Mittwoch, 27. Februar 2013

Meine Kamera

Zorra hat das Event food-o-grafie wiederbelebt. Eine erste Auflage gab es ab 2008 und ich war mir total sicher, dass ich noch Fotos vom ersten Event irgendwo herumliegen haben müsste.

Ich erinnerte mich auch, dass ich es damals nicht geschafft hatte, wirklich mitzumachen, aber Fotos hatte ich geschossen. - Naja, es war jetzt ganz interessant, die diversen Fotos vom Herbst 2008 anzuschauen, aber die gesuchten habe ich nicht mehr gefunden. :-)

Barbara mit Mango-Dessert beim FotografierenAlso auf ein Neues: Inzwischen habe ich eine andere Kamera. Es ist eine kleine handliche Canon IXUS 80IS, mit der ich eigentlich sehr zufrieden bin. Ich habe sie gekauft, weil ich sie beruflich brauche, vor allem, um zu dokumentieren. Nebenbei mache ich damit Food- und inzwischen auch Urlaubsfotos.

Die Kamera wurde also nicht für Food-Fotografie zugelegt. Warum auch? Ich blogge ja nicht professionell, will auch keinen Bildband herausgeben und wozu sollte ich dafür extra Geld ausgeben? Also nutze ich, was ich habe.

Unübersehbarer Vorteil ist die Größe: Sie passt locker in jede Hosentasche und ich trage sie wirklich häufig mit mir herum. Die IXUS-Linie finde ich zudem vom Design her ansprechend, das war sicher auch ein Kaufgrund. Außerdem war sie nicht teuer.

Meine Kamera und ich im UrlaubSie hat einen 8,0-Megapixel-Sensor und ein 3fach optisches Zoomobjektiv mit Bildstabilisator. Neben Fotos macht sie kleine Videos, was ich auch sehr praktisch finde. Ich hänge sie entweder mit einem beigefügten Kabel an einen Computer oder ich entnehme die Speicherkarte und stecke diese in den Laptop, dann werden die Fotos heruntergeladen.

Früher hatte ich Spiegelreflexkameras mit verschiedenen Objektiven und meist nicht dasjenige dabei, das ich gerade brauchte. Oder es dauerte ewig, bis ich ausgepackt, umgeschraubt, usw. hatte und das Motiv war längst weg. Das 300er Tele war so schwer, dass freigehaltene Fotos meist verwackelten. Daher bin ich zu solch kleinen Digitalkameras übergeschwenkt.

Nachteil: Die Qualität ist natürlich eine ganz andere... Dass meine Fotos meist so hässlich authentisch aussehen, liegt aber natürlich vor allem daran, dass ich kurz draufhalte und fertig. Meine Blogs sind für mich praktisch überall verfügbare Tagebücher, also sollen die Fotos Dokumentation sein, mehr nicht. Ich habe schon lieb gemeinte Tipps und Hinweise und sogar als Rezensionsexemplar das Buch Foodfotografie von Peter Rees bekommen, was ich alles auch gerne gelesen habe - aber nichts hat mich bisher so motiviert, dass ich wirklich Lust bekam, mehr Energie in meine Fotos zu stecken... Das kann sich aber natürlich irgendwann noch ändern.

Macarons fotografiert von Barbara mit ihrer Canon Digital IXUS 80 IS Ein Originalfoto von heute Nachmittag. (Normalerweise würde ich zumindest den rechten Rand wegschneiden.) Motiv auf einen kleinen Tisch gestellt, Kamera eingeschaltet, manueller Modus (den habe ich drin, damit ich nicht aus Versehen blitze), scharfgestellt wird die Mitte des Fotos. Es war wohl ein 1/160stel, wenn ich die EXIF-Informationen richtig lese.

Die Farbe des Deckels links oben passt nicht - meine Augen sehen in Wirklichkeit mehr Rotanteil, auf dem Foto sieht der Karton fast lila aus. Keine Ahnung, woran das liegt.

Für Food-Fotos habe ich die Kamera so eingestellt, dass die Mitte des Bilds scharf gestellt wird, weil die Kamera bei meinen Spielwiesenfotos sonst oft etwas anderes scharf stellen möchte. Für andere Fotos stelle ich um; die Kamera hat eine sog. Face-Detection-Technologie, d.h. sie sucht sich Personen im Foto raus und stellt diese scharf. Lustig finde ich ja den Lächelerkenn-Modus mancher Kameras, die erkennen, wenn jemand lächelt und dann auslösen. Das kann meine nicht (brauche ich aber auch nicht).

Macarons fotografiert mit Makro (Canon IXUS 80 IS)
Hier noch ein Foto mit einem Feature, das ich manchmal ganz gerne nutze: Leicht auszuwählen stellt die Funktion Makro auch das scharf, was sehr nahe ist. Der Hintergrund ist dann etwas unscharf.

food-o-grafie 2013 - #1 Kamera Ausrüstung (Einsendeschluss 28.02.2013)Um Zorras Fragen noch zu beantworten: Die Kamera gibt es nicht mehr, ich würde mir heute eine mit einer etwas kleineren Brennweite kaufen, d.h. mehr Weitwinkel. Für Food-Fotos ist das wahrscheinlich gar nicht so gut, aber im normalen Leben kriegt man einfach mehr drauf.

Inzwischen ist meine liebe Kamera leider etwas verschlissen und ich werde mich bald von ihr trennen. Manchmal kommt halt Sand rein, dann geht sie nicht mehr zu oder lässt sich ein paar Monate lang nicht mehr richtig zoomen. Knirschen tut sie auch. Außerdem ist sie mir schon oft runtergefallen... Und inzwischen hat sie einen üblen Kratzer, den man vor allem sieht, wenn man 3fach zoomt. Ich werde mir also eine neue kaufen müssen.

Damit habe ich mich noch nicht wirklich beschäftigt. Daher ist das Event natürlich interessant.

Montag, 18. Februar 2013

Italienisch-Wiener-Küche in Berlin

Zurzeit überschlagen sich Presseagenturen und Hersteller wieder mit Mails an Foodblogger. Die meisten lese ich gar nicht, weil einfach zu viel reinkommt und ich eigentlich ganz in Ruhe vor mich hinkochen, -backen und darüber bloggen will und fertig.

Manchmal frage ich mich auch, was die Anfragen mit mir und meinem Blog zu tun haben. Massenmails von Praktikanten sind meist als solche erkennbar, und mein Blog qualifiziert mich nicht zur Testerin manch konventioneller Massenware von Industriekonzernen oder gar zu Berichten über Treppenlifte, denke ich.

Da ich kürzlich sowieso beruflich nach Berlin musste, habe ich nach kurzer Überlegung jedoch eine professionell-sympathisch formulierte Einladung zu einem italienischen Abend angenommen.

Sarah Wiener im Interview
"Exklusiver Abend mit traditionsreichen Produkten der italienischen Esskultur" nannte sich das, "neu interpretiert durch die Starköchin Sarah Wiener" und es galt als Branchen-Event anlässlich der Messe Fruit Logistica, die zeitgleich in Berlin stattfand.

Hintergrund für die Aktion ist die Förderung italienischer Obst- und Gemüseprodukte in Deutschland.

Ob die es wirklich nötig hat, habe ich mich kurz gefragt... Die meisten meiner Bekannten (und ich sowieso) mögen italienisches Essen und italienische Produkte. Italien ist der drittgrößte Obst- und Gemüselieferant Deutschlands, nach Spanien und den Niederlanden (und ich schätze mal, China holt hier auf). Das Importvolumen beträgt 5,5 Milliarden Euro und Deutschland ist damit an erster Stelle der Exporte italienischer Agrarprodukte. Noch mehr wird im Land selbst konsumiert.

Italienische ProdukteNeben den bekannten Produkten wie Wein, Tomaten, Olivenöl, Parmesan, Gorgonzola, Campari, Parmaschinken, Salami, usw. kaufe ich auch sehr gerne Obst und Gemüse, das man oft in sehr guter Qualität bekommt. Das Foto stammt aus der Empfangshalle: Da war solch eine Menge an Spezialitäten aufgebaut, dass man sofort Appetit bekam!

Veranstaltet wurde das Event von der Italienischen Handelskammer für Deutschland e.V. (ITKAM, zugehöriges Blog) und dem Verband der Italienischen Landwirtschaft  namens Confagricoltura.

Peggy, die ich von diesem Event kenne, hat mich in meinem Hotel abgeholt, sogar noch ein Produkt ihrer Küche vorbeigebracht (danke!), und wir sind gemeinsam durch die Kälte zur italienischen Botschaft marschiert. Wir kamen auch gut durch die Gesichtskontrolle, ohne einen Personalausweis vorzeigen zu müssen. Mein Namensschild hatten sie vergessen zu bedrucken, aber es ging problemlos, von Hand ein neues auszuschreiben.  

Rede des italienischen Botschafters Elio MenzioneDer Botschafter Elio Menzione als Schirmherr der Veranstaltung hat es sich natürlich nicht nehmen lassen, einleitende Worte zu sprechen und die Gäste aus nah und fern zu begrüßen.

Danach folgten Beiträge der Präsidenten von Confagricoltura und der ITKAM, Mario Guidi und Emanuele Gatti. Alles auf italienisch, das wurde dann übersetzt.

Auch Sarah Wiener hört interessiert zu.Allgemein war es schwer zu verstehen, weil viele Gespräche zwischen Leuten, die sich hier trafen und viel zu erzählen hatten, stattfanden. Auch wir trafen eine Bekannte, die ich bisher nur virtuell kannte: Katharina von Valentinas Kochbuch stoß zu uns.

Wir drei Bloggerinnen wurden als Journalisten eingeladen, daneben waren Großhändler und Vertreter von Unternehmen beider Länder dabei, insgesamt mehr als 300 Gäste. Entsprechend voll war es. Ich wurde an dem Abend übrigens häufiger auf italienisch als auf deutsch angesprochen. :-)

Festsaal der italienischen Botschaft in Berlin
Wunderschön ist der Festsaal der Botschaft, die übrigens eine wechselvolle Geschichte durchlebte, seit sie in den 1930ern im Stil eines italienischen Renaissance-Palazzos erbaut wurde. Albert Speer hatte am Tiergartenrand ein neues Diplomatenviertel geplant, in dem die damals mit Deutschland politisch befreundeten Länder große Botschaftspaläste verwirklichen durften. Die japanische Botschaft ist direkt nebenan. 1942 wurde das Gebäude von Bomben getroffen. Nach der Wiedervereinigung aufwändig restauriert, ist es heute wirklich beeindruckend.

Nach den Ansprachen ging es dann los mit der Aktion in der Showküche. Sarah Wiener holte sich auf eine sympathisch-souveräne Art die beiden Herren Präsidenten zum Schnibbeln und an den Herd!

Hier wird gekocht!Für dieses Event hatten Sarah Wiener und ihre Helfer spezielle Gerichte aus italienischen Spitzenprodukten kreiert. Ziel der Aktion war es, zu zeigen, dass italienische Zutaten sich hervorragend mit deutscher und internationaler Küche kombinieren lassen.

Vor den Augen der Zuschauer wurde Fenchel auf ihre Art zubereitet, nicht wirklich italienisch, wie sie meinte, aber schön tomatig und lecker, wie ich mich überzeugt habe.

Dazu konnte man sich (nach kurzem Anstehen oder drängeln) luftgetrockneten Schinken aus Norcia und Salami sowie frisches Brot besorgen.

Salami und Schinken, vorne Brot
Da die ein bis zwei Pfannen vom Show-Kochen keine 300 Leute satt machen, gab es parallel dazu ein Flying Buffet.

Hier ein Blick auf die Vorspeisen (es war dunkel, nicht alle Fotos sind scharf - und wie immer: Draufklicken, dann wird's größer!):

Antipasti

Ganz links auf den kleinen Tellern zu erkennen eine Mangoldroulade mit Gorgonzola und konfierter Tomate, schmeckte mir sehr gut. Das orangefarbene ist der Fenchel à la Sarah von der Showküchen-Pfanne. In der Mitte Winterliche Blattsalate mit Grana Padano und gebratenen Champignons, rechts Stengelkohlsalat mit geröstetem Holzofenbrot, daneben ein Teller mit Salami und Schinken.

Berlin - Sarah Wiener Showküche beim Event in der italienischen Botschaft
Am Anfang war es schwierig, etwas zu essen zu organisieren, da die Servierkräfte gar nicht so schnell in den Festsaal kamen wie ihre Servierbretter von hungrigen Gästen leergeräumt waren. Im Laufe der Zeit wurde es besser, so dass gegen Ende des Abends dann doch noch alle satt wurden.

Hier ein Blick auf Tellerchen mit den diversen Hauptspeisen:

Primi Piatti

Schwarzer Reis mit Safransauce und Provolone, daneben Penne mit Artischockengemüse und Pachino-Tomaten, letztere stammen aus dem sonnenverwöhnten Sizilien. Beides so, dass ich öfter davon essen könnte.

Richtig super und eine positive Überraschung war der Dinkelrisotto mit geschmortem Endiviensalat, darüber rote Zwiebeln, rechts im Bild. Nicht so fein, derber und bäuerlicher, aber eine sehr gute Kombination.

Leider bekamen wir die Rezepte nicht, so dass es nicht ganz so einfach wird, die Gerichte daheim nachzukochen.

Desserts
Für das Dessert habe ich ja meist noch Platz und so schaffte ich es doch glatt, nicht nur die Terrine von frischen Früchten der Saison (gibt's in Italien jetzt schon Erdbeeren?) mit Milchreis, sondern auch das winterlichere Sorbet von Kiwi mit Pflaume und Panettone-Auflauf (fast) zu verdrücken.

Die Zeit verging, gegen 23 Uhr leerte sich der Saal und wir sind auch langsam aufgebrochen. Ein Abend mit interessanten Informationen, gutem Essen und anregenden Gesprächen neigte sich dem Ende.

Fazit: Also, falls die italienischen Obst- und Gemüseproduzenten es doch nötig haben, für ihre Produkte Werbung zu machen, dann ist ihnen das allein schon durch den Abend und durch den guten Geschmack ihrer Produkte sehr gut gelungen.

Parmesan Der Präsident der ITKAM meinte: "Wir sind davon überzeugt, dass Initiativen wie diese zur Verankerung italienischer Qualitätsprodukte, auch wenig bekannter Spezialitäten, in den deutschen Ernährungsgewohnheiten beitragen." Und der Botschafter betonte in seiner Rede das Potential der italienischen Agrarwirtschaft, deren Wert sowohl in der Qualität als auch in der Nachhaltigkeit der Produktionsverfahren liege.

Weil ich für Transparenz bin und für Euch zur Info: Die Einladung beinhaltete das Essen samt gutem Wein, keine Fahrtkosten oder Übernachtung.

Mittwoch, 13. Februar 2013

Gebratene Paprika mit Sichuanpfeffer aus dem Wok

Ich habe noch ein weiteres schnelles Rezept für den Wok.

Das passt ja, noch 2 Tage hat man Zeit für Sandra from-Snuggs-Kitchen, die den aktuellen Event in Zorras Kochtopf ausrichtet, Rezepte nach dem Motto Ran an den Wok abzuliefern.

Diesmal hatte ich eine knackige rote Paprika und eine halbe gelbe.

Gebratene Paprika mit Sichuanpfeffer
Beides zusammen mit einem Hauch Sichuanpfeffer war ein schönes Gemüsegericht.

Zubereitung Gebratene Paprika mit Sichuanpfeffer

Dazu gab's noch zwei weitere Gerichte, damit man etwas Abwechslung hat.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Gebratene Paprika mit Sichuanpfeffer
Kategorien:Gemüse, Paprika, China
Menge:1 Rezept*

Zutaten

2-3Essl. Öl; am besten Erdnussöl
1-2  Rote (und gelbe) Paprika
1Prise Sichuanpfeffer
1Prise Salz
1Prise Zucker

Quelle

 aus China mitgebracht
 Erfasst *RK* 19.01.2013 von
 Barbara Furthmüller

Zubereitung

Paprika halbieren, Strunk und Inneres entfernen, Rest in Streifen, dann in Stücke schneiden, die etwas dreieck-trapezartig aussehen.

Einen Wok oder eine große Pfanne erhitzen, Öl hineingeben und heiß werden lassen. Paprikastücke zugeben und bei starker Hitze unter Rühren ca. 1-2 Minute lang braten. Den Deckel aufsetzen und bei niedriger Temperatur gute 5 Minuten köcheln lassen, dabei immer mal wieder umrühren. Sichuanpfeffer etwas mörsern und nach ca. 3 Minuten dazu geben, weiter garen. Die Paprikastücke sollten einigermaßen durch sein und an einigen Stellen dunkle Stellen aufweisen.

Am Ende der Garzeit Salz und Zucker zufügen und alles nochmal gut verrühren.

* Das Rezept wird zusammen mit Reis und weiteren Gerichten serviert.

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Blog-Event LXXXIV - Ran an den Wok (Einsendeschluss 15. Februar 2013)

Sonntag, 10. Februar 2013

Essen in Shanghai

So, weiter geht's mit ein paar Fotos von meinem Essen, das ich in letzter Zeit fotografiert habe. Da heute in China Neujahr ist und man dort kräftig und vor allem lautstark feiert, habe ich mir ein paar Fotos angeschaut und packe ein paar hier auf das Blog.

Ich war ja Ende letzten Jahres für eine Weile beruflich in Shanghai und habe dort recht viel fotografiert. 

Suzhou - Gefüllte Teigtaschen im ParkDas hier war jetzt gar nicht in Shanghai, sondern 100 km entfernt in Suzhou, das vor allem für seine Gärten weltberühmt ist. Daneben gibt es noch Kanäle, Seide und natürlich etwas zu essen. Im Park nahe der sehenswerten Nordtempel Pagode haben wir diese leckeren kleine Baozi gegessen und Tee dazu getrunken.

Ich finde es ganz interessant, dass ich doch häufiger mein Essen fotografiere, wenn ich unterwegs bin und sowieso viel fotografiere. Ein paar Sehenswürdigkeiten, etwas Dokumentation im Job, und dann halt noch das Essen, wenn die Kamera sowieso schon in der Hosentasche ist. ;-)

Hier ein paar Gerichte eines Abendessens in einem Restaurant in Shanghai:

Shanghai - Abendessen
Schön anzusehen und wunderbar knackig war der eingelegte Rettich, der kalt mit etwas Salatblättern und Chiliröllchen serviert wurde. Rechts daneben Stangensellerie, Karotte und, ich glaube, Bananenblüten, die Sauce ein wenig angedickt, mild, schmackhaft. Unten kleine Fische in einer würzigen Suppe. Rechts superlecker schmeckende gefüllte Kekse mit Cashewnüssen.

Shanghai - Abendessen mit rotem Reis
Hier ein anderes Abendessen, oben roter Reis im Bambustopf, darunter Yams mit Heidelbeersauce (das musste ich mal probieren!), das kalt serviert wurde.

Darunter eine Ente Sichuan-Art scharf gewürzt, und unten gemischtes Gemüse - ich glaube, das waren Zuckerschoten, Lotuswurzeln und dunkle Pilze. Dazu gab's ein Bier.

Ich trinke in chinesischen Restaurants abends meist Bier, weil ich finde, dass das am besten passt. Reis- oder Hirseschnaps muss nicht sein, amerikanische Softdrinks mag ich nicht, da bleibt fast nur Bier.

Hier hatte ich mal ein Glas Heidelbeersaft, den mir eine liebe chinesische Freundin empfohlen hatte. Da waren sogar ein paar Beerchen drin - auch mal was anderes, war gut.

Barbara beim Abendessen in Shanghai

Zum Essen gab's Sashimi, vegetarische Pseudo-Abalone links, Rindfleisch mit Zwiebeln, Hähnchen, Bohnen, usw. - es war eine Menge und richtig lecker. Schön abwechslungsreich.

Inzwischen findet man zumindest in Shanghai alles, was man sich vorstellen kann. Lustig fand ich die Torten, die ich hier in einem Supermarkt fotografiert habe:

Shanghai - Torten im Supermarkt

Es war kurz vor Weihnachten, daher eine französische Bûche de Noël rechts, links daneben eine etwas modernere Torte. Probiert habe ich sie nicht; oft ist mir der Geschmack asiatischer Torten zu süß und flach. Aber sie sehen gut aus. :-)

Und hier ein paar Schnappschüsse meiner Teller in der Kantine:

Shanghai - Kantinenessen
Ihr seht, dass es immer eine ganze Menge Reis gibt. Ich sage zwar immer, dass ich wenig will, aber meist hauen die fürsorglichen Frauen an der Essensausgabe dann doch viel drauf, damit ich auch sicher satt werde.;-)

Hier die in dünne Tofuhaut gehüllte Teigtasche angebissen, sie war mit Fleischmasse gefüllt. Oben nochmal etwas tofumäßiges, dünn wie Nudeln, aber doch mit anderem Geschmack. Daneben eine Art Eierstich, rechts war glaube ich Schweinefleisch süß-sauer, unten rechts Sojabohnensprossen mit grüner Paprika.

Am Schluss trinkt man die Brühe, die diesmal Algen enthielt. Dazu gab's noch einen Becher Joghurt und eine Mandarine, zum Mitnehmen oder gleich essen bzw. trinken (den Joghurt trinkt man).

Recht gesund, finde ich. Und für eine Kantine wirklich gut.

Die Brühe auf dem folgenden Foto enthielt Wachskürbis, auch Wintermelone genannt. Zur Erinnerung: Alle Fotos im Blog werden größer, wenn man drauf klickt!

Shanghai - Kantinenessen
Im Uhrzeigersinn daneben waren glaube ich Süßkartoffeln, dann Sojasprossen, dann geräucherter Speck, unten rechts Hähnchen, Pilze, grüne Paprika, dann der Reis und Spiegeleier.

Hier hatte ich mal auf Suppe verzichtet und von oben im Uhrzeigersinn mariniertes Schweinefleisch mit grünen Chilis zusammen gewokt, dann Karotten, Stangensellerie, Bambus und Fleischfitzel, daneben Rührei mit Speck.

Shanghai - Kantinenessen

Unten braun-geschmorte Auberginen, dann eine Menge Reis und links mein geliebtes grünes Gemüse, 油菜 yóucài, der meist mit chinesischer Senfkohl übersetzt wird.

Sehr gerne bin ich abends zur nächsten Straßenkreuzung gepilgert, dort gab es bei gutem Wetter mehrere fliegende Restaurants. Manche mit gebratenen Nudeln oder Reis, man wählt aus, welche Zutaten man will und der Koch brät. Am liebsten sind mir die verschiedenen Spieße, die man sich zusammenstellt und dem Grillmeister in die Hand drückt. An einem kleinen transportablen Holzkohlegrill wird noch kurz gewürzt und dann gekonnt gebraten. Manchmal kam es zwar vor, dass die Spieße verwechselt wurden, andere Köche hatten bessere Patente, wie sie sich merkten, wer welche Spieße bekommt.

Shanghai - frisch gegrillte Spieße

Verschiedenste Gemüse und Pilze, daneben Fleisch, Garnelen, Innereien, Tintenfisch, Tofu - was das Herz begehrt.

Und wer jetzt denkt, dass ich in China ausschließlich chinesisch esse, der irrt. ;-)

Shanghai - Barbara mit Burger
Es gibt ja auch westliches Essen. Hier esse ich einen Burger mit Schimmelkäse, Zwiebeln und Pommes. Muss auch mal sein. ;-)

Dieses Foto hat übrigens Anneli aufgenommen, die in Shanghai lebt, mein Blog liest und ab und zu hier kommentiert.

Wir kannten uns nur virtuell über die Kommentare, dann über ein paar Mails und haben uns in Shanghai getroffen. Es war ein super Nachmittag und Abend - ich hoffe, wir treffen uns bald wieder! Grüße von hier aus.

Glückliches Chinesisches Neujahr Euch allen!

P.S.: Zu chinesisch Neujahr gibt's klassischerweise Jiaozi. Für mein Rezept hier klicken!

Donnerstag, 7. Februar 2013

Römersalat mit Speck und Pinienkernen

Im Winter habe ich wenig Appetit auf klassische Sommersalate - logisch... Dafür gibt's viel frisches Gemüse aus dem Wok, kurz blanchiert oder auch mal roh.

Eine Alternative sind lauwarme Salate, so wie dieser hier, den ich kürzlich mal mittags improvisiert hatte.

Römersalat mit Speck und Pinienkernen

Speck und Pinienkerne gaben etwas Pfiff zu dem grünen Salat.

Zubereitung Römersalat mit Speck und Pinienkernen

Schön winterlich, mit einer Scheibe Brot dazu war das richtig gut.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Lauwarmer Römersalat mit Speck und Pinienkernen
Kategorien: Salat, Warm, Römersalat, Winter
Menge: 2 Personen

Zutaten

1-2  Mini-Romanasalatköpfe
1  Knoblauchzehe
1  Schalotte
1Essl. Geräucherter Speck; in Scheiben geschnitten
1Essl. Pinienkerne
3-4Essl. Öl
2Essl. Weißweinessig
   Salz, Pfeffer

Quelle

 Erfasst *RK* 03.02.2013 von
 Barbara Furthmüller

Zubereitung

Römersalat waschen und in Scheiben schneiden. Schalotte und Knoblauch schälen und in Scheiben oder Würfel schneiden.

Eine Pfanne erhitzen und den Speck darin anbraten. Pinienkerne dazu geben. Schalotten- und Knoblauchwürfel hinzufügen und alles zusammen anbrutzeln, evtl. etwas Öl dazu geben, damit nichts anbrennt. Die Salatblätter zufügen und kurz zusammenfallen lassen.

Öl, Essig und Gewürze zugeben und abschmecken.

Taugt mit einer Scheibe Brot als Mittagessen.

Tipp: Wer es etwas nobler mag, entfernt Speck und Pinienkerne, lagert sie warm, und brät dann den Rest separat an; so bleibt der Speck knuspriger und die Pinienkerne laufen nicht Gefahr, zu dunkel zu werden.

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Weitere winterlich lauwarme Salate:

Mittwoch, 6. Februar 2013

Zwiebel-Honig-Sirup gegen Husten

Das wechselhafte Wetter zurzeit sorgt dafür, dass einige meiner Bekannten sich Erkältungen eingefangen haben. Dieses Jahr höre ich auch viel Husten, der bei vielen sehr schwer wieder weg geht.

Neben Husten-Bronchial-Tees und Inhalieren helfen manchmal auch alte Hausmittel. So gibt es z.B. aus Zwiebeln und Honig eine Art Sirup, der vor allem Reizhusten mildert.

Zwiebelsirup mit Honig (gegen Husten)Man verrührt dafür einfach frisch geschnittene Zwiebelwürfelchen mit Honig und wartet. Nach einiger Zeit wird die Masse flüssig, man kann sie abgießen oder einfach so löffeln.

Zubereitung Zwiebelsirup mit Honig (gegen Husten)

Zwiebeln sind unheimlich gesund, gerade im Winter. Und Honig ja auch. Es gibt auch Rezepte mit Zucker statt Honig, aber ich finde, mit Honig schmeckt es gut und ich denke, dass die Kombination noch gesünder ist.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Zwiebelsirup mit Honig (gegen Husten)
Kategorien: Getränke, Heilmittel
Menge: 1 Rezept

Zutaten

1mittl.Zwiebel
2Essl.Honig

Quelle

altes Hausmittel
Erfasst *RK* 15.01.2013 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Diese in ein Marmeladenglas o.ä. geben und mit dem Honig gut vermischen. Alle Zwiebelwürfelchen sollten von Honig eingeschlossen und mit Honig bedeckt sein. Mit einem Deckel verschließen.

Die Zwiebel-Honig-Mischung sollte jetzt ca. 4-24 Stunden ziehen, am besten im Kühlschrank. Je länger der Sirup ruht, desto flüssiger wird er. (Bei akutem Husten kann man nach 2-4 Stunden den ersten Löffel naschen.)

Wer mag, kann den Sirup nach ca. 18-24 Stunden durch ein Sieb geben. Oder man löffelt ihn einfach so aus dem Glas.

Der Zwiebelsirup hält sich im Kühlschrank ein bis zwei Tage, sollte also schnell aufgebraucht werden.
Erfahrungsgemäß ist er wohltuend bei trockenem Reizhusten und bei Husten und/oder Halsentzündung allgemein. Man muss aber schon Zwiebeln mögen... ;-)
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Der Zwiebelgeschmack ist nicht Jedermanns Sache, aber Ihr könnt es ja mal probieren. Sonst ist selbstgemachter Kakao mit viel Chili durchaus eine Alternative.

Montag, 4. Februar 2013

Elsässer Flammkuchen (Pizzastein)

Kürzlich war mir nach Flammkuchen, bei der Kälte mag ich den sehr gerne. Das zuletzt veröffentlichte Rezept dafür enthält Buttermilch, die ich aber nicht vorrätig hatte.

Also habe ich mit einem anderen Hefeteig experimentiert, der gut funktioniert hat. Also darf dieses Rezept auch auf den Blog. :-)

Elsässer Flammkuchen vom Pizzastein

Zum Backen verwende ich seit letztem Sommer einen Pizzastein, den mir Sebastian von Perfetta netterweise als Produkttest kostenlos zur Verfügung gestellt hat.

Er schrieb "Mit dem Perfetta-Pizzastein ist es nun zu Hause erstmals möglich, im eigenem Backofen eine perfekte Steinofenpizza wie beim Lieblingsitaliener zu backen. Gerne würden wir Dich als exklusiven Tester für unseren Perfetta-Pizzastein begeistern und Dir ein kostenloses Probeexemplar zum Testen zukommen lassen. Wir würden uns über einen kleinen Testbericht mit Verlinkung auf unsere Seite sehr freuen."

Pizzastein

Erst hatte ich gezögert, aber da mich zeitgleich der Gärtner der Spielwiese daran erinnert hatte, dass ich doch schon seit Ewigkeiten mal einen Pizzastein für ihn besorgen wollte, habe ich zugesagt. Im Gegensatz zum Pizzastein-Tester im Hause Küchenlatein hat mein Tester zwar ausgiebig getestet, aber keinen Bericht geschrieben. Das bleibt also an mir hängen und entsprechend lang hat's gedauert... ;-)

Die meisten haben ja mitbekommen, dass ich die letzten Monate mit vielem beschäftigt und oft auch wochenlang nicht zu Hause war. Das ist bei mir eigentlich schon immer so und daher ist der Mitkoch gewohnt, auch selbst für sich zu sorgen. Im Extremfall gibt's bei ihm dann auch mal Tiefkühl-Pizza oder TK-Flammkuchen - alleine dafür hat sich der Pizzastein gelohnt, meint er, da die Backergebnisse viel leckerer waren als sonst. Gut durchgebacken, knackig, krustig.

Er kann auch viel besser damit umgehen als ich, das liegt wohl an der Übung. Ich tue mich nämlich schwer damit, den Teigfladen von der mitgelieferten Pizzaschaufel auf den Stein zu werfen. Schieben wir das mal auf meine Grobmotorik, manchmal klappt's. :-)

Elsässer Flammkuchen - Zubereitung


Ich habe damit auch schon mehrmals Pizza gebacken, darüber folgt noch ein Bericht. Jetzt erst mal der Flammkuchen - dafür eignet sich der Pizzastein nämlich auch super. Wir backen die vier Flammkuchen hintereinander weg. Sie werden schön heiß und am Rand auch leicht dunkel und knusprig, so wie ich es mag. Eigentlich ähnlich wie aus dem Backhaus oder mit einem richtigen Pizzaofen, nur halt für daheim. Perfekt! Hat sich also gelohnt, vielen Dank an Sebastian und Perfetta.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Elsässer Flammkuchen (Pizzastein)
Kategorien:Backen, Pikant, Hefeteig, Zwiebel, Elsass
Menge:4 Flammkuchen

Zutaten

HTEIG
150GrammWeizenmehl Type 405 oder 550
150GrammFrisch gemahlenen Weizen oder Weizen und Roggen
-- gemischt
1/2Teel.Salz
1PriseZucker
175GrammLauwarmes Wasser
1Essl.Olivenöl
5-6GrammTrockenhefe
HBELAG
1-2Zwiebeln
2HandvollGeräucherter Speck oder Bacon, in dünnen
-- Scheiben oder Würfeln
1-2BecherCrème fraîche
Pfeffer, Salz, Muskat, Chili (wer mag)
HBELAG-ALTERNATIVE APFEL-FLAMMKUCHEN
2Äpfel
EtwasZitronensaft; am besten frisch gepresst
1-2BecherCrème fraîche
1/2-1Teel.Zimt
2-3Teel.Zucker

Quelle

eigenes Rezept aus verschiedenen Quellen
Erfasst *RK* 27.01.2013 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Für den Hefeteig alle Zutaten zusammen rühren; das geht mit den Knethaken einer Küchenmaschine, mit dem Handrüher oder auch von Hand. Mit Folie oder einem Handtuch abdecken und warten, bis der Teig deutlich aufgegangen ist; das dauert ca. 1-2 Stunden, je nach Temperatur. (Man kann den Teig auch am Vortag zubereiten und im Kühlschrank lagern.)

Backofen, möglichst mit Pizzastein, Backstein o.ä. auf 250°C (Umluft 200°C oder so heiß wie es der Ofen hergibt) vorheizen.

Zwiebeln schälen und in dünne Scheiben oder Streifen schneiden. Speck ebenfalls in Streifen schneiden.

Den Teig nochmal durchkneten und mit Hilfe eines Wellholzes ausrollen oder mit den Händen in Form ziehen. Es sollten ca. 4 dünne Fladen entstehen. Auf Backpapier geben und 10 Minuten ruhen lassen. Noch einmal ausrollen oder dehnen.

Etwas Crème fraîche auf jeweils einen Teigfladen geben, dann je ein Viertel der Zwiebel- und Speckscheiben darüber geben und ein paar Flöckchen Crème fraîche darüber verteilen. Würzen.
Mit Hilfe des Holzschubers auf den Pizzastein hieven, und zwar so, dass das Backpapier nicht mit drauf rutscht (sonst würde der Teig teigig bleiben) und je ca. 7-10 Minuten backen.

Warm genießen. Dazu passt ein Glas Landwein oder auch Federweißer, roter Sauser o.ä.
Alternative Apfel-Flammkuchen: Jeweils etwas Crème fraîche auf den Teig geben, dann die Apfelscheiben darüber geben und noch ein paar Flöckchen Crème fraîche darüber verteilen. Mit Zimt und Zucker bestreuen. Im Backofen je ca. 7-10 Minuten backen.

Tipp: Bei uns gibt's 3 klassische Flammkuchen und quasi als Dessert einen Apfel-Flammkuchen. :-)
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Der Pizzastein ist sehr schwer, wir haben ihn eigentlich fast immer im Backofen und entfernen ihn, wenn er stört. Es dauert ca. 40 Minuten, um ihn aufzuheizen, was mir logisch vorkommt, weil ja eine Menge Masse erhitzt werden muss und ein Pizzaofen ja auch viel Masse hat, die sehr heiß sein muss, damit die Pizza oder der Flammkuchen schnell backen kann. Unser alter Ofen heizt nur auf 250°C, das reicht aber aus.

Neben Pizzastein und Holzschaufel wird noch ein Rezeptheft mitgeliefert, in dem sich auch Infos zur Bedienung befinden. Einmal hatte ich aus Versehen Umluft, damit funktionierte es nicht so gut. Und Backpapier zwischen Pizza und Pizzastein habe ich auch getestet, das war nichts, es wird nicht knusprig - der Stein zieht wohl Feuchtigkeit aus dem Teig. Wenn man sich an die Vorgaben hält, klappt es einwandfrei! Nicht nur der Mitkoch, sondern auch ich finde das Produkt gut und kann den Pizzastein empfehlen.

ApfelflammkuchenDen letzten Flammkuchen haben wir, ähnlich wie hier, mit Apfelscheiben und Zimtzucker belegt. Das schmeckt als letzte Fuhre, quasi als Dessert, sehr gut.

Ich habe in einem alten elsässischen Kochbüchlein ein Rezept gefunden, das Brotteig als Basis für die Tarte flambée vorsieht. Wahrscheinlich hat man Flammekueche früher beim Brotbacken aus den Teigresten zubereitet und gleich am Backhäuschen gegessen, wohl sogar bevor das Brot gebacken wurde, beim Aufheizen quasi. Zudem kommt in jenem Rezept noch etwas Rüböl auf den Flammkuchen, bevor er in den Ofen wandert. Dabei scheint es sich um Rapsöl zu handeln - klingt auch sehr interessant.

Sonntag, 3. Februar 2013

Thailändische Süßigkeiten

Bei meinem letzten Beitrag hat Anna Purna danach gefragt, ob ich außer frischem Obst in Thailand noch weitere Süßigkeiten gegessen habe. - Ich muss gestehen, dass ich mich vor allem an das Obst gehalten habe: Tropische Früchte in dieser Qualität, frisch, aromatisch, nutze ich aus, so gut es geht. :-)

Vor einigen Jahren hatte ich mich mal durch sämtliche verfügbare thailändische Desserts gefuttert und mir war diesmal nicht allzu sehr danach. Hier habe ich trotzdem ein Foto vom Dessertbuffet:

Dessertbuffet in Bangkok mit thailändischen Süßspeisen
Besonders lecker fand ich die kleinen Thai Pralines genannten Früchtchen, die aus einer süßen Paste bestanden und aufwändig verziert waren. Ganz links im Bild (draufklicken = groß).

Das Gelbe mittig im Hintergrund besteht aus Eigelb und Zucker - naja, kann man essen. ;-)

Links noch süße Reisnudeln in drei Farben mit Kokossirup. Die sehen auch lustig aus, schmecken aber relativ neutral.

Mein Teller - thailändische DessertsHier noch ein Foto eines meiner Dessertteller: Oben die Thai Pralinen-Früchtchen, in der Mitte Teigtäschchen aus Weizenmehl, die irgendwie süß gefüllt waren (habe vergessen, wie) und unten rechts Mango mit süßem Klebreis, das mag ich sehr gerne. Das grüne ist auch lustig, viel Farbstoff und eine glibbrige Konsistenz. Geschmack eher gleich null.

Sonst mag ich noch diese warmen Flüssigkeiten, mit Kokos, Tapioka, wasweißichwas, die man manchmal bekommt. Es gibt noch geschichtete Desserts, davon habe ich leider kein Foto gefunden.

Samstag, 2. Februar 2013

Essen in Bangkok

Wie angedroht wühle ich mich durch die letzten Urlaubs- und Jobfotos und packe mal das eine oder andere Kulinarische, was mir auffiel oder was ich gegessen habe, hier in einen Beitrag.

Los geht's mit ein paar Impressionen aus Bangkok:

Bangkok
Das hier ist der Blick von einer Brücke runter auf die Straße bzw. den Gehweg mit Verkaufsständen. Ich finde diese Szene sehr typisch, überall gibt es frisches Obst und Gemüse zu kaufen.

Allerdings befindet sich direkt daneben eine vierspurige Straße mit viel Verkehr und viel Stau. Ob das also immer so gesund ist... ;-)

Beim Mittagessen im Hotel habe ich ein paar Bilder geschossen. Hier sind meine Teller (draufklicken vergrößert):

Hotel - Buffetessen in BangkokSushi vorneweg, dann ein paar Vorspeisen, wobei ich vor allem den Salat ungefähr in der Mitte des Tellers mochte. Das dritte sind dann ein paar Teigtaschen und Gemüse, die gibt's in vielen Ecken Asiens.

Als Nachtisch dann gemischtes Obst, Drachenfrucht, Papaya mit Limette, Ananas und das links unten müsste ein Stück Guave sein, ziemlich unreif und wenig schmackhaft. Der Rest war super. :-)

Hier noch eine kleine frittierte bzw. ausgebackene Kleinigkeit, die auch sehr lecker ist: Coconut Pancakes, Kanom Krok, ein Reismehlteig mit Kokosnussmilch und gefüllt mit Frühlingszwiebeln.

Kanom Krok
Die Teilchen sind übrigens süß. Man findet sie in Thailand oft als Streetfood, ausgebacken in großen Pfannen mit Vertiefungen, ähnlich wie Poffertjes.

Freitag, 1. Februar 2013

Rezepte für Fasching und Karneval

Tätää! So langsam sind die Narren wieder los: Fasching, Fasnet, Karneval - es wird gefeiert, was die Narrenkappe hält.

Damit Ihr genug Rezepte für Eure Party habt, möchte ich an den Event vom letzten Jahr erinnern. Viele haben mitgemacht und es ist eine super Sammlung von insgesamt 47 Faschingsrezepten zusammen gekommen. Ihr findet sie hier (klicken!) mit direktem Link zu dem jeweiligen Beitrag.

Ich bin mir sicher, bei dieser Rezeptsammlung ist für jeden etwas dabei! Viel Spaß damit!

Rezepte für die tollen Tage

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