Sonntag, 27. Februar 2011

Blutorangen-Cupcakes

Mmyammhmmm, sind die lecker! :-)

Der Gärtner der Spielwiese und ich haben eben diese Cupcakes probiert und sind absolut begeistert! Eigentlich wollten wir ja jeweils nur ein Versucherchen essen, aber... ;-)

Gestern habe ich nämlich Blutorangen gekauft, die gibt es ja immer nur zeitlich begrenzt, also heißt es zuschlagen.

Ich mag sie einfach als Obst, als Saft oder nach Roberts Rezept. Im Bioladen habe ich zudem gemahlenen Kardamom (ich habe sonst immer die ganzen Teile) gekauft und die ausliegende Zeitschrift mitgenommen. Beim Durchblättern fiel mir ein Rezept auf, das sich "Orientalische Orangencreme-Cupcakes" nannte: Auf einen Teig mit Grieß, Mandeln und Kardamom kam eine Creme aus Blutorangen und als Deko Pistazien. Perfekt: Alles im Haus. :-)

Die Blutorangen-Creme ist ein normales Blood Orange Curd englischer Art. In Lemon Curd u.ä. kann ich ja baden... Mit Blutorangen bekommt das Fruit Curd eine besondere Note, superlecker. Rezepte für Lemon Curd findet Ihr z.B. bei Claudia, Jutta oder 365 Tage, Blutorangen-Curd findet sich u.a. bei Steph.

Das Rezept geht einfach und ist schnell gemacht. Bei den Temperaturen kann man die Creme zum Abkühlen in den Garten stellen, da kühlt sie schneller ab als in jedem Kühlschrank.

Hier noch ein Detail, auf dem man sieht, wie locker die Muffins waren.

Sie haben durch den Grieß und die Mandeln einen ganz leichten Crunch, der perfekt zu der Creme passt. Der Kardamom schmeckt nicht hervor, rundet das ganze aber super ab.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Cupcakes mit Blutorangencreme, orientalisch angehaucht
Kategorien:Backen, Muffin, Blutorange, Gewürze, Orient
Menge:10 bis 12 Stück

Zutaten

HMUFFINS
125GrammButter
90GrammMehl
1geh. TLBackpulver
60GrammFeiner Grieß
50GrammMandeln, fein gemahlen *
1Teel.Kardamom, gemahlen
120-170GrammRohrohrzucker **
2Eier
75-80mlMilch
HBLUTORANGEN CURD
2Eigelb
1Ei
40-50GrammRohrohrzucker
2Teel.Abgeriebene Blutorangen-Schale (unbehandelt)
60mlBlutorangensaft
75GrammButter
1PriseSalz; evtl.
HZUM DEKORIEREN
Pistazienkerne
Blutorangenfilets

Quelle

nach Barbara Kohl: Cupcakes, Hölker Verlag
gefunden im Eve Magazin 2.11
Erfasst *RK* 27.02.2011 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Muffinblechmulden mit Papierförmchen auslegen. Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze oder 160°C Umluft vorheizen.

Für den Teig in einem Topf die Butter zerlassen und wieder abkühlen lassen. In einer Schüssel das Mehl mit Backpulver, Grieß, Mandeln, Kardamom und Zucker mischen und in die Mitte eine Mulde drücken. Die abgekühlte Butter in einem Rührbecher mit den Eiern und der Milch verquirlen. Die Mischung in die Mehlmulde geben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Dabei nicht zu lange rühren!

Den Teig in die Förmchen verteilen. In den vorgeheizten Backofen schieben und die Cupcakes 20-25 Minuten backen (Stäbchenprobe!). Herausnehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Währenddessen für den Orange Curd in einem Topf Eigelbe, Ei, Zucker und Orangenschale verquirlen. Orangensaft und Butter zugeben und die Mischung bei unterster Stufe auf dem Herd rühren bis die Masse dick geworden ist. Das dauert schon mal 10 Minuten. Abschmecken, evtl. mit einem Hauch Salz würzen. In eine Schüssel umfüllen und im Kühlschrank erkalten lassen.

Die Muffins mit der Blutorangen-Creme bestreichen und jeweils mit einer Pistazie (oder mehreren) und einem Stück Blutorange oder einem Blutorangenfilet garnieren.

Anmerkungen Barbara:

* Ich habe ungeschälte Mandeln verwendet und diese frisch gemahlen. Mit geschälten Mandeln schmeckt es sicher etwas feiner.

** Im Rezept stand 170 g Zucker, ich habe 125 Gramm verwendet, der Teig war mir fast noch zu süß, das fertige Gebäck mit der leichtsäuerlichen Komponente der Creme war dann okay. Durch den orientalischen Touch darf's ruhig etwas süß sein.

=====


Ein perfekter Beitrag für den Orangen-Event, den Sus vom Corumblog diesen Monat im Gärtner-Blog ausrichtet. Bis morgen habt Ihr noch Zeit für Beiträge mit Orangen.

Garten-Koch-Event Februar 2011: Orangen [28.02.2011]

Donnerstag, 24. Februar 2011

Nachgemacht: Café bombón

Manchmal brauche ich Kaffee, um den Kreislauf etwas anzukurbeln und wieder fit zu werden. :-)

Eigentlich trinke ich Kaffee schwarz und ohne Zucker, doch es gibt Ausnahmen: Seit längerem hatte ich mir Zorras Café bombón oder Latte Macchiato in süss vorgemerkt. Da noch eine geöffnete Dose gesüßte Kondensmilch im Kühlschrank lagert und einfache Kohlenhydrate kurzzeitig die Konzentration ankurbeln, gab's das heute Nachmittag als Power-Imbiss.

Das Foto sieht richtig trostlos aus und das lasse ich jetzt auch so: Trotz etwas Sonne wurde es heute nicht warm, der Winter hat uns noch im Griff.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Café bombón y macchiato
Kategorien:Getränke, Warm, Kaffee, Spanien
Menge:1 Glas

Zutaten

150-200mlEspresso
1Fingerbreit dicke, gesüßte Kondensmilch
150-200mlMilch; ca.

Quelle

nach Zorra
http://kochtopf.twoday.net/stories/caf-bombn-oder-latte-
macchiato-in-suess/
Erfasst *RK* 24.02.2011 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Gut einen Fingerbreit Kondensmilch in ein dickes, hitzefestes Glas geben.

Espresso zubereiten. Währenddessen die Milch erhitzen und mit einem Zauberstab o.ä. aufschäumen.

Die aufgeschäumte Milch zu der Kondensmilch ins Glas geben und Espresso darüber gießen. Oben drauf noch etwas Milchschaum geben und servieren.

Tipp: Klassischen Café bombón erhält man, wenn man die aufgeschäumte Milch weg lässt. Es gibt auch Varianten mit gesüßter Kondensmilch, Espresso und einer Haube aus Milchschaum. Jeder, wie er mag. :-)

=====


Dieser spanische Kaffee tut mit seinem Koffein und seiner Süße bei dieser Kälte richtig gut. Man kann ihn entweder umrühren und mischen oder auch so trinken, unten wird er dann süßer. Je nach Geschmack. :-)

So, mit dem Extra-Kick Energie komme ich nun dazu, ein paar der liegen gebliebenen Kommentare, Blogbeiträge, Neuigkeiten, Mails, usw. abzuarbeiten.

Einen weiteren Award habe ich bekommen: Chris von Meine Kochecke mag meine Spielwiese. Danke, Chris, das freut mich!

Versatile habe ich nachgeschaut; ein Wort, das ich eigentlich nie verwende: Vielseitig. Eigentlich ein gutes, ein interessantes Wort.

Der Award ist mit einigen Aufgaben verbunden, die ich nicht alle erfüllen werde:
  • Danke der Person, die dir den Award gegeben hat und verlinke sie in deinem Post.
  • Erzähle uns 7 Dinge über dich.
  • Gib' den Award an 15 kürzlich entdeckte, neue Blogger.
  • Kontaktiere diese Blogger und lass' sie wissen, dass sie den Award bekommen haben.
Ich glaube, den Award haben zwischenzeitlich fast alle - wer ihn noch nicht hat, darf ihn gerne nehmen und weitergeben.

Sieben Dinge über mich erspare ich uns auch; irgendwie fällt mir da nichts ein (Kaffee macht also wach, aber nicht kreativ ;-)). Ein paar Fragen zu mir und meinem Blog hatte auch Pero, der den perolicious blog betreibt und mich für seine Aktion Lesenswert interviewt hat. Hier sein Beitrag.

Das Interesse an Foodblogs nimmt zu, hat man den Eindruck. Eine aktuelle und subjektive Aufstellung findet sich z.B. hier. Vor einigen Wochen wurde hier auch eine Liste veröffentlicht. Daneben gibt es die altbekannten. So hat jeder seine Lieblingsliste und findet unter der Masse Blogs seine persönlichen Favoriten. Mit dem Lesen und Nachkochen könnte man dann ganze Leben füllen.

Donnerstag, 17. Februar 2011

Pasta mit Broccoli-Sardellen-Sahne-Sauce

Ich mag Broccoli ganz gerne, das frische knackige Grün gefällt mir. Das Gemüse ist vielseitig und lässt sich roh, gebraten, gekocht, gebacken oder auch püriert z.B. als Suppe verwenden. Einige Rezepte mit Broccoli sind bereits auf dem Blog.

Mein Standardessen, wenn mir nichts anderes einfällt, sind Spaghetti mit Broccoli-Gorgonzola-Sauce. Gorgonzola war zwar da, aber irgendwie wollte ich etwas anderes. Nudeln sollten aber sein. Beim Blick ins Bücherregal fiel mir ein Pasta Kochbuch in die Hände, in dem der Index auch eine Suche nach Zutaten erlaubt: Drei Gerichte mit Broccoli standen zur Auswahl und meine Entscheidung war schnell getroffen. Conchiglie mit Brokkoli und Anchovis heißt es im Original des großen Pasta Kochbuchs, ein bisschen improvisiert habe ich natürlich wieder, mangels Öhrchennudeln o.ä. gab es bei uns Tortiglioni und Penne rigate dazu:

Die Sauce hat uns sehr gut geschmeckt, sie ist durch Sahne und Parmesan schön cremig und bekommt durch Zwiebeln, Knoblauch und gehackte Sardellen etwas Pfiff.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Pasta mit Broccoli-Sardellen-Sahne-Sauce
Kategorien:Teigware, Nudel, Broccoli, Italien
Menge:2 Personen als Hauptspeise oder 5-6 als Pasta-Gang

Zutaten

300GrammPasta, z.B. Tortiglioni, Orecchiette, Conchiglie,
-- Penne Rigate, Farfalle, o.ä
2-3Ltr.Wasser
Salz
1Broccoli; à 500 Gramm
1-2Essl.Olivenöl
1Zwiebel
2Knoblauchzehen
3-5Sardellen aus dem Glas (Anchovis)
200-300GrammSahne
Salz, Pfeffer, Chili
Parmesan

Quelle

nach Das große Pasta Kochbuch, Könemann,
etwas abgewandelt
Erfasst *RK* 25.01.2011 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen. Broccoli je nach Geschmack in kleine oder größere Röschen schneiden, den Strunk in Stücke schneiden. Im kochenden Wasser (je nach Größe der Röschen) 1 bis 3 Minuten blanchieren. Mit Hilfe eines Siebs oder eines Schöpfers mit Löchern herausfischen und mit eiskaltem Wasser abschrecken. Abtropfen lassen und beiseite stellen.

Das Wasser wieder zum Kochen bringen, salzen und die Nudeln darin nach Packungsanweisung "al dente" kochen.

Währenddessen Zwiebel, Knoblauch und Sardellen fein hacken. Öl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebel, Knoblauch und Sardellenwürfel darin bei niedriger Hitze ca. 3 Minuten unter Rühren andünsten.

Mit Sahne ablöschen und aufkochen lassen, dabei ständig rühren. Ca. 2 Minuten leicht köcheln lassen. Die Broccoliröschen und -stücke dazugeben und unterheben. Alles zusammen nochmal 1-3 Minuten köcheln lassen. Das Gemüse soll nicht allzu weich sein. Würzen.

Die Nudeln abgießen und in die Pfanne geben, unterheben und mit frisch geriebenem Parmesan bestreut sofort servieren.

=====


Das Buch befindet sich schon seit Jahren im Regal und ich kann mich nicht erinnern, ob ich je schon einmal etwas daraus gekocht habe. Daher ist es mein Beitrag für Foodfreaks monatlichen Blog-Event DKduW.

Das Buch scheint bei vielen Foodbloggern zum Fundus zu gehören: Petra von Chili und Ciabatta hat auch schon daraus gekocht, Petra von Brot und Rosen ebenso, Katja vom Blog Kaffeebohne verwendet es, Kochfrosch Kathi hat daraus gekocht und Ulrike von Küchenlatein ebenfalls.

Die Könemann-Bücher gab es vor einigen Jahren ganz günstig in Buchhandlungen. Es handelt sich um eine Serie, die aus dem englischen übersetzt wurde und damals aufgrund der Masse an Rezepten und ansprechenden Bildern zu dem Preis als großformatiges, gebundenes Buch auffiel. Da konnte ich nicht widerstehen. Ich habe noch Vegetarische Küche, Fisch & Meeresfrüchte sowie ein Buch über Fingerfood aus der Reihe.

Wenn ich die Bücher so durchsehe: Es sind schöne Rezepte drin, die Appetit machen. Vielleicht schaffe ich es ja, sie etwas häufiger zu verwenden.

Sonntag, 13. Februar 2011

Zitronenkekse

Alice aus dem kulinarischen Wunderland interessiert sich dafür, wie wir unsere Liebsten verwöhnen. Egal ob sweet oder spicy, Hauptsache es hat etwas mit Liebe, Erotik und Verführung zu tun. Allerdings will Alice eher kulinarische Höhepunkte lesen - naja... ;-)

Der aktuelle Blog-Event LXIV auf Zorras Kochtopf hat also den Valentinstag zum Thema. Was ich von solchen Tagen halte, habe ich hier schon mal geschrieben. Aber das heißt ja nicht, dass man nichts herziges zubereiten darf. :-)

So gab es bei mir herzige Zitronenkekse.

Die begannen allerdings als Ärgernis: Das Rezept ist eigentlich einfach, aber irgendwie war das ganze eine sehr bröselige Angelegenheit und würde fast das Prädikat Murks verdienen. Der Teig ließ sich nicht ausrollen und bröselte vor sich hin. Lecker war er allerdings. Ich hatte also aufgegeben und den Teig in Frischhaltefolie verpackt in den Kühlschrank gelegt und bin erst mal auf zwei Dienstreisen gefahren. Mein Testesser wollte ihn kürzlich schon wegwerfen... Vorgestern, nach 10 Tagen Ruhe im Kühlschrank, habe ich den Teig vorsichtig an Zimmertemperatur gewöhnt und es nochmal versucht. Es bröselte immer noch, aber mit etwas Liebe (!) und Geduld ist es mir doch gelungen, den Teig portionsweise auszurollen und mit Hilfe einer Herzform Kekse auszustechen und zu backen.

Die Kekse schmecken gut, leicht zitronig, schön mürbe. Mein Testesser hatte sie zufällig entdeckt und lieberweise gefragt, ob ich sie noch fotografieren möchte, bevor er sie alle auffuttert. ;-)

Das Foto oben ist übrigens von gestern früh - da fing es gerade an zu schneien. Inzwischen haben wir wieder eine geschlossene Schneedecke.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Zitronenkekse
Kategorien:Backen, Keks, Zitrone
Menge:20 Stück ca.

Zutaten

180GrammMehl
1Unbehandelte Zitrone; die Schale
100Gramm
Weiche Butter
50GrammExtrafeiner Zucker*

Quelle

nach Rachel Allen: Mein Familienkochbuch.
Lieblingsrezepte für jeden Tag.
Erfasst *RK* 12.02.2011 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze oder 160°C Umluft vorheizen. Ein Blech mit Backpapier belegen.

Alle Zutaten in einer Schüssel zu einem kompakten Teig verarbeiten. Das geht mit einer Küchenmaschine oder mit den Händen und dauert etwas. Den Teig entweder im Kühlschrank etwas ruhen lassen oder sofort verarbeiten.

Den Teig zu einer Kugel formen und zwischen Klarsichtfolie 5 mm dick ausrollen. Mit Hilfe von Ausstechern etwa 20 Kekse ausstechen und auf das Blech legen. In den Backofen schieben und ca. 8-12 Minuten (das variiert stark je nach Dicke und Größe der Kekse, also besser dabei bleiben und immer mal schauen!) backen, bis die Kekse goldbraun sind.

Auf einem Gitter abkühlen lassen.

Anmerkungen Barbara:

* Ich habe normalen Zucker im Blitzhacker geshreddert.

Bei mir war der Teig sehr krümelig und daher aufwändig zu verarbeiten. Die Kekse wiederum sind gut.

=====


Hier noch ein Foto auf einer anderen klassischen Spielwiese. Wobei ich kein Fan von Bröseln im Bett bin.

Übrigens, wer sich nicht erinnert oder noch nicht so lange dabei ist: Ich hatte vor fast drei Jahren die Ehre, Gastgeber bei Zorras Event zu sein und hatte damals das Thema Aphrodisische Gaumenfreuden gewählt. Wer mal stöbern möchte, da kamen auch super Rezepte zusammen. :-)

Ein Dank geht an Alice für die Idee und an Zorra für die regelmäßigen Events im Kochtopf.

Blog-Event LXIV - Valentinstag kulinarisch (Einsendeschluss 16. Februar 2011)

Donnerstag, 10. Februar 2011

Hirse mit Gemüse, asiatisch angehaucht

Hier wird zurzeit wenig gekocht, ich bin viel unterwegs und zwischendurch gibt es meist einfache Nudelgerichte oder altbekanntes. Außerdem fehlt mir oft die Lust und Zeit, das Essen zu fotografieren und zu verbloggen.

Heute Mittag jedoch gab's jedoch auf die Schnelle etwas, das ich in den Garten getragen und dort fotografiert habe. Für die Fans der Spielwiese. ;-)

Der Schnee ist fast weg - nur noch vereinzelte dreckige Reste von Schneehäufen. Und die ersten Krokusse schauen schon mal nach, ob die Luft rein ist und das Wetter so bleibt.

Auf dem Teller war Hirse mit Gemüse - wieder ein typisches Resteessen: Die Karotten im Kühlschrank waren noch knackig, Ingwer und Knoblauch sind immer da, ein Rest Wirsing (das innere, gelbe) lagerte in der Speisekammer und in der Tiefkühltruhe fanden sich ein paar Blatt Bärlauch, vom letzten Jahr eingefroren, die einen hübschen grünen Farbklecks dazu gaben. Spinat stattdessen wäre auch gegangen, denke ich.

Ein einfaches und schnelles Essen, das knackig-gemüsig und lecker schmeckte.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Hirse mit Gemüse, asiatisch angehaucht
Kategorien:Getreide, Hirse, Karotte, China
Menge:1 bis 2 Personen

Zutaten

HHIRSE
1-1 1/2TassenHirse
2-3TassenWasser
HGEMÜSE
2Knoblauchzehen
1StückIngwer
2Karotten
EinigeWirsingblätter
2Essl.Erdnussöl; ca.
1-2Essl.Shaoxing-Reiswein, Sherry oder Gemüsebrühe
2-3Teel.Sambal Oelek, Chili-Bohnenpaste oder 1 Chili,
-- gehackt
2-3Essl.Helle Sojasauce; ca.
1HandvollBärlauch, Spinat, o.ä. (evtl. tiefgekühlt)

Quelle

selbst improvisiert
Erfasst *RK* 10.02.2011 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Hirse mit Wasser im Reiskocher köcheln bzw. quellen lassen, bis sie gar ist. Oder einen Topf verwenden: Darin Hirse und Wasser 5 Minuten kochen und 10 Minuten quellen lassen.

Währenddessen das Gemüse vorbereiten: Knoblauch und Ingwer schälen und grob hacken. Karotten waschen, in Stücke schneiden. Wirsing in Streifen schneiden. Bärlauch oder Spinat in Stücke schneiden.

Einen Wok oder eine große Pfanne erhitzen. Öl hineingeben, erhitzen. Karotten-, Knoblauch- und Ingwerstücke dazu geben und unter Rühren braten. Wirsing dazu geben und weiter rühren und braten. Mit Reiswein o.ä. ablöschen und weiter köcheln, bis das Gemüse halbwegs durch ist, aber noch Biss hat. Mit Chili und Sojasauce abschmecken (evtl. noch etwas Brühe dazu geben, falls das Ganze zu trocken sein sollte) und die grünen Blätter dazu geben. Unterrühren.

Heiß mit der Hirse zusammen servieren.

=====

Mittwoch, 2. Februar 2011

Eier in Senfsauce

Hier habe ich ein Gericht, das es schon Ende letzten Jahres gab. Da es immer noch so kalt und winterlich ist und ich es mir für den nächsten Winter merken will, wird es Zeit, dass es auf den Blog kommt.

Schon länger hatte sich der Testesser Eier in Senfsauce gewünscht. Ein Gericht, das bei einigen Bloggern seit der Kindheit bekannt ist, das ich aber nur vom Hörensagen kenne. Aus besagten Quellen, einer Schilderung des Mitkochs, einer ganz dunklen Erinnerung daran, so etwas vielleicht doch schon mal gegessen und sogar doch schon mal gekocht zu haben, entstand dann dieses Rezept.

Irgendwann stellte sich nach längerem Diskutieren und Forschen heraus, dass mein Testesser eine Unterscheidung in Eier mit Senfsauce und Senfeier (das sind bei ihm halbierte harte Eier mit Eigelb-Senf-Füllung) trifft und eigentlich die anderen lieber mag.

Egal, mir hat's sehr gut geschmeckt - ein schön deftiges Wintergericht. :-)

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Eier mit Senfsauce
Kategorien:Gemüse, Kartoffel, Eierspeise, Sauce, Winter
Menge:2 Hungrige Esser

Zutaten

4Eier
HFÜR DIE SAUCE
1Essl.Butter
1klein.Zwiebel
1Essl.Mehl
300-350mlKaltes Wasser, Brühe und/oder Milch
5Teel.Mittelscharfer Senf
Salz, Pfeffer
Zucker
1Essl.Speck
1-2Frühlingszwiebeln
HPELLKARTOFFELN
Kartoffeln; Menge nach Geschmack

Quelle

verschiedene Quellen
Erfasst *RK* 01.02.2011 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Die Kartoffeln in mit etwas Kümmel versetztem Wasser kochen lassen, bis sie gar sind.

In einem anderen Topf die Eier je nach Größe ca. 5 Minuten kochen, so dass sie wachsweich sind. Danach abgießen und unter kaltem Wasser abschrecken.

Währenddessen die Sauce zubereiten: Zwiebel fein schneiden. Butter schmelzen und die Zwiebelwürfel darin anbraten. Mehl dazugeben und gut verrühren. Etwas Wasser dazugeben und gut rühren. Nach und nach den Rest des Wassers zugeben und rühren, so dass es keine Klümpchen gibt. Die Sauce sollte ca. 5 Minuten leicht köcheln, dabei immer wieder mal rühren.

Parallel in einer Pfanne den Speck und die in Ringe geschnittenen Frühlingszwiebeln anbraten. Etwas Grün der Frühlingszwiebeln aufbewahren, das kommt ganz am Schluss als grüner Farbtupfer aufs Gericht.

Die Sauce mit Senf und den Gewürzen würzen und unter Rühren nochmal kurz köcheln lassen. Die Sauce sollte eine dicklich-sämige Konsistenz haben. Abschmecken.

Zum Servieren die Kartoffeln (geschält oder nicht) auf Teller geben, evtl. grob zerteilen, die Eier schälen und der Länge nach halbieren, dazu geben und alles mit der Sauce begießen und mit dem angebratenen Speck und den gebratenen und frischen Frühlingszwiebeln dekorieren.

=====


Als Dessert gab's übrigens Mousse au chocolat nach meinem Standardrezept (hier klicken!), einem Klecks Sahne und etwas Pomelo.

Mit der Kalorienzufuhr kann man dann im Wald arbeiten, Ski fahren oder einen Winterspaziergang unternehmen. :-)

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