir um Austausch, Tipps, gegenseitiges Lernen, Anregungen und den Austausch erprobter Rezepte! 

Kommentare:

  1. Hast Du einen Schnellkochtopf? Der kocht getrocknete Kichererbsen ohne Einweichen ratzfatz gar ��.

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    1. Ja, habe ich! Danke für den Tipp, das probiere ich aus.

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  2. Ich finde, zwischen den selbstgekochten und denen aus der Dose ist ein Riesen-Unterschied. Natürlich ist es eine ziemliche Arbeit, die einzeln aus dem Häutchen zu pfriemeln, aber ich koche sie in grösseren Mengen und friere sie dann portionsweise ein.

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    1. Da ist wirklich ein großer Unterschied, stimmt. Auf Einfrieren wäre ich nie gekommen... Das Abpulen der Häutchen kann man ja als Meditation sehen und eine große Portion auf einmal machen. Gute Idee, danke!

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