Donnerstag, 31. Dezember 2015

Jahresrückblick: Foodblogbilanz 2015

Vor einem Jahr hatte ich schon einen Rückblick geschrieben und meine Antworten auf die Fragen von Sabine aufgeschrieben (hier mein Beitrag von 2014).

Die Giftigeblonde Sina hat dieses Jahr mehr Zeit als Sabine und hatte die Idee, das Thema wieder aufzugreifen und vielleicht eine Art Tradition daraus zu machen, das vergangene Foodbloggerjahr Revue passieren zu lassen. Sie hat zur #foodblogbilanz2015 aufgerufen.

Hier sind meine Antworten.

1. Was war 2015 dein erfolgreichster Blogartikel?

Ich hatte erst keine Ahnung, aber zum Glück gibt es ja Statistiken, die manchmal doch erstaunen. Oft sind die einfachsten die meistgeklickten Rezepte.

Das war 2015 der Vanillepudding mit Sojamilch und der Überlegung, wie man die Farbe gelb in einen eigentlich weißen Vanillepudding rein kriegt und warum bzw. ob es die überhaupt braucht.

Veganere Vanillepudding aus Sojamilch

Pudding selber kochen geht ganz einfach, das hatten wir mit der Aktion wir retten was zu retten ist wieder bewiesen. Statt Sojamilch kann man natürlich auch Kuhmilch nehmen... ;-)

2. Welche drei deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben dir persönlich am meisten bedeutet?

Das ist dieses Jahr noch schwerer als letztes Jahr...
  1. Senfgrün wächst im Frühjahr verbreitet, und keiner isst es. Damit habe ich Senfgrün aus dem Wok gewokt, das war schön frühlingshaft-kräftig-grün und lecker. 
  2. Die Gin-Tonic-Macarons haben mich motiviert, nach langer Zeit mal wieder Macarons selber zu machen. Das geht einfacher als man denkt und man kann so super mit verschiedenen Aromen improvisieren. 
  3. Der Flotte Dreier war ein herausforderndes Thema bei den diesjährigen Blog-Events. Ich habe zusammen mit Sus vom Corumblog und Sammelhamster Noémi ein einmaliges Pizza-Menü gezaubert, für das ich das Dessert Pizzaeistorte beisteuerte. 
3. Und welche drei aus anderen Blogs haben dich am meisten inspiriert?

Da muss ich dieses Jahr passen. Letztes Jahr hatte ich darauf noch eine Antwort, dieses Jahr tue ich mich schwer, es sind eigentlich meist meine altbekannten Blogs und ein paar neue, die auch auf der Linkliste rechts stehen. Ich lande immer mal bei neuen Blogs, die mir gefallen, aber da ich mein Leben nicht mit Blogs-Lesen verbringen kann, verliere ich viele auch wieder schnell aus den Augen. Eher bleibe ich bei den Blogs am Ball, die hier kommentieren.

Sehr viele Blogger bringen mir persönlich zu viel Werbung, jede paar Tage wird ein anderes Produkt in den Himmel gelobt und dann schnell wieder vergessen. Ich verstehe ja, dass einige vom Bloggen leben müssen oder wollen und daher auf viele solcher sponsored posts angewiesen sind, aber mir geht es da zu sehr ums schnelle Geld, zu plump um Klickzahlen und Kommerz, zu wenig um Qualität und Nachhaltigkeit. Da werden Rezepte auch mal geklaut, schön fotografiert, schnell hier und da eingereicht und auf allen Social Media Kanälen gehypt. Ich probiere ja immer gerne Rezepte von Blogs aus und wurde da in letzter Zeit leider häufiger enttäuscht, da sie nicht funktionierten oder fad schmeckten. Da halte ich mich lieber an die große Zahl altbekannter Blogs, die aus Spaß an der Freude bloggen und bei denen die Rezepte funktionieren und einfach gut schmecken, mit Pfiff. So etwas inspiriert mich mehr.

4. Welches der Rezepte, die du 2015 veröffentlicht hast, hast du selbst am häufigsten gekocht – und warum?

Das war der Kidneybohnen-Räuchertofu-Aufstrich, den ich letzten Winter optimiert hatte. Er geistert auch als vegane Leberwurst durchs Netz und schmeckt auf knusprigem fränkischen Landbrot genial lecker. Davon abgesehen kommt es selten vor, dass ich Rezepte öfter koche...

5. Welches Koch- oder Blog-Problem hat dich 2015 beschäftigt? Und hast du es gelöst?

Seit mein Reiskocher kaputt ist und mein Mitkocher meinte, ich könne auch ohne auskommen, probiere ich mit Schnellkochtopf oder Induktionsplatte, normalen Reis wie in China zu kochen. Das klappt schon mal, aber meistens nicht... Nachdem ich vorgestern mal wieder einen Topf dermaßen verkokelt habe und der Reis richtig geräuchert schmeckte, werde ich mir doch wieder einen Reiskocher kaufen. Damit löse ich das Problem. :-)

6. Was war deine größte kulinarische Neuentdeckung dieses Jahres – welches Lebensmittel, welches Rezept, welche Küchentechnik, welcher Geschmack hat dir eine völlig neue Welt eröffnet?

Ich fand die Slowcooker-Session spannend, die ich beim FoodBloggerCamp in Berlin mitgemacht hatte. Was Gabi und Ulrike da erzählt und präsentiert haben, war für mich eine neue Welt.

7. Was war der beste (oder lustigste) Suchbegriff, über den Besucher auf dein Blog gekommen sind?

Richtig lustige sind mir diesmal kaum aufgefallen, dafür wirklich praktische: Viele suchen konkret nach Rezeptenamen, also z.B. Flachswickel, Chili con Carne oder Quittenmus und werden damit auch fündig.

8. Was wünschst du dir und deinem Blog für 2016?

Mir wünsche ich weiterhin gute Laune und gute Gesundheit sowie wieder ein paar interessante Events, bei denen ich alte und neue Blogger-Freunde kennen lernen bzw. wieder treffen kann. Meinem Blog wünsche ich weiter die Leser, die er hat, die besten, die die nicht mit jeder Mode mitgehen sondern mögen, was ich ausprobiere, teste, fotografiere und aufschreibe, und die auch ab und zu kommentieren. Danke dafür, das freut mich immer, ich mag diesen Austausch.

So, das war's. :-)

Ich wünsche Euch allen ein gutes gesundes möglichst friedliches Neues Jahr 2016! 

Bei der Menge Bilanzen, die zurzeit reintrudeln, verliere ich den Überblick. Schaut bitte bei Sina rein, sie sammelt hier die Links.

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Pistazien-Hibiskus-Butterstangen

So kurz vor Weihnachten findet man in Zeitschriften, Blogs und Büchern eine Menge klassische oder auch kreative Rezepte für Plätzchen, Kekse und Kleingebäck.

Bei mir gibt's auch einige erprobte Rezepte (Kategorien Advent und Weihnachten und Kekse und Kleingebäck), aber ich probiere auch immer gerne Neues aus. Diesmal wurde ich in dem Buch Weihnachtsplätzchen: Himmlisch lecker und bezaubernd süß von Christina Richon fündig, das als kleines erschwingliches Taschenbuch im GU Verlag erschienen ist.

Für den schnellen Genuss gibt es am Ende des Buchs vier sog. Last-Minute-Rezepte. Eines nannte sich Hibiskus-Butterstangen und sah zum Anbeißen aus.

Pistazien-Hibiskus-Butterstangen

Die Zutaten sind schnell zusammen gerührt und der Mürbeteig, der geriebene weiße Schokolade enthält, schmeckt auch schon ungebacken sensationell.

So kamen bei mir nicht die im Rezept angekündigten 40 Kekse, sondern deutlich weniger raus... ;-)


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Pistazien-Hibiskus-Butterstangen
Kategorien: Backen, Plätzchen, Mürbeteig, Schnell
Menge: 30 bis 40 Stück

Zutaten

H SCHOKO-MÜRBETEIG
50GrammWeiße Kuvertüre
200GrammMehl
150GrammKalte Butter
50GrammZucker
1Eigelb
H VERZIERUNG
80-100GrammWeiße Kuvertüre
1Essl.Kakaobutter
40-50GrammPistazienkernen; gehackt
2Teel.Getrocknete Hibiskusblüten

Quelle

nach Weihnachtsplätzchen: Himmlisch lecker und
bezaubernd süß, Taschenbuch von Christina Richon
Erfasst *RK* 13.12.2015 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Für den Mürbeteig die weiße Kuvertüre fein reiben und mit Mehl und Zucker mischen. Butter in kleine Scheiben schneiden, Eigelb dazu geben. Alles zusammen schnell zu einem Mürbeteig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und für 1 Stunde kühl stellen.

Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (160°C Umluft, Gas Stufe 3) vorheizen. Ein Blech mit Backpapier belegen.

Den Teig ca. 1 cm dick und so rechteckig wie möglich ausrollen. Auf das Backblech hieven und der Mitte des Ofens backen, bis er hellgelb ist. Das dauert je nach Backofen ca. 14-18 Minuten.
Das Blech aus dem Ofen nehmen und den großen Keks noch warm in ca. 2 x 7 cm lange Stangen schneiden.

Für die Verzierung die weiße Kuvertüre im Wasserbad schmelzen. Mit Hilfe eines Löffels auf die Butterstangen träufeln, so dass möglichst dünne Schokolinien entstehen. Sofort mit gehackten Pistazienkernen bestreuen und mit zerbröselten Hibiskusblüten bestreuen.

Tipp: Die Hibiskusblüten bekommt man in Apotheken oder im Ägypten- Urlaub.
=====

Im Originalrezept steht, die Kuvertüre könne man in einem Gefrierbeutel im Wasserbad schmelzen, den man dann aufschneidet. Bei mir wurde die Kuvertüre darin nicht weich. Ich habe sie daher aus dem Gefrierbeutel in eine Schüssel umgefüllt und mit etwas Kakaobutter vermischt geschmolzen.

Pistazien-Hibiskus-Butterstangen
Die Butterstangen erinnern an schottische Shortbreads, sie sind nicht auf Advent begrenzt sondern passen das ganze Jahr über. Der Nachteil an ihnen ist, dass sie so lecker sind, dass man nicht aufhören kann, davon zu naschen... Zum Glück kann man schnell welche nachmachen! :-)

Im Buch sind verschiedene Rezepte zusammengetragen, von fruchtig-bunt (z.B. Lime-Bars oder Aprikosen-Rosmarin-Plätzchen) über verschiedene Rezepte mit Schokolade und Nüssen, Klassiker wie Spitzbuben, Vanillekipferl oder Zimtsterne sowie feine und besondere Plätzchen (Matcha-Beerentatzen oder die Pistazien-Sablés, die letzten Winter durch die Blogs zogen).

Die Aufmachung finde ich gelungen, nicht überkitscht, eher elegant vorweihnachtlich. Abgerundet wird das Ganze mit Informationen und Tipps, so dass auch Backanfänger mit den typischen Teigen klar kommen. Es gibt gute Tipps zum Ausstechen und Backen, sowie zu Dekoration und auch Verpackungsideen, wenn man die Plätzchen verschenken möchte.

Im Buch sind noch eine Menge Rezepte, die ich gerne ausprobieren würde. Leider fehlt mir gerade die Zeit dazu, aber das kann man ja nachholen.

Freitag, 11. Dezember 2015

Winterliche Heißgetränke

Gerade ist es hier auf der Spielwiese etwas ruhig, andere Themen haben Vorrang. Ich freue mich, dass trotzdem fleißig hier gelesen wird; das Archiv enthält ja genügend Rezepte.

Vergangenen Freitag hat unsere Rettungstruppe wieder gezeigt, dass man auch ohne Industrieprodukte gut zurecht kommt: Diesmal wurden winterliche Heißgetränke "gerettet". Da sind so tolle Rezepte drin, die man einfach selber machen kann. Es geht also gut ohne Zucker- und Chemiezusätze. :-)

Logo Wir retten was zu retten ist, Logo by Zorra Kochtopf

Diesmal war ich nicht dabei, aber ich möchte die Links teilen. Klickt Euch doch einfach rein, super Rezepte!

  Das zugehörige Pinterest-Board mit Fotos und Links aller bisherigen Aktionen von #wirrettenwaszurettenist findet Ihr hier.

Und auf der Spielwiese gibt's natürlich auch schon eine Menge winterliche Heißgetränke, heute einfach einen schwarzen Tee in meiner alten chinesischen Tasse. Dafür braucht's kein Rezept. :-)

Teetasse

Mittwoch, 18. November 2015

Kaki-Nashi-Müsli

Eine gewisse Vorliebe für asiatische Früchte habe ich ja - interessanterweise im Herbst eher die, die in ähnlichem Klima wachsen wie hierzulande. Einen Nashibaum haben wir im Garten und seit langem will ich Kakibäume anpflanzen, die sollen hier auch gut wachsen.

Bis das irgendwann passiert, muss ich Kakis kaufen, wie kürzlich in Italien. Dort wuchsen, wie ich hier schon geschrieben habe, einige und waren voller Früchte.

Kaki-Nashi-Müsli
Mit Nashibirnen kombiniert schmecken Kakis zur Abwechslung auch mal gut im Müsli.

Das Müsli bestand diesmal aus einer Haferflocken-Nuss-Trockenfrüchte-Grundmischung, ganz einfach. Die beiden Früchte harmonieren nicht nur farblich, sondern ergänzten das Müsli auch von Geschmack und Konsistenz. Lecker!


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Kaki-Nashi-Müsli
Kategorien: Frühstück, Getreide, Nashi, Herbst
Menge: 2 bis 3 Personen

Zutaten
1Nashibirne
1SchussApfel- oder Zitronensaft; wer mag
1Kaki
1TasseMüsli-Grundmischung (Haferflocken, Nüsse
-- Trockenfrüchte)
200GrammJoghurt

Quelle

improvisiert
Erfasst *RK* 04.11.2015 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Nashi von Stiel, Blüte und Gehäuse befreien und in möglichst kleine Würfel schneiden und in eine große Schüssel geben. Etwas Apfel- oder Zitronensaft darüber träufeln und vermengen. Kaki von Blüte befreien und in Stücke schneiden, ebenfalls dazu geben. Meine war schon etwas weich, das wurde eher Mus. Wer ein wenig Deko mag, sollte von beiden Früchten eine oder mehrere halbwegs dekorative Scheiben beiseite legen.

Müslimischung und Joghurt dazu geben und alles vorsichtig vermengen.

In Schüsselchen verteilen und nach Belieben mit den zur Seite gelegten Obstscheiben dekorieren.

Wer mag, gibt noch dekorativ eine Haselnuss oben drauf oder tobt sich sonstwie aus.
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Sonntag, 15. November 2015

Rührei mit weißem Trüffel

Blog-Event CXIV - Wild & Pilz (Einsendeschluss 15.11.2015)Schätze aus Wald und Flur, Wild und Pilze sind Thema des aktuellen Blog-Events auf Zorras Kochtopf. Nummer CXIV bereits, wow!

Die zur Saison passende Aufgabe kommt von Barbara und Mario vom Blog Mario´s Fire Food & Fine Food. Als Zutat soll entweder Wild oder Pilze enthalten sein, oder beides.

Ich finde beides absolut super - am liebsten hätte ich etwas mit frischen selbst gesammelten Waldpilzen und Reh zubereitet; dafür hatte ich eine gute Idee und vor einigen Wochen auch traumhaft schöne Steinpilze gesammelt. Aber wie das manchmal ist, das Leben kommt dazwischen, mir reichte die Zeit nicht.

Also gibt's auf dem Blog und für den Event nur schnelle Küche, wie bei mir zurzeit im wirklichen Leben auch... Die muss ja nicht schlecht sein, wie viele Rezepte hier und anderswo beweisen.

Diesmal habe ich mit selbst gekauften Pilzen gewerkelt, und zwar mit weißen Trüffeln!

Rührei mit weißem TrüffelWir waren kürzlich für ein paar Tage im Piemont, und natürlich wollte ich mir am Wochenende dort den Trüffelmarkt in Alba anschauen. Ein paar Blogger waren letztes Jahr dorthin eingeladen; Juliane, Kerstin und Arthurs Enkeltochter haben darüber berichtet und ich hatte eigentlich erwartet, dass es dort recht touristisch zugeht.

Ich empfand dort alles als sehr entspannt; Freundliche Bauern, Pilzsammler, Menschen aus der Umgebung, die dort nicht nur Trüffel, sondern auch andere regionale hochwertige Produkte wie Wein, Käse, Salami oder Haselnussprodukte verkauften.

Einen Schweizer Bus habe ich gesehen, sonst hörte ich vor allem Italienisch und ein wenig Französisch. Ich habe einige Fotos gemacht, allerdings ist meine Kamera ziemlich am Ende, die meisten sind falsch belichtet. Ein paar Impressionen:

Weiße Trüffel - Trüffelmarkt Alba

Weiße Trüffel - Trüffelmarkt Alba

Weiße Trüffel - Trüffelmarkt Alba

Käse - Trüffelmarkt Alba

Ich hatte mit Absicht den letzten Urlaubstag für den Trüffelmarkt vorgesehen: Weiße Trüffel halten sich nämlich nicht lange; sie halten in Küchenpapier verpackt (täglich wechseln) in einem geschlossenen Gefäß im Kühlschrank kalt gelagert höchstens eine Woche.

Zwei hübsche kleine Stinkbomben (sie riechen wirklich stark!) habe ich mir gegönnt; dieses Jahr sind die Preise relativ hoch, da das Wetter nicht ideal war und es wenige gibt.

Rührei mit weißem Trüffel auf Brötchen
Den ersten Trüffel gab's zu Eiernudeln, den zweiten habe ich über ein einfaches Rührei gehobelt. Weißer Trüffel darf nicht mitgekocht oder mitgebraten werden, sonst verliert er sein Aroma.


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Rührei mit weißem Trüffel
Kategorien: Eierspeise, Herzhaft, Pilz, Herbst
Menge: 2 Personen

Zutaten
4Eier
1SchussMilch oder Sahne
Salz, weißer Pfeffer, Muskat, Chili
1-2Essl.Olivenöl
1klein.Weißer Trüffel

Quelle

Erfasst *RK* 15.11.2015 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Die Eier in eine Schüssel aufschlagen. Milch und Gewürze zugeben und die Eiermasse mit Hilfe einer Gabel oder eines Schneebesens gut verquirlen.

Öl in einer Pfanne erhitzen, die verquirlten Eier hineingießen. Einige Minuten stocken lassen, dann vorsichtig wenden und unterheben. Nochmal kurz garen lassen, es sollte nicht trocken werden.

Das Rührei auf vorgewärmte Teller verteilen und den weißen Trüffel darüber hobeln.

Alternativ kann man den Trüffel auch mit einem großen scharfen Messer hauchfein schneiden und darüber geben.
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Das einfache Gericht mit diesen besonderen Pilzen ist mein Beitrag für den Event.

Blog-Event CXIV - Wild & Pilz (Einsendeschluss 15.11.2015)

Samstag, 14. November 2015

Tomatencremesuppe

Heute gibt's wieder eine Aktion der Rettungstruppe. Unter dem Motto "wir retten was zu retten ist" versuchen einige Blogger, mehr oder weniger regelmäßig Gerichte selbst zu kochen oder backen, die heutzutage oft industriell gefertigt und gekauft werden. So haben wir z.B. schon Pudding oder Salate "gerettet".

Heute findet Ihr auf einigen Blogs (Links unten) wunderbare gebundene Suppen, Eintöpfe & Co., die gerade jetzt, wenn es wieder kälter wird, gut tun!

Mir war es bei dem schönen warmen Herbstwetter nicht nach Linseneintopf oder Kartoffelsuppe mit Würstchen, sondern nach etwas leichterem.

Tomatencremesuppe selber machen
So habe ich mich für einen absoluten Klassiker der Fertiggerichte entschieden: Sicher kennt jeder von Euch die auch von Andy Warhol künstlerisch umgesetzte Tomatensuppendosen?!

Tomatensuppe gibt es nicht nur in Dosen, sondern auch in Päckchen. Die gab's in meiner Kindheit relativ oft; damals waren Tomaten wahrscheinlich noch Mangelware... Päckchen aufreißen, mit Wasser vermischt aufkochen, Klümpchen glattrühren, fertig. Oder so ähnlich... ;-)

Ich habe so etwas noch nie gekauft. Irgendwann war ich mal bei einer Freundin zu Gast, die auf die schnelle aus einer Zwiebel, einer Dose Tomaten (nicht -suppe!) und einem Becher Sahne eine Suppe kochte. Ganz einfach. Allerdings etwas reichhaltig.

Leichter verträglich wird's mit dieser Version, bei der ein Esslöffel Mehl dafür sorgt, dass die Suppe trotzdem schön gebunden wird. Ein halber Becher Sahne reicht dann für die Cremigkeit. Und was die Gewürze angeht, kann man spielen, je nach Reife und Süße der Tomaten. Falls man frische hat, ist das super, sonst nehme ich dann doch Konserven (Blech oder besser Glas): Die im Süden beim optimalen Reifegrad geernteten Tomaten sind eine gute Alternative zu geschmacksloser Gewächshausware.


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Tomatencremesuppe
Kategorien: Suppe, Creme, Tomate
Menge: 2 Personen

Zutaten

1Weiße Zwiebel
1-2Essl.Öl
1Essl.Mehl
4-5Reife aromatische Tomaten (oder 1 kleine Dose
-- Tomaten 400 g Füllmenge, 240 g Abtropfgewicht)
100mlSahne (s. Tipp)
Salz, schwarzer Pfeffer
1PriseZucker
1PriseChili; getrocknet und geshreddert, wer mag
1PriseZimt; wer mag
1PriseMuskat

Quelle

Standardrezept, meine Version
Erfasst *RK* 13.11.2015 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Zwiebel schälen und in Würfel schneiden. Öl in einer Kasserolle erhitzen, Zwiebelwürfel dazu geben und bei mittlerer Hitze goldgelb garen. Mehl darüber stäuben und unterrühren.

Tomaten waschen, Strunk entfernen und in große Stücke schneiden. Alternativ die Dose öffnen. Tomatenstücke (einschl. der Kerne und Flüssigkeit) mit in die Kasserolle geben. Den Großteil der Sahne zufügen und alles zusammen köcheln lassen. Würzen und abschmecken.

Entweder mit einem Pürierstab oder in einem Mixer fein pürieren. In Teller oder Suppentassen verteilen und die restlichen Sahne mit Hilfe eines Löffels schlierenmäßig reinrühren. Servieren.

Tipp: Wer es vegan mag, nimmt cremige Kokosmilch statt Sahne.
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Das Rezept geht so einfach, dass man weder Suppe aus der Dose noch aus dem Päckchen braucht. Außer man mag Kaliumchlorid, Monokaliumphosphat, Aroma, Farb- und Konservierungsstoffe.

Logo Wir retten was zu retten ist, Logo by Zorra Kochtopf

Und hier die Links zu den anderen Beiträgen:
Das zugehörige Pinterest-Board mit Fotos und Links aller bisherigen Aktionen von #wirrettenwaszurettenist findet Ihr hier.

Freitag, 13. November 2015

Herbstliche Kaki-Margarita

Kürzlich hatte ich noch eine ziemlich weiche Kaki, die wir in Italien gekauft und mitgebracht hatten. Im Piemont sind wir ständig an Kaki-Bäumen vorbei gelaufen, die voller orangefarbener Früchte hingen. Es handelt sich hierbei also um ein saisonales Obst.

Kaki-Margarita

Ich kenne 柿 (Pinyin: shì) schon lange aus China und war vor 25 Jahren während meines Studiums dort im Herbst und Winter froh um die Mengen aromatischer Früchte, die ich auf Märkten kaufen konnte. Ich wusste damals gar nicht, wie die auf Deutsch heißen...

Und eigentlich habe ich sie immer pur gegessen, einfach so von der Hand in den Mund. Inzwischen schnibble ich sie auch mal gerne ins Müsli.

Letzten Freitag vernahm ich den Wunsch des Gärtners der Spielwiese auf einen Sundowner, um das Wochenende einzuläuten. Auf die Frage, welche Richtung (cremig, fruchtig, sauer) kam die Antwort fruchtig. Da außer der etwas weichen Kaki nichts passendes da war, habe ich damit improvisiert.

Erst wollte ich einen Daiquiri mixen, aber da mir die Margaritagläser ins Auge fielen, gab's das. ;-)

Zubereitung Kaki-Margarita

Als ergänzende Aromen kamen etwas Zimt und Rosmarin dazu - auch eher aus einem Bauchgefühl heraus. Das passte erstaunlich gut. Ein schöner herbstlicher Cocktail!


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Kaki-Margarita
Kategorien: Getränke, Cocktail, Orange
Menge: 2 bis 3 Margaritagläser

Zutaten
1groß.Kaki (Persimone, Sharonfrucht)
1/2Limette
1Teel.Grobes Salz
1Teel.Grober Rohrzucker
1/2Teel.Zimt
EtwasRosmarin
8-10Eiswürfel; ca
100mlTequila (ich hatte goldenen, weißer geht auch)
20mlSouthern Comfort

Quelle

improvisiert
Erfasst *RK* 13.11.2015 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Limette auspressen. Den Rand der Margaritagläser durch den Fruchtsaft ziehen und anschließend in eine Mischung aus Salz, Zucker und Zimt tauchen, so dass ein krustiger Rand an den Gläsern entsteht.

2-3 dekorative Scheiben der Kaki und 2 Büschel Rosmarin für die Dekoration beiseite legen.
Eiswürfel, restliches Kakifruchtfleisch, Limettensaft, Tequila und Southern Comfort in einen Standmixer/Blender geben und kräftig mixen. In die Gläser verteilen.

Mit Kakischeiben und Rosmarin dekorieren und sofort servieren.
=====

Mittwoch, 11. November 2015

Kaiserschmarrn mit Apfelmus

Klassisch wird Kaiserschmarrn mit Zwetschkenröster serviert - aber mit Apfelmus schmeckt er genauso gut!

Mir ist aufgefallen, dass hier auf dem Blog zwar ein Rezept für Mohnschmarrn zu finden ist, aber keines für den ganz klassischen, der aus einer Art Pfannkuchenteig besteht. Er wird langsam in einer Pfanne ausgebacken und zerrupft.

Kaiserschmarrn mit ApfelmusAls wir am Samstag eine Pfanne kauften, fing der Verkäufer (der eigentlich eine andere Marke vertrat und uns trotzdem die verkauft hat, die wir wollten) an, von Kaiserschmarrn zu schwärmen. Sein Geheimnis sei, die Eier zu trennen, so wird das Ergebnis wunderbar fluffig. So ähnlich habe ich das dann am Sonntag gemacht.

Gute Entscheidung; Der Kaiserschmarrn schmeckte richtig gut! :-)


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Kaiserschmarrn mit Apfelmus
Kategorien: Süßspeise, Warm, Mehlspeise, Apfel, Herbst
Menge: 2 bis 3 Personen als Hauptmahlzeit

Zutaten
2-3Essl.Rosinen
100mlRum (ersatzweise: Apfelsaft)
4Eier; getrennt
1PriseSalz
75GrammZucker
1Essl.Vanillezucker
74GrammButter; geschmolzen
1 1/2TassenMilch
225GrammMehl Typ 405
H APFELMUS
2-3Äpfel
EtwasWasser oder Apfelsaft
1SchussZitronensaft; frisch gepresst
H AUSSERDEM
Öl oder Butterschmalz
Puderzucker
2-3Apfelscheiben

Quelle

Tipp des tschechischstämmigen Pfannenverkäufers; ergänzt
mit eigenen Erfahrungen und Standardrezepten
Erfasst *RK* 08.11.2015 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Rosinen in Rum oder Apfelsaft über Nacht einweichen. Wer nicht so viel Zeit hat, kann die Flüssigkeit auch etwas erwärmen, dann geht es schneller.

Für das Apfelmus die Äpfel klein schneiden, entkernen, mit etwas Zitronensaft beträufeln und mit etwas Wasser oder Apfelsaft köcheln lassen, bis sie zerfallen. Die Masse je nach Geschmack pürieren.

Die Eier trennen. Eigelbe mit Salz, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Milch und geschmolzene Butter unterrühren. Das Mehl unterrühren. Die Rosinen sowie die Einweichflüssigkeit dazu geben.

Aus den Eiweißen Eischnee schlagen und dieses vorsichtig unterheben.

Öl oder Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und den kompletten Teig hineingießen. Bei niedriger Hitze garen. Sobald der Teig oben stockt, wenden, dabei gerne etwas zerfallen lassen. Mit zwei Gabeln oder Pfannenwendern in Stücke reißen und unter Wenden weiter ausbacken.

Kaiserschmarrn mit Puderzucker bestäuben und mit dem Apfelmus servieren.
=====

Schmarrn heißt in anderen Regionen auch Kratzete und ich bilde mir ein, dass ich als Kind etwas mochte, was meine Mutter als Eierhaber bezeichnet hatte und das irgendwie auch so funktionierte.

Montag, 9. November 2015

Grüner Smoothie mit Babyspinat und Nashi

Hier ein einfaches Rezept für einen leckeren grünen Smoothie, den ich am gestrigen Sonntag schnell gemacht habe.

Dieses Jahr hat unser Nashibaum sehr viele Früchte, die sich aber nicht lange halten und daher schnell verarbeitet werden müssen. Ich mag in Smoothies gerne jahreszeitliche Früchte, allerdings wollte ich noch etwas dazu, und da noch Himbeeren griffbereit im Tiefkühlfach waren, habe ich davon eine Handvoll mit dazu gegeben. Als Grünzeug hatte ich Babyspinat, gekauft - im Garten ist nicht allzu viel Grünes übrig.

Grüner Smoothie mit Babyspinat und Nashi

Damit der Shake trotz der Beeren schön grün bleibt und die Farbe nicht ins Bräunliche wechselt, habe ich etwas Matcha-Pulver dazu gegeben. Der soll ja auch wach machen, was heute früh allerdings nicht ganz funktioniert hat. ;-)

Da Grüne Smoothies für mich meist ein Frühstück ersetzen, kam noch etwas Müslimischung und Kerne bzw. Samen mit dazu. So kriege ich auch ohne großen Appetit doch ein wenig Nahrhaftes in den Magen.

Zubereitung Grüner Smoothie mit Babyspinat und Nashi

Letzen Montag lief übrigens ein Bericht im Ersten über grüne Smoothies, den ich etwas später geschaut habe. Es war schön, Sabine wieder zu erkennen, die ich letztes Jahr beim Thermomix-Event in München kennen gelernt habe. Im Fernsehen kam sie ebenso sympathisch rüber wie ich sie dort kennen gelernt hatte. Davon abgesehen musste ich erst überprüfen, ob es sich wirklich um das öffentlich-rechtliche Programm handelt; mir kam die Aufmachung eher wie ein Privatsender vor. Getestet wurden verschiedene Geräte (der Thermomix gewann vor dem Vitamix) und zudem wurde überprüft, ob Mixen gesünder ist als Kauen. Ich fand das ganz interessant, weil ich mich das noch nie gefragt habe.

Grüner Smoothie mit Babyspinat und Nashi; Soul Bottle
Ich mag gerne grüne Smoothies, allerdings eher, weil ich denke, dass ich es anders nicht schaffe, die täglich gesundheitlich relevante Menge an frischem Obst und Gemüse zu mir zu nehmen. Man geht ja davon aus, dass man mindestens 5 Portionen Obst und Gemüse täglich zu sich nehmen soll, wobei viele davon ausgehen, dass das nicht reicht, sondern noch mehr besser seien.

Allzu viel Obst bekommt mir nicht gut, ich mische bei Smoothies eher 50:50 und meist kommen bei mir noch weitere Zutaten wie Haferflocken, Nüsse, Samen und Trockenobst dazu. Das schmeckt gut und macht eine Weile satt. Reste fülle ich in eine Glasflasche.

Es gibt viele Tage, an denen ich morgens Tee, Kaffee oder Wasser ohne etwas zu essen zu mir nehmen würde - da finde ich einen Smoothie ganz gut, für die Laune, für meinen Körper. Ich bin kein Mensch, der sich von Pizzaburgern und Ravioli aus der Dose ernährt, aber die Menge an Gemüse und Obst, die ich mit Smoothies zu mir nehmen kann, würde ich nicht kauen. Daher stellt sich für mich die Frage der Sendung Kauen versus Mixen nicht. Und für viele andere auch nicht. Im ergänzenden Text im Internet steht das auch so, dass die Vorteile von grünen Smoothies darin liegen, auf einfachem Wege Obst und Gemüse zu sich zu nehmen. Am besten nicht auf ein Mal, sondern etwas verteilt. Dann hat der Körper die Chance, mehr davon aufzunehmen.


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Grüner Smoothie mit Babyspinat und Nashi
Kategorien: Getränke, Smoothie, Frühstück, Herbst
Menge: 3 bis 4 Personen

Zutaten

1Nashibirne o.ä
1HandvollHimbeeren; tiefgekühlt
1klein.Schüssel Babyspinat
1/2TasseMüslimischung (Haferflocken, Nüsse, Rosinen)
1Essl.Kürbiskerne
1Teel.Matchapulver
1Teel.Chiasamen; wer mag
1Teel.Leinsamen; wer mag
Wasser

Quelle

improvisiert
Erfasst *RK* 08.11.2015 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Nashi von Stiel und Blütenansatz befreien und vierteln (das Kerngehäuse kann man mit mixen). Spinat verlesen und waschen.

Alles zusammen in einen Mixer geben. Erst auf niedriger, dann auf hoher Stufe pürieren oder in einen Becher geben und mit einem Pürierstab so lange pürieren, bis alles einigermaßen homogen ist.

Im Vitamix das Smoothie-Programm wählen und durchlaufen lassen.

In Gläser verteilen und servieren.

Wer mag, kann mit einer Scheibe Birne dekorieren.
=====

Freitag, 6. November 2015

Spaghettikürbis, japanisch angehaucht

Dieses Jahr kam der erste Nachtfrost relativ spät erst im Oktober, so dass meine Kürbisse genug Zeit hatten, reif zu werden. Besonders schön wuchsen einige Spaghettikürbisse, die sich zum Glück gut lagern lassen und jetzt nach und nach gegessen werden.

Mit Spaghettikürbis gibt es seit 2007 drei Rezepte auf dem Blog. Damals waren die Kürbisse noch exotisch, inzwischen bekommt man sie mit etwas Glück sogar im Supermarkt. Ich mag sie, sie lassen sich relativ vielseitig zubereiten und kombinieren.

Spaghettikürbis aus dem SchnellkochtopfDiesmal war mir nach etwas japanischem auf dem Teller. Eine aromatische Sauce, gerösteter Sesam und Frühlingszwiebelringe sollten am Schluss drauf, ich hatte Appetit auf Karotten - damit habe ich improvisiert.

Da der Spaghettikürbis trotz seines Namens nicht nach Teigware schmeckt, braucht es etwas gehaltvolles. Pilze und Tofu eignen sich gut.

Spaghettikürbis mit Tofu, Karotten und Pilzen, japanisch angehaucht

Beim Stöbern in meiner japanischen Ecke im Vorratsschrank stieß ich auf Kombu. Kombu kennt man als Hauptzutat für Dashi, die leckere japanische Brühe.

Er ist bekannt für seinen hohen Jodgehalt. Der beste Kombu wird vor der Küste Hokkaidōs geerntet, dort ist das Wasser schön kalt. Statt Bonitoflocken verwenden japanische Zen-Mönche getrocknete Shiitakepilze, um eine vegane Dashibrühe zu bekommen. Für Umami ist wohl der Kombu verantwortlich, also habe ich damit eine schnelle Brühe angesetzt.

Zubereitung Spaghettikürbis mit Tofu, Karotten und Pilzen, japanisch angehaucht

Was die Saucenzutaten angeht, kann man nach persönlichem Geschmack improvisieren, je nachdem etwas würziger oder auch in eine andere Richtung, wie man mag.

Wir waren begeistert! Schön gemüsig, der Kürbisgeschmack passte perfekt zu den Pilzen und der ganzen Mischung. Und in der Sonne sah es auch farbenfroh aus.


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Spaghettikürbis mit Tofu, Karotten und Pilzen, japanisch angehaucht
Kategorien: Gemüse, Kürbis, Wok, Herbst, Japan
Menge: 2 bis 4 Personen, je nach Hunger

Zutaten

1StückKombu-Alge; ca. handtellergroß
1HandvollGetrocknete Shiitake-Pilze
1Spaghettikürbis
EtwasWasser
200GrammTofu
Erdnussöl
3Karotten
3Knoblauchzehen
1StückIngwer; ca. walnussgroß
EinigeBlatt Mangold
H SAUCE NACH GUSTO
Einweichbrühe von Alge und Pilzen
2-3Teel.Sambal Oelek*
1/2-1Teel.Misopaste oder Hoisin-Sauce
2-3Essl.Sojasauce
1SchussReiswein
1Teel.Speisestärke
H DEKO
1Essl.Gerösteter Sesam (Goma)
1HandvollFrühlingszwiebeln; in Ringe geschnitten

Quelle

improvisiert
Erfasst *RK* 03.11.2015 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Kombu in Stücke schneiden, mit kaltem Wasser in einen Topf geben, kurz einweichen (besser wäre über Nacht, aber wer schafft das schon), aufkochen und 10 Minuten leise köcheln lassen. Herdplatte ausstellen, Shiitakepilze dazu geben und quellen lassen.

Den Spaghettikürbis halbieren und auf den Locheinsatz eines großen mit etwas Wasser gefüllten Schnellkochtopfs geben. Nach Herstelleranleitung unter Druck garen, ich habe Stufe 2 von 2 verwendet und ihn nach dem Aufkochen ca. 30 Minuten auf ausgeschalteter Herdplatte garen lassen, weil mir etwas dazwischen kam. Sonst sollten 15-20 Minuten reichen. Alternativ kann man ihn in einem großen Topf mit etwas Wasser in ca. 30 köcheln.

Tofu in Würfel schneiden, in etwas Erdnussöl von allen Seiten anbraten. Beiseite stellen. Karotten nach Bedarf schälen, längs halbieren, dritteln und dann in Stifte oder schmale Stücke schneiden. Knoblauch und Ingwer in Scheiben oder dünne Stücke schneiden. Öl im Wok erhitzen, Karotten, Knoblauch und Ingwer dazu geben und unter Rühren braten. Shiitakepilze aus der Brühe nehmen, in Scheiben schneiden und ebenfalls dazu geben. Etwas brutzeln lassen. Mangold in dicke Streifen schneiden und ebenfalls dazu geben, bis er gerade so zusammenfällt.

Kombu aus der Brühe entfernen und die Brühe kurz abkühlen lassen, evtl. etwas kaltes Wasser dazugeben, dann mit Sambal Oelek und den weiteren Zutaten für die Sauce verrühren, so dass die Stärke keine Klümpchen bildet. Die Sauce über das Gemüse kippen und unterrühren, ganz kurz aufköcheln lassen, damit die Stärke andickt. Tofuwürfel dazu geben.

Spaghettikürbis aus dem Schnellkochtopf nehmen und mit Hilfe einer Gabel oder eines Löffels die Fäden bzw. Spaghetti zu dem Gemüse und dem Tofu geben. Vorsichtig unterheben. Mit Sesam und Frühlingszwiebelringen dekorieren und servieren.

Tipps: Statt Sambal Oelek könnte man auch frische Chilis nehmen, diese dann in Ringe schneiden und mit dem Knoblauch zusammen anbraten.
=====

Wem das zu low-carb ist, der gibt einfach noch Nudeln dazu. :-)

Fürs nächste Jahr habe ich auch gleich vorgesorgt: Die Kerne wurden vom Fruchtfleisch befreit und in der Sonne getrocknet. Im nächsten Frühjahr wandern sie nach etwas Vorziehen aufs Beet und geben wieder neue Spaghettikürbisse. :-)

Spaghettikürbis Samen fürs nächste Jahr
Ein paar Kerne hatte ich übrigens übersehen, das machte aber nichts: Beim Essen landen sie im Mund, mit etwas Geschick kriegt man das schmackhafte nussige aus den Schalen und hat nochmal einen anderen Geschmack.

Das Gericht ist wieder ganz ohne tierische Zutaten, also ideal für den #tierfreitag.

Mittwoch, 4. November 2015

Meerrettichsahne

Heute gibt's auf die schnelle wieder den Beweis, dass man Meerrettichsahne oder Sahne-Meerrettich nicht im Glas kaufen muss, sondern ganz einfach selber machen kann. Wenn ich mir die Zutaten der Gläser durchlese, möchte ich davon auch nichts mehr essen...

Dieses Jahr habe ich Meerrettich in einem der Hochbeete angebaut und fürchte, er hat den Großteils des Beets in Beschlag genommen. Meerrettich neigt nämlich zum Wuchern. Er ist winterhart und kann auch über den Winter im Beet gelassen werden. Ich wollte sehen, wie er sich entwickelt hat und habe eine der Wurzeln geerntet.

Meerrettichsahne

Meerrettich enthält viel Vitamin C und ist beim Zerkauen ziemlich scharf. Bei anfliegender Erkältung kann man Stücke davon im Mund so zerkauen, dass die Schärfe die Nase und die Nebenhöhlen hochzieht. So wie das brennt und in den Augen tränt, ist das sicher total gesund. ;-)

Zubereitung Meerrettichsahne, Meerrettichsahne selber machen

Davon abgesehen schmeckt Meerrettich, oder Kren, wie er hier in Franken heißt, richtig gut. Er gibt Pfiff zu verschiedenen Gerichten und ist vielseitig einsetzbar. Bei mir gibt's bisher wenig Rezepte mit Meerrettich, aber mit der aktuellen Ernte wird sich das hoffentlich ändern.

Meerrettich lässt sich in Erde lagern, am besten bei nicht allzu niedrigen Temperaturen, schön wäre frostfrei. Alternativ kann man ihn reiben und portionsweise einfrieren. Er verliert zwar etwas an Aroma, aber hält sich gut.

Den Beginn macht dieses ganz einfache Rezept für Sahne-Meerrettich, den es bei mir zu geräuchertem Wildlachs gab.

Meerrettichsahne, Sahne-Meerrettich

Je feiner man den Meerrettich reibt, desto schärfer wird er. Also lieber mit etwas weniger anfangen und abschmecken!


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Meerrettichsahne
Kategorien: Grundrezept, Dip, Meerrettich
Menge: 1 Rezept


Zutaten

100mlSahne
1/4klein.Meerrettichwurzel; je nach Schärfe mehr oder
-- weniger
Salz, weißer Pfeffer
1SchussZitronensaft; frisch gepresst
1PriseZucker; wer mag
1PrisePaprikapulver; wer mag

Quelle

Standardrezept
Erfasst *RK* 04.11.2015 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Sahne steif schlagen und mit den Gewürzen und Zitronensaft vermischen.

Meerrettich schälen und fein reiben, am besten direkt in die Schüssel mit der Sahne reinreiben. Alles gut durchmischen und eine Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen.

Nochmal abschmecken und servieren.

Tipps: Meerrettichsahne schmeckt am besten frisch, hält sich aber auch im Kühlschrank ein paar Tage. Sie schmeckt super zu Gemüse, geräuchertem Fisch, Schinken, Roastbeef oder auch als Klecks in einer Rote-Bete-Suppe.
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Montag, 2. November 2015

Kleine Apfelküchlein mit Zimt

Beim Bummel stieß ich kürzlich auf ein einfaches Backbuch mit einer Sammlung von Rezepten für kleine Kuchen und Torten. Ich backe ja auch oft kleine Kuchen oder Torten, früher gab's bei der Hedonistin sogar einen Dauer-Event, bei dem solche Rezepte gesammelt wurden.

Nicht nur für Alleinesser oder Paare sind solche kleinen Kuchen ideal, auch um etwas mehr Abwechslung auf Kaffeetafeln oder Kindergeburtstage zu bringen und nicht zuletzt mit dem Gedanken der Portionskuchen oder Portionstörtchen - so hat jeder einen eigenen Kuchen auf dem Teller, es gibt keine kleinen oder großen Stücke oder gar Neid, weil jemand anderer ein größeres Stück vom Kuchen bekommt. Ja, ich weiß, wovon ich spreche. ;-)

Apfel-Zimt-MinikuchenIn einer Kiste mit Backgerätschaften, die ich nicht ständig nutze, sammeln sich diverse kleine Backformen, auch je eine dieser Gugelhupf- und Kastenkuchenformen, in denen 6 Formen in einer Form vereint sind. Ich backe ehrlich gesagt sehr selten damit. Daher war ich dankbar für das Buch, das mich motivieren soll, diese häufiger zu verwenden.

Angefangen habe ich mit einfachen Rührteigküchlein, die passend zur Saison Äpfel enthalten und durch Zimt eine herbstliche Note bekommen.

Zubereitung Apfel-Zimt-Minikuchen

Da ich am gestrigen Sonntag später als geplant aufgestanden bin und vergessen hatte, die Eier rechtzeitig aus dem Kühlschrank zu nehmen, ist mir beim letzten Ei die Masse geronnen und ich war zu faul, sie nochmal zu temperieren. Ich habe die Küchlein trotzdem gebacken und war nicht wirklich erstaunt, dass sie nicht so aufgegangen sind wie ich mir das bei Rührteig erhofft hätte.

Sie sind etwas feucht und nicht so fluffig, allerdings hat das bei den erkalteten Apfelküchlein überhaupt nicht mehr gestört, sondern schmeckte erstaunlich gut. Also doch kein kompletter Murks. Vom Geschmack her nichts aufregendes, sondern ein einfacher Apfelkuchen. Also klasse! :-)


==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Apfel-Zimt-Minikuchen
Kategorien: Backen, Minikuchen, Rührteig, Apfel
Menge: 1 6er-Königskuchenform (ca. 250 ml x 6)

Zutaten

H FÜR DIE FORM
Weiche Butter
Mehl oder Paniermehl
H FÜR DEN APFEL-RÜHRTEIG
150GrammWeiche Butter
40GrammBrauner Rohrzucker
35-60GrammWeißer Zucker
50GrammHonig
1Teel.Gemahlener Zimt
1Zitrone; abgeriebene Schale und Saft, s.u.
2mittl.Säuerliche Äpfel
1Essl.Apfelsaft
2Essl.Zitronensaft; frisch gepresst (s.o.)
3Eier; Zimmertemperatur
220GrammMehl (ich hatte 70 g frisch gemahlenen Dinkel
-- und 150 g Weizenmehl Type 405, vermischt)
1Teel.Backpulver
75mlMilch; ca.
H FÜR DEN GUSS
150GrammPuderzucker
2Essl.Zitronensaft; frisch gepresst (s.o.)
EtwasGemahlener Zimt

Quelle

nach Elisabeth Bangert: Kleine Kuchen & Torten; etwas
abgeändert
Erfasst *RK* 01.11.2015 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Die Formen mit der Butter einfetten (ich benutze dafür die Finger oder nehme ein Küchenkrepp zu Hilfe) und mit Mehl oder Paniermehl ausstäuben. Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze, Umluft 160°C oder Gas Stufe 2 vorheizen.

Butter mit Zucker, Honig und Zimt in die Küchenmaschine geben und so lange rühren, bis die Masse homogen cremig ist und der Zucker darin nicht mehr knirscht.

Während die Maschine rührt, die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen, in Viertel und diese dann in kleine Würfel schneiden. In eine Schüssel geben und sofort mit Apfel- und Zitronensaft vermischen, damit die Apfelwürfel nicht braun werden.

Die Butter-Zucker-Masse sollte nun weißlich-cremig fluffig sein. Die Zitronenschale und das erste Ei unterrühren. Nach und nach die beiden weiteren Eier unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch vorsichtig und zügig unterrühren, so dass ein geschmeidiger Rührteig entsteht. Die Apfelwürfel untermengen und den Teig in die Backformen verteilen.

Glatt streichen und im Backofen ca. 25 Minuten backen (Stäbchenprobe). Aus dem Ofen nehmen, ca. 10 Minuten abkühlen lassen, dann stürzen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Für den Guss den Puderzucker mit dem Zitronensaft verrühren und über die kleinen Kuchen verteilen. Mit Zimt bestäuben und trocknen lassen.
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Donnerstag, 29. Oktober 2015

FoodBloggerCamp in Berlin

Auch dieses Jahr war es schwer, es terminlich reinzupacken, aber irgendwie hat es doch geklappt, dass ich beim FoodBloggerCamp teilnehmen konnte. Bisher fand es abwechselnd in Reutlingen und Berlin ohne mich statt. Am 10./11. Oktober verbrachte ich also ein Wochenende in Berlin - und komme jetzt endlich dazu, die Fotos rauszusuchen und ein paar davon auf die Spielwiese zu stellen. Auf meinem Instagram-Account und über andere Medien hatte ich live bereits eine Menge Fotos und Informationen geteilt.

Kochatelier Adlershof, Berlin

Was hat es damit auf sich? Man geht davon aus, dass jeder ein Experte auf einem (Teil-)Gebiet ist und dieses Wissen weitergeben kann; auf der anderen Seite lernt jeder von anderen. Auf dieser Grundidee basieren Barcamps, also eigentlich doch ganz klassische Konferenzen im Sinne des lateinischen "conferre" zusammentragen, zusammenbringen.

FoodBloggerCamp Berlin 2015Beim FoodBloggerCamp ist der Themenschwerpunkt logischerweise auf "Alles rund um Foodblogs" eingegrenzt.

Es gibt im Vorfeld kein Programm, aber doch einige Ideen und Anfragen, so dass die Veranstalter Zutaten besorgen konnten.

FoodBloggerCamp - Begrüßungsrunde
Nach einem Frühstück geht es an die Sessionplanung, bei der Themen vorgestellt und nach Interesse dazu gefragt wird. Daraus entsteht das Tagesprogramm, aus dem jeder wählen kann, wo er sich engagieren oder zuhören möchte. Man kann also selbst Sessions ausrichten, aktiv bei Sessions dabei sein (z.B. mitkochen) oder gemeinsam zu Themen diskutieren oder einfach nur zuhören, alles in unterschiedlichen Räumen bzw. Küchen. Zwischendrin bleibt genug Zeit, um sich mit anderen auszutauschen.

Das war ehrlich gesagt auch der Hauptgrund für mich, daran teil zu nehmen. Es gibt ja einige Blogger, die ich persönlich schon lange kenne oder die ich virtuell kenne, aber noch nie getroffen habe. So waren z.B. Treffen mit Gabi oder Sandra schon längst überfällig. Auch lange Gespräche mit Peggy waren super: Wir haben uns vor 5 Jahren bei einem Event (so lange ist das schon her?!) kennen gelernt und ich durfte diesmal auch spontan bei ihr übernachten, danke nochmal dafür!

Außer Plaudern ist natürlich Kochen, Backen und alles andere angesagt, was Foodblogger so interessiert. Es gibt ja inzwischen viele meist junge Blogger, die mit Business Plan an den Start gehen, sich teure Kameras kaufen, Kurse zu SEO belegen und sehr engagiert ans Werk gehen. Wie kriege ich eine Million Follower in ein paar Monaten, wie komme ich an Kooperationen, Tipps für professionelles Foodstyling, das optimale Zeitmanagement, usw. - auch dazu gab es Sessions.

FoodBloggerCamp Berlin 2015: ImpressionenAm ersten Tag habe ich mich auf praktische Sessions in den Küchen konzentriert, bei Ulrike etwas über Sauerteig gelernt, mit Silvia und vielen anderen portugiesischen Pasteis de Bacalhau gemacht, mich über Slow Cooking bei Gabi und Ulrike informiert, neues zu Macarons von Johanna, Christiane und Katharina erfahren und bei Sonja verschiedene Sorten Kimchi zubereitet.

Oben eine Collage und hier ein paar Impressionen:

FoodBloggerCamp Berlin 2015: Impressionen

FoodBloggerCamp Berlin 2015: Slow Cooker

FoodBloggerCamp Berlin 2015: Cheesecake aus dem Slowcooker

Am zweiten Tag war ich erst bei Peggy und ihrer Wildpflanzen-Session (für die wir auf der Hinfahrt noch Sanddorn organisiert hatten!), dann informierte ich mich über Fotografie (meine Kamera ist kaputt, ich brauche dringend eine neue!), nach dem Mittagessen habe ich veganen schwarzen Sesamkuchen gebacken und habe hier und da reingeschaut und gekostet. Zu essen gab es nämlich auch etwas. ;-)

FoodBloggerCamp Berlin 2015: Impressionen

FoodBloggerCamp Berlin 2015: Wildpflanzen

FoodBloggerCamp Berlin 2015: Wildpflanzen

Interessant fand ich, dass manche Trupps den Eindruck vermittelten, nur für sich selbst zu kochen und wenig zu teilen, aber das war die Ausnahme. Das Aufräumen war natürlich auch so ein Thema, das ist überall so. Schade fand ich, dass doch sehr viel übrig blieb, das wäre mit Planung nicht in dieser Dimension passiert; das ist ein Nachteil des Barcamp-Gedankens und der gewollten Spontaneität. Davon abgesehen hat mir super gefallen. Vielen Dank ans FoodBloggerCamp, an Mella und Jan, die das alles organisieren und danke an das Kochatelier Adlershof und die fleißigen Helfer dort.

FoodBloggerCamp Berlin 2015: Südtiroler Köstlichkeiten

Bedanken möchte ich mich auch bei den Sponsoren, ohne die das zum einen nicht möglich wäre und die uns zu vielen Themen informiert oder mit Produkten versorgt haben: Bio Company, nu3, Amarula, GLS Bank, Barefoot Wine, Lebensbaum, COOKIN, Südtirol, dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BKK), der BioBoden Genossenschaft, Galeria Kaufhof, KptnCook, KüchenAtlas, Plose und GAZI. Ausführliche Informationen zu diesen Partnern findet Ihr hier. Und Berichte von anderen Foodbloggern über das Barcamp werden hier gesammelt.

Und klar: Nach dem Camp ist vor dem Camp! Vielleicht treffen wir uns ja bei einem der nächsten FoodBloggerCamps, wenn es terminlich je wieder bei mir passt. :-)

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