Donnerstag, 31. Januar 2013

Murks: Avocado-Mousse

Diesen Monat geht's um die Avocdao. Sus hat diese als Thema für den aktuellen Event im Gärtner-Blog gewählt und zeigt dabei auch, wie ihre Pflanze derzeit aussieht.

Wir haben vor vielen Jahren auch mal mit Avocadokernen experimentiert, aber irgendwie wurden die Pflanzen nur hoch und nichts weiter. Zudem fehlt es hier eh an Sonne und Wärme. Ich beneide Bekannte, die auf La Palma wohnen, um deren reiche Ernte und freue mich, wenn ich ab und zu eine Avocado mitgebracht bekomme. Aromatischer und besser geht's nicht.

Hierzulande behelfe ich mich damit, die meist harten Avocados in Zeitungspapier gewickelt ein paar Tage liegen zu lassen. Oft klappt es und sie werden weich. Die zwei Avocados, die ich vor 5 Tagen gekauft hatte, wurden auch weich, aber am Rand doch bräunlich und am Geschmack hapert es leider auch; den muss man sich komplett denken...

Avocado-Mousse
Schade, aber wegwerfen wollte ich die Avocados auch nicht. Für Sus bzw. den Event hatte ich nämlich vor, mal wieder eine Avocado-Mousse machen. Die gab's zu Studentenzeiten oft bei uns, die letzten Jahre hatte ich sie irgendwie vergessen.

Und hier fängt mein Problem an: Ich hatte das Rezept in meiner Datenbank und irgendwie eine falsche Menge drin... Beim Zubereiten heute fiel mir auf, dass das so nicht stimmen kann, aber da ich das Rezept früher oft gemacht hatte, verließ ich mich doch darauf. Das war natürlich ein Fehler - die Flüssigkeitsmenge 400 ml Weißwein ist viel zu groß für die nur 2 Blätter Gelatine, außerdem wäre es eine Weinmousse mit etwas Avocado geworden.

Zubereitung Avocado-MousseÄrgerlich - ich hätte mich doch auf mein Gefühl verlassen sollen, dass das so nicht stimmen kann. Als Dip schmeckt's auch nicht. Vielleicht mache ich morgen eine Suppe draus... ;-)

Tja, mein Rezept ist seit 1994 falsch im Internet vertreten - keine Ahnung, ob es jemand nachgekocht und sich darüber geärgert hat. Mir fehlten heute die Avocados, um es nochmal zu versuchen; außerdem habe ich jetzt erst einmal eine Weile genug davon. Ich denke mir, dass man mit ca. 50 ml eine Mousse bekommt, aus der man dann Nocken stechen kann. Deshalb habe ich das Rezept so angepasst. Ich hoffe, es funktioniert dann murksfrei. :-)

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Avocado-Mousse
Kategorien: Vorspeise, Kalt, Avocado
Menge: 1 Rezept

Zutaten

2Blätter Weiße Gelatine
1  Avocado
1klein. Zwiebel
1  Zitrone oder Limette
   Salz, weißer Pfeffer, Chili
1Schuss Sojasauce oder Worcestersauce
50-100ml Weißwein; ca.*
100ml Sahne

Quelle

 altes Rezept, angepasst
 Erfasst *RK* 31.01.2013 von
 Barbara Furthmüller

Zubereitung

Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Die Avocado halbieren, entkernen und das Fruchtfleisch herauslösen. Die Zwiebel schälen und grob hacken. Das Avocadofleisch und die Zwiebel zusammen mit dem Zitronensaft und den Gewürzen pürieren.

Den Weißwein in einem Topf erhitzen. Die Gelatine mit den Händen gut ausdrücken und in dem heißem Wein auflösen. Etwas vom Avocadopüree dazu geben und unterrühren. Dann das Ganze vorsichtig unter das restliche Avocadopüree rühren. Im Kühlschrank halbfest werden lassen.

Die Sahne steif schlagen und unter das Avocadopüree ziehen. Für einige Stunden in den Kühlschrank stellen, damit die Mousse fest wird.

Wenn die Masse fest ist, kann man zum Servieren schöne Nocken davon abstechen.

Dazu paßt Weißbrot oder Baguette. Auch Räucherlachs als Ergänzung kann ich mir gut vorstellen.

* Das Rezept hatte ich früher oft gemacht und offensichtlich vor Ewigkeiten falsch abgetippt: 400 ml Weißwein stand in den Zutaten und das ist eindeutig zu viel, die Sache wird viel zu dünn und schmeckt nicht. Ich schätze, mit ca. 50 ml dürfte es gelingen.

=====


Wer das Glück hat, aromatische Avocados zu bekommen: Die löffle ich oft einfach aus der Schale, gerne auch mit einem Spritzer Limette und einem Hauch schwarzem Pfeffer. Oder ich mache eines dieser erprobten, hoffentlich fehlerfreien Rezepte, die sich schon auf dem Blog finden:
Auch wenn's murksig war, an sich ist Avocado-Mousse nicht schlecht und die Idee dazu reiche ich beim Event ein.

Garten-Koch-Event Januar: Avocado [31.0.12013]

Mittwoch, 30. Januar 2013

Gebratene Shiitake-Pilze mit Tomaten

So, jetzt wird hier auch mal wieder gekocht. :-)

Ich gehöre ja zu den Leuten, die aus Asien zurück kommen und daheim als erstes gleich wieder den Wok auf den Herd werfen und los brutzeln...

So auch kürzlich, als ich frische Shiitakepilze bekommen hatte. Mir fiel ein, dass ich die (anders als hier) mal irgendwo mit ein paar Tomaten drin gegessen haben könnte - also habe ich mit der Idee improvisiert. Das Ergebnis sah dann so aus:  

Im Wok gebratene Shiitake-Pilze mit Tomaten
Und das passt ja: Sandra from-Snuggs-Kitchen richtet den aktuellen Event in Zorras Kochtopf aus und hat das Motto Ran an den Wok ausgegeben. Ihr ER wünscht sich mehr Gerichte aus dem Wok, der bei den beiden daheim steht und auf seinen Einsatz wartet.

Wir haben schon unseren x-ten Wok, angefangen mit dem Wok für den Gasherd in unserer Studentenküche (Foto hier) über diverse Woks für diverse Elektroherde. Eigentlich gehören Woks (diesen Plural gibt's im Kantonesischen nicht, aber das Wort Wok ist ja schon länger eingedeutscht) auf eine offene Flamme oder auf einen Gasherd, weil sie eine hohe Temperatur bekommen sollen; abgeflachte Woks sind daher immer ein Kompromiss. Aber besser als gar kein Wok!

Wir benutzen unseren Wok auch für nicht-asiatische Gerichte, weil so viel rein passt und man beim Umrühren nicht so aufpassen muss, dass nichts rausflutscht. So machen wir z.B. größere Portionen Pastasauce oder Chili con carne drin.  

Zubereitung Im Wok gebratene Shiitake-Pilze mit Tomaten
Die Pilze mit den paar Tomaten drin waren lecker. Hier das Rezept:

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Im Wok gebratene Shiitake-Pilze mit Tomaten
Kategorien:Gemüse, Pilz, Tomate, China
Menge:1 Rezept*

Zutaten

2-3Essl. Öl; am besten Erdnussöl
3Handvoll Frische Shiitake-Pilze (Donggu)
2  Knoblauchzehen; grob gehackt
1geh. EL Ingwer; grob gehackt
2-3  Frühlingszwiebeln; in ca. 1 cm dicke Ringe
   -- geschnitten
5-6  Cocktailtomaten
2Essl. Shaoxing-Reiswein (ersatzweise Sherry)
1-2Teel. Süße Chilisauce
1Schuss Dunkles geröstetes Sesamöl (zum Würzen)

Quelle

 in China mal so ähnlich gegessen
 Erfasst *RK* 19.01.2013 von
 Barbara Furthmüller

Zubereitung

Shiitake-Pilze halbieren oder vierteln, eventuelle trockene Stiele abschneiden. Tomaten ebenfalls halbieren oder vierteln, den Strunk entfernen. Knoblauch, Ingwer und Frühlingszwiebeln hacken bzw. in Ringe schneiden. Zutaten bereitstellen.

Einen Wok oder eine große Pfanne erhitzen, Öl dazu geben und heiß werden lassen. Pilze, Knoblauch und Ingwer zugeben und alles unter Rühren 1-2 Minuten braten. Das Weiße der Frühlingszwiebeln dazu geben und nochmal eine Minute braten.

Die Tomaten und das Grüne der Frühlingszwiebeln zufügen und alles ca. 1 Minuten unter Rühren weiter braten. Shaoxing-Wein und die süße Chilisauce hinzugeben und kurz durchrühren. Abschmecken. Am Ende das Sesamöl darüberträufeln und unterheben. Sofort servieren.

* Das Rezept wird am besten zusammen mit Reis und weiteren Gerichten, die in Geschmack, Farbe und Konsistenz abweichen, serviert. Mit zwei weiteren Gerichten reicht es für 2-3 Personen.

=====


Sandra, wenn Du mehr Rezepte möchtest, stöbere mal in meiner Kategorie Asiatische Küche, da findet sich vieles.

Mein (erster?) Beitrag für den Event.

Blog-Event LXXXIV - Ran an den Wok (Einsendeschluss 15. Februar 2013)

Montag, 28. Januar 2013

11 Antworten

Heute bekam ich von Petra eine E-Mail als Antwort auf meinen Beitrag 3x11 von vorgestern.

Sie schreibt: "Ich liebe Fragebögen,deshalb hab ich ihn einfach mal beantwortet,obwohl ich keinen sogenannten Food-Blog habe." Petra hat ein Blog, das sich mit vielem beschäftigt, Farben, Natur, Wolle, usw. Schaut mal rein bei Löwenmäulchen.
  1. Schokolade oder Bratwurst? Bratwurst,obwohl ich auch kein Wurstfan bin,gehöre ich doch zu den anscheinend wenigen Menschen bei der eine Tafel Schoki eher gammelig wird.
  2. Tortenstück oder Cupcake? Torte,am liebsten Käsesahne und nix mit Schoki...
  3. Was war das beste Essen Deines Lebens? Sehr schwierige Frage auf die ich keine Antwort habe...das beste Essen ist für mich immer das,wenn ich am Ende den Teller ablecke (mach ich natürlich nur zu Hause ;-))
  4. Mit welchem Essen oder Lebensmittel kann man Dich jagen? Milchreis (Kindheitstrauma), Fisch und Nelken, alles drei absolutes no-go.
  5. Welche Länderküche magst Du am liebsten? Türkische bzw Arabische.
  6. Was ist Dein liebstes Reiseziel? Überall wo es wärmer als 25°C ist :-)
  7. Probierst Du auf Reisen oder anderswo gerne neue Sachen aus? Kulinarisch meine ich. Oder isst Du lieber, was Du schon kennst? Natürlich muß ich probieren!
  8. Was ist Dein wichtigstes Küchengerät? Mixer und Sieb(e).
  9. Legst Du Wert auf gute Messer? Ich habe mich schon öfters mit der Messerfrage beschäftigt,bin aber zu der Entscheidung gekommen das ich am liebsten mit einem gezackten Messer oder mit meinem Keramikmesser schnibble.Mit meinem "guten" Messer hab ich mir einmal eine Fingerkuppe abgesäbelt und einmal mitten ins Fleisch gerammt,seit dem ist es irgendwo in einer Schublade verschwunden....
  10. Wie entspannst Du Dich am liebsten? Am Liebsten beobachte ich Tiere,ich entspanne aber auch gerne beim Malen.
  11. Warum hast Du mit Bloggen angefangen? Mein Umfeld besteht eher aus Selbermach-Muffel.Ich dachte ich zeige meine Sachen mal Menschen die sich vielleicht dafür interessieren.

Danke für die Antworten, Petra!

Seite auf facebook

Vor ein paar Tagen habe ich für die Spielwiese eine Seite auf facebook angelegt.

Barbaras Spielwiese auf facebook

Vor Ewigkeiten hatte ich schon mal ein, die ich aber wieder gelöscht hatte, weil mir der Sinn nicht so ganz klar war. Inzwischen ist mir aufgefallen, dass viele Leser nicht im Blog kommentieren, sondern mir eine Mail schreiben oder mich auf facebook zu meinem Blog kontaktieren. Es gibt also doch einen Bedarf, ein weiteres Medium einzubinden. Wer mag, klickt auf "Gefällt mir" und folgt dort.

Zusätzlich zu Hinweisen auf neue Beiträge auf der Spielwiese möchte ich weitere Gedanken oder auch Nachkoch- und Nachbackaktionen veröffentlichen und hoffe, dass die Seite sich als eine Art Forum entwickelt. Mal abwarten. :-)

Samstag, 26. Januar 2013

3x11

Maggy alias MehlspeisDirndl ist neugierig und will mehr über mich wissen. :-)

Sie meint, man erfährt auf diese Weise "lustige und interessante Dinge und kann sich munter austauschen". Mir fällt auf, dass viele so denken und viele wollen mehr über die Leute, die hinter den Blogs stehen, wissen. Und da heute wieder so ein kalter trostloser Tag ist und ich am Rechner sitze (und prokrastiniere), passt das doch perfekt!

Okay, Aufgabe ist folgende:

  • Schreibe 11 Dinge über Dich,
  • beantworte die 11 Fragen, die Dir der Tagger gestellt hat,
  • denke Dir selbst 11 Fragen aus, die Du den Bloggern, die Du vorhast zu taggen, stellen möchtest,
  • suche Dir 11 Blogger aus, die unter 200 Follower haben und tagge sie,
  • erzähle es den glücklichen Bloggern.

Hier 11 Dinge über mich, die vielleicht noch nicht alle wissen:

  1. Ich sehe gerne Filme. 
  2. Mit lustigen Filmen entspanne ich abends öfter mal.
  3. Ich lese unheimlich gerne, als Teenager war ich eine richtige Leseratte.
  4. Damals habe ich heimlich mit einer ganz üblen Nachtbeleuchtungs-Funzel im Bett gelesen und mir damit NICHT meine Augen kaputt gemacht.
  5. Seit kurzem habe ich eine Lesebrille. Echt! Das Alter... ;-)
  6. Die brauche ich aber nur hier. Im Urlaub ist es es wohl immer hell genug, da sehe ich wie ein Adlerauge.
  7. Ich habe recht jung kapiert, dass das Gesicht nicht stehen bleibt, wenn man Grimassen schneidet. Daher tue ich das oft. 
  8. Meine Mimik und Gestik (und meine Energie) sind zu lebendig für Fotos. Denke ich. Deshalb bin ich auch so unfotogen. Denke ich.
  9. Ich habe die letzten Jahre 10 Kilo zugenommen. Und arbeite daran, dass es keine 11 werden. So sehr mag ich diesen Event hier auch nicht. ;-)
  10. Ich bin viel kleiner und zierlicher als ich auf dem Blog rüberkomme. Keine Ahnung warum, aber das sagt mir jeder, der erst das Blog und dann mich kennen lernt. 
  11. Waldspaziergänge liebe ich - dieses Grün, dieser Geruch, diese Ruhe. Das entspannt.

Und hier meine Antworten auf Maggys 11 Fragen:

  1. Schokolade oder Gummibärle? - Schokolade.
  2. Das beste Essen Deines Lebens? - Au, das ist total schwer, ich habe schon oft sehr gut gegessen und dazu gehört nicht nur Qualität und Geschmack, sondern auch Ambiente und natürlich ein gutes Gespräch bei Tisch. Ein richtig gutes Menü habe ich mir mal vor Jahren bei Harald Wohlfahrt gegönnt, in der Schwarzwaldstube in Baiersbronn, das war wirklich bombastisch und da kam bis heute auch kein anderes ran.
  3. Dein schrecklichstes Ess-Erlebnis? - Da fällt mir gerade nichts ein, ich verdränge so etwas... ;-)
  4. Lieber Sterne-Restaurant oder Wirtshaus? - Beides. Am liebsten abwechselnd.
  5. Wozu kannst Du nicht Nein sagen? - Zu Einladungen, die interessante Reisen und gutes Essen kombinieren.
  6. Deine Gästeliste für ein perfektes Dinner? - Der Gärtner der Spielwiese.
  7. Weißwein oder Rotwein? - Rotwein.
  8. Drei Dinge für die Kühltasche auf der einsamen Insel? - Eiswürfel, Zutaten für Cocktails, ein gekühltes Laptop mit Internet-Zugang.
  9. Was kannst Du nicht ausstehen? - Intoleranz, Verlogenheit, karrieregeile Über-Leichen-Geher, Besserwisser.
  10. Wer oder was hat Dich zum Kochen / Backen verleitet? - Ich habe mit Backen angefangen. Den Grund dafür weiß ich nicht mehr. Vielleicht mein Appetit auf leckere Torten. ;-)
  11. Als Nachspeise lieber Käse oder Süßes?! - Süßes. Käse esse ich wann anders.

Ich weiß, dass sehr viele diese schneeballsystem-mäßigen Aktionen nicht mögen, deshalb erspare ich es mir, andere Blogger auszuwählen. Bitte schnappt Euch doch einfach die 11 Fragen, wenn Ihr mögt und macht weiter. Wenn Ihr mir hier Bescheid gebt, schreibe ich Euch drunter mit Link zu Euren Antworten. Bis wir 11 voll haben. Okay?! :-)

Hier meine 11 Fragen an Euch:

  1. Schokolade oder Bratwurst?
  2. Tortenstück oder Cupcake?
  3. Was war das beste Essen Deines Lebens? 
  4. Mit welchem Essen oder Lebensmittel kann man Dich jagen?
  5. Welche Länderküche magst Du am liebsten?
  6. Was ist Dein liebstes Reiseziel?
  7. Probierst Du auf Reisen oder anderswo gerne neue Sachen aus? Kulinarisch meine ich. Oder isst Du lieber, was Du schon kennst?
  8. Was ist Dein wichtigstes Küchengerät?
  9. Legst Du Wert auf gute Messer?
  10. Wie entspannst Du Dich am liebsten?
  11. Warum hast Du mit Bloggen angefangen? 

Mitgespielt und ausgefüllt haben das bisher:

  1. Petra von Löwenmäulchen hat mir ihre Antworten per Mail geschickt. Danke!
  2. Auch Rike von Genial lecker hat das Stöckchen aufgefangen und interessante Antworten auf meine Fragen. Danke!
  3. Susanne hat hier unten in den Kommentaren geantwortet. Danke dafür!
  4. Auch bushcook hat unten in den Kommentaren geantwortet. Danke. :-)
  5. Ausführliche Antworten gibt uns Ninive auf ihrem Blog hier und stellt 11 weitere Fragen, die man sich bei ihr abholen kann. 
  6. Die Tomatenblüte hat den 3x11 Event hier aufgegriffen. 
  7. ??? :-)

Mittwoch, 23. Januar 2013

Südostasiatische Spielwiesen

Es ist kalt, ich friere und sehne mich nach Sonne und Wärme.

Vor gut einer Woche sind wir aus Südostasien zurück gekommen und ich kämpfe noch damit, meine Wohlfühltemperatur von +32°C auf Minusgrade umzustellen. So lange gibt's heißen Tee und Soulfood, und ich fange jetzt mal an, die Massen an Fotos und Filmen durchzusehen.

Angkor WatEin paar Fotos und Impressionen möchte ich mit Euch teilen, weil ich weiß, dass meine Urlaubs- oder Reiseberichte immer gerne gelesen werden und einige von Euch sich bei diesem Wetter auch in die Ferne und in die Sonne wünschen.

Wir waren drei Wochen unterwegs, zuerst zum Eingewöhnen 2 Tage in Bangkok. Die Stadt verändert sich schnell und ist immer wieder schön und interessant, voll pulsierenden Lebens.

Impressionen aus Bangkok - Flug mit Thai A380, Wat Arun, Großer Palast
Von dort ging's mit dem Flieger nach Siem Reap, um einige der beeindruckenden Tempelanlagen in der Region um Angkor zu erkunden (ich mag ja alte Steine...).

Die Fotos werden übrigens alle größer, wenn man drauf klickt. :-)

Angkor Region und Siem Reap
Micha von grain de sel war kürzlich auch dort und hat ein paar wunderschöne Fotos und interessante Gedanken hier auf ihrem Blog. Zwischen den wuselnden Menschenmassen ist es schwierig, die Tempel wirklich zu spüren. Wir haben zum Glück auch ruhige Plätze gefunden. Und sind natürlich auch nur Touristen, wie die vielen anderen auch... Wenn ich mehr Zeit (und Lust) habe, werde ich mehr Fotos und Details auf meinen Reise-Blog stellen. Schaut da also einfach in ein paar Tagen mal rein.  

Auf die vielen Tempel und Ruinen folgten 11 erholsame Tage auf den Flüssen Tonle Sap und Mekong mit vielen abwechslungsreichen Stopps. Ich bin sogar im Mekong geschwommen!

Barbara an Bord der Lan Diep auf dem Mekong
Die Schifffahrt endete in Ho-Chi-Minh-Stadt, dem früheren Saigon. Danach sind wir noch für 4 Nächte nach Phan Thiet ans Südchinesische Meer, um die Eindrücke wirken zu lassen und um noch etwas Strand und Meer zu genießen. 

Neben alten Steinen und Tempeln gab es moderne Städte und traditionelle Dörfer zu sehen, Ochsenkarren, Fischzucht, Obstanbau, usw. Auch die Geschichte der letzten Jahrzehnte wurde lebendig, die Herrschaft der Roten Khmer (wir besuchten ein Gefängnis und Killing Fields) oder der Vietnamkrieg prägen diese Länder und die Menschen bis heute.

VietnamEs war diesmal eine organisierte Reise mit Phoenix, weil ich unbedingt einige Tage auf dem Mekong schippern wollte und sich das individuell nicht so einfach organisieren lässt. Das hat Vor- und Nachteile. Man ist natürlich nicht so flexibel, wie wenn man alles selbst organisiert. Auf der anderen Seite war es so in der kurzen Zeit von nur drei Wochen machbar, geballt sehr viel und sehr gut organisiert zu erleben und zu sehen.

Die französische Kolonialzeit hat in Indochina ihre Spuren hinterlassen: Zum Frühstück gab's wunderbare Croissants und Pains au chocolat, und auf jedem Markt und in vielen Imbissen sah man Baguettes in rauen Mengen. Hier habe ich noch ein paar kulinarische Impressionen aus Kambodscha und Vietnam für Euch:

Kulinarische Impressionen aus Kambodscha und Vietnam

Auf der Reise habe ich auch relativ viel Essen fotografiert, ebenfalls in China kürzlich. Daher habe ich vor, ab und zu Fotos davon zu verbloggen.

Manche Impressionen als Erinnerung und das eine oder andere auch für mich als Anregung, was ich mal kochen könnte. :-)

Wer mag, kann solch eine Reise auch bei mir buchen, entweder persönlich oder online auf meinem Reiseportal.

Dienstag, 8. Januar 2013

Himbeer-Banane-Champagner-Konfitüre

Kürzlich hatte ich noch etwas Himbeeren übrig, da ich eine größere Packung aufgetaut und doch nicht alles davon verwendet hatte.

Ein Schluck Champagner war auch noch übrig, und eine kleine Banane, die langsam überreif wurde. Da ich alles konservieren wollte, aber wenig Zeit hatte, kam ich auf die Idee, einen fruchtigen Aufstrich daraus zu köcheln.

Himbeer-Banane-Champagner-KonfitüreGesagt, getan!

Alles zusammen gerührt, aufgekocht, abgefüllt, ein Probiererle in ein kleines Schüsselchen und am nächsten Morgen gleich zum Frühstück genascht.

Zubereitung Himbeer-Banane-Champagner-Konfitüre

Die Banane rundet das säuerlich-fruchtig-aromatische der Himbeeren super ab, es wird milder. Und der Schluck Champagner darin hat sicher auch nicht geschadet.

Hier das Rezept:

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Himbeer-Banane-Champagner-Konfitüre
Kategorien:Aufstrich, Konfitüre, Rhabarber, Orange
Menge:1 Kleines Marmeladenglas

Zutaten

100Gramm Himbeeren
80Gramm Banane
40-50ml Champagner o.ä
80Gramm Gelierzucker 3:1

Quelle

 improvisiert
 Erfasst *RK* 23.12.2012 von
 Barbara Furthmüller

Zubereitung

Alle Zutaten zusammen in einen Topf geben und alles umrühren.

Den Topf auf die Herdplatte stellen, erhitzen und mind. 4 Minuten (oder nach Packungsanweisung) sprudelnd kochen lassen, dabei zwischendurch immer wieder gut umrühren. Zwischendurch mit einem Stabmixer o.ä. die Früchte zerkleinern.

Währenddessen das leere Marmeladenglas mit kochendem Wasser füllen, kurz stehen lassen und ausgießen.

Evtl. eine Gelierprobe machen. Dazu ein wenig auf einen Teller geben, es müsste darauf bereits etwas dicklich werden und nicht mehr flüssig sein. Sonst noch ein paar Minuten länger kochen.

Die heiße Marmelade in das Glas gießen und verschließen. Wer mag, kann es für 3 Minuten umgedreht auf den Deckel stellen und wieder umdrehen. Auskühlen lassen.

Nach dem Öffnen im Kühlschrank lagern und möglichst schnell verbrauchen.

Tipp: Wer keine Kerne mag, sollte die Himbeeren vorher durch ein Sieb passieren.

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