Dienstag, 27. April 2010

Fisch im Bärlauchmantel

Hier wird gerade kaum gekocht, dafür bin ich ständig auf Achse, mehrmals ungeplant länger als beabsichtigt (z.B. wegen der Aschewolke) und alles ist etwas chaotisch.

Bevor ich abfuhr, waren wir noch in den Bärlauchfeldern (ähnlich wie hier) und haben mit der reichlichen Ernte etwas improvisiert.

Bei Man kann's essen! hatte ich nämlich eingewickeltes Hähnchen gesehen, so kam ich auf die Idee, Fisch ebenfalls in Bärlauch zu hüllen. So ganz perfekt klappte das nicht, aber die Idee war gut. Der Fisch hat etwas Abstand zur Hitze und bekommt einen Hauch Bärlauchgeschmack. Lecker.

Dazu gab's Hirse und Fenchel. Die Kombination Fisch mit Hirse und Fenchel wurde ein paar Tage zuvor bei Sammelhamster serviert. Blogs-Lesen hilft beim Improvisieren. ;-)

Und außerdem waren noch Auberginen da - damit hat der Mitkoch die immer beliebten chinesischen Auberginen zubereitet. Die haben interessanterweise super dazu gepasst.

Ein richtig gutes Essen. :-)

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Steinbeisser im Bärlauchblatt mit Hirse und Fenchel
Kategorien:Fisch, Salzwasser, Fenchel, Bärlauch
Menge:2 Personen

Zutaten

HFISCH
2Steinbeisser-Filets
1/2Limette
1-2Teel.Butterschmalz
Salz, Pfeffer, Muskat
6-10BlätterBärlauch
HHIRSE
1-1 1/2TassenHirse
Wasser
HFENCHELGEMÜSE
1-2Fenchelknollen
1Knoblauchzehe
EtwasOlivenöl
1SchussPastis
2Essl.Schmand
50mlRinderfond
1SchussSahne
Salz, Paprika

Quelle

spontane Erfindung
Erfasst *RK* 12.04.2010 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Hirse im Reiskocher o.ä. mit Wasser köcheln bzw. quellen lassen, bis sie gar ist.

Fenchel in Stücke schneiden, Knoblauch hacken. Öl in einer Pfanne erhitzen, Knoblauch und Fenchel darin anbrutzeln lassen, bis sie leicht weich werden. Mit Pastis ablöschen. Schmand, Sahne und Rinderfond dazu geben und reduzieren lassen. Abschmecken.

Fischfilets mit etwas Limettensaft beträufeln, würzen und in Bärlauchblätter wickeln. Fett in einer Pfanne erhitzen.

Zusammen servieren.

Tipp: Dazu passt interessanterweise Auberginen mit Fischgeschmack (yuxiang qiezi) sehr gut. Sonst schmeckt das Gericht auch pur oder mit Nudeln, Kartoffeln oder Reis zum Fisch und Gemüse.

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Donnerstag, 15. April 2010

Porridge

Manchmal mag ich es so richtig puristisch. Ein Beispiel dafür ist dieses Frühstück, das außer mir nicht allzu viele gerne essen - denke ich. Ulrike hat sich früher schon geoutet, jetzt also auch ich.

Hafer mag ich irgendwie, und warmen Haferbrei besonders. Manchmal gebe ich noch Sahne, Milch oder Bananenmilch dazu. Aber manchmal mag ich mein Porridge einfach so.

Ich halte mich da nicht an die Rezepte, nach denen man die Haferflocken oder Hafermehl für einige Minuten köchelt. Stattdessen gieße ich nur kochendes Wasser auf gute Haferflocken, lasse diese quellen - fertig.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Schneller Haferbrei (Porridge)
Kategorien:Getreide, Frühstück
Menge:1 Person

Zutaten

1/2-1TasseHaferflocken (grob oder fein, je nach Geschmack)
EtwasWasser

Quelle

Erfasst *RK* 12.04.2010 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Haferflocken in eine Schüssel geben.

Wasser aufkochen (ich nehme einen Wasserkocher dafür) und kochend auf die Haferflocken geben. Sie sollten gut bedeckt sein.

Einige Minuten ziehen lassen, dabei quellen die Haferflocken kräftig auf.

Dies ist das Grundrezept. Wer mag, kann mit Milchprodukten, Honig und/oder Obst nach Geschmack verfeinern.

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Und da dies ein Frühstück ist, das viele als "ohne alles", "ohne Geschmack", "ohne Tamtam" und "ohne ich weiß nicht was" bezeichnen würden, ist es doch ein perfekter Beitrag für den derzeitigen Event "ohne" im Kochtopf, den diesmal F_A vom Blog Seelensturm ausrichtet.

Blog-Event-LV - Ohne (Einsendeschluss 15. April 2010)

Dienstag, 13. April 2010

Erdbeer-Vanille-Shake

Letzte Woche hat uns Petra einen Melonen-Smoothie präsentiert, der draußen fotografiert schon richtig sommerlich aussah.

Das hat mich daran erinnert, dass im Tiefkühlgerät noch passierte Erdbeeren lagerten, die so langsam mal vernichtet werden sollten. Also habe ich losgelegt, die Beeren aufgetaut und daraus einen einfachen Shake gemacht.

Da die Erbeer-Vanille-Konfitüre kürzlich so lecker war, habe ich diesmal Vanille mit hineingegeben - eine super Kombination!

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Erdbeer-Vanille-Milchshake
Kategorien:Getränke, Milchmix, Erdbeere, Frühstück
Menge:2 bis 4 Personen

Zutaten

1TassePürierte Erdbeeren
1Vanilleschote
500-600mlKalte Milch
EtwasZucker o.ä; nach Geschmack

Quelle

eigenes Rezept
Erfasst *RK* 11.04.2010 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Die Vanilleschote der Länge nach mit einem Messer aufschneiden und das Mark herauskratzen. Das Vanillemark zusammen mit den Erdbeeren und der Milch in einen Mixbecher geben und mit dem Pürierstab oder in einem Mixer gut durchmixen.

Je nach Süße der Erdbeeren und persönlichem Geschmack etwas Zucker, Vanillezucker, Honig, Agavendicksaft o.ä. zugeben und nochmal shaken.

Tipps:

Die ausgekratzte Vanilleschote mit etwas Zucker in ein Glas geben und etwas warten - so bekommt man selbstgemachten Vanillezucker.

Der Shake funktioniert mit frischen Erdbeeren oder auch mit tiefgekühltem Erdbeerpüree.

Man kann die Vanille natürlich auch weglassen, dann hat man einen normalen Erdbeer-Milchshake. Lecker schmeckt stattdessen auch ein Schuss Limettensaft, dann wird es etwas frischer.

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Wenn man die Quirlscheibe verwendet, wird der Shake total schaumig und gewinnt eine Menge Volumen.

Ich finde es eh ganz interessant, dass man damit sogar fettarme Milch (ich hatte welche mit 1,5% Fett) cremig aufschlagen kann. Solche Shakes sind dann gut als Frühstück für solche Leute geeignet, die ihren Bikini zu klein gekauft haben. ;-)

Sonntag, 11. April 2010

Buttermilch-Baguette

Vom Buttern war natürlich nicht nur Butter da, sondern auch Buttermilch. Für mich war von Anfang an klar, dass ich (nachdem ich probiert hatte natürlich) daraus Baguette machen würde.

Dieses Brot ist seit vielen Jahren Standard hier im Haus und war in ähnlicher Art sogar mein erster Blog-Eintrag (hier das Foto) vor fast drei Jahren. - Ein richtiges Baguette sieht anders aus, ich weiß. Aber da Frankreich weit ist und es immer noch deutlich besser schmeckt als alles, was ich hier bei Bäckern kriege, ist es halt die Barbara-Variante. ;-)

Ich gebe einfach alle Zutaten in eine Schüssel und lasse die Maschine kneten. Nachdem der Teig gegangen ist (das dauert je nach Wärme der Buttermilch und Temperatur in der Küche unterschiedlich lange) wird geformt, nochmal kurz gewartet und gebacken.

Letztes Wochenende habe ich in eines der Baguettes Rosmarin hinein gegeben (in den Teig geknetet), das schmeckt zur Abwechslung auch immer sehr gut und passt irgendwie super zu Ziegenkäse, finde ich.

Hier ein Foto vom Baguette mit selbstgemachter Butter und einem Hauch Fleur de Sel darauf:

Gerade frisch gebacken, noch leicht warm und mit der selbstgemachten Butter ist das richtig gut!

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Barbaras Buttermilch-Baguette
Kategorien:Backen, Brot, Hefeteig, Frankreich
Menge:2 Baguettes

Zutaten

500GrammMehl*
2Teel.Salz
2Essl.Zucker
1BeutelTrockenhefe (oder 1/2 Würfel frische Hefe**)
325-350mlButtermilch***
EtwasMehl zum Formen
Backpapier

Quelle

Standardrezept
Erfasst *RK* 02.04.2010 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Mehl, Salz und Zucker in eine Rührschüssel geben, Hefe dazu. Die Buttermilch etwas erwärmen (sie sollte lauwarm sein) und ebenfalls dazu geben. Alles mit dem Knethaken der Küchenmaschine gut verrühren. Alternativ kann man die Hände nehmen und kräftig kneten.

Ein Handtuch oder Frischhaltefolie über die Schüssel legen und den Teig ca. 1 Std. gehen lassen, bis sich das Volumen ungefähr verdoppelt hat.

Etwas Mehl auf die Arbeitsplatte geben. Den aufgegangenen Teig vorsichtig aus der Schüssel nehmen, er ist relativ weich und klebrig. In zwei Teile teilen und zwei Baguettelaibe formen, dabei möglichst nicht mehr viel kneten, sondern eher rollen oder drücken, damit die Luft im Teig bleibt. Etwas Mehl zu Hilfe nehmen. Die Brotlaibe auf ein mit einem Backpapier versehenes (oder ein bemehltes) Backblech geben und mit einem scharfen Messer schräg ein paar Mal einschneiden. Noch einmal gehen lassen, ca. 20 Minuten lang.

Währenddessen den Backofen auf 220°C (Umluft 200°C) vorheizen.

Die Baguettes in den Backofen geben und ca. 20 Minuten backen.

Anmerkungen und Tipps:

* Ich nehme meist 125-150 Gramm frisch gemahlenen Dinkel und den Rest Weizenmehl Type 405. Sehr gut schmeckt auch Type 550.

** Wenn man frische Hefe verwendet, mischt man zuerst nur Mehl und Salz in der Schüssel, macht eine Mulde hinein und bröselt dahinein die Hefe und den Zucker. Knapp die Hälfte der lauwarmen Buttermilch in die Mulde geben und vorsichtig (mit einem Löffel) mit einem Teil des Mehls verrühren. Diesen Vorteig mit etwas Mehl bestäuben und zugedeckt 5-10 Minuten gehen lassen. Es bilden sich Risse im Teig. Nun kann man die restliche Buttermilch dazu geben und wie oben alles zusammen kneten.

*** Statt Buttermilch kann man auch 300-325 ml Wasser (dann ist es natürlich kein Buttermilch-Baguette mehr) oder eine Mischung aus Wasser und Buttermilch verwenden.

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Ich wollte schon ewig andere Rezepte für Baguette ausprobieren, z.B. auch diesen Teig, den man im Kühlschrank lagert, aber irgendwie ergab sich das noch nicht.

Die letzten Tage waren interessanterweise viele Baguette-Rezepte in Blogs, u.a. bei Paule, Robert, Kobelkitchen oder Zorra. Beginnender Frühling macht anscheinend Appetit auf leichtere Brotsorten. :-)

Freitag, 9. April 2010

Butter selber machen

Kürzlich habe ich ins Promi Dinner reingespechtet und gesehen, wie Maite Kelly selber Butter hergestellt hat: Sie hat Sahne in ein Gefäß gegeben, dies dem Ehemann in die Hand gedrückt - und der musste schütteln, bis sich die Butter absetzte. Interessant. Eigentlich ganz einfach.

Lustigerweise sah ich kurz darauf bei Jessie ihre etwas weniger anstrengende Vorgehensweise zur Herstellung von selbstgemachter Butter. Da Zorra in Spanien Schwierigkeiten hat, Buttermilch zu bekommen, blieb das hängen.

Und da ich neugierig bin, musste ich einfach selber ausprobieren, wie man Butter macht. :-)

Bei Jessie gibt's eine ausführlichere Anleitung mit vielen Fotos.
Details über Butter allgemein, die Geschichte der Butter und die Prozesse, die dabei ablaufen, finden sich bei Wikipedia.

Ich schätze, die Qualität der Sahne spielt natürlich eine Rolle. Ich habe auf die Schnelle wieder mal nur "normale" Supermarktsahne mit dem umstrittenen Carrageen bekommen und war erst skeptisch, ob es damit funktionieren würde. Tat es aber. Die Butter schmeckte wie "normale" Butter. Ich schätze, wenn man richtig gute Sahne bekommt, schmeckt das Ergebnis noch besser.

Wenn ich also einmal wieder keine Butter aber viel Sahne zu Hause habe, mache ich bestimmt wieder Butter selber. Oder einfach so: Es macht nämlich Spaß. :-)

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Butter selber machen
Kategorien:Grundrezept, Butter
Menge:135 Gramm Butter und knapp 250 ml Buttermilch

Zutaten

2BecherSüße Sahne; à 200 g
EtwasMeersalz; wer mag

Quelle

Idee von Jessie
http://www.thehungrymouse.com/2010/03/22/homemade-butter/
Erfasst *RK* 02.04.2010 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Die Sahne in eine Rührschüssel geben und mit der Küchenmaschine so lange rühren, bis sich kleine Butterflöckchen von einer wässrigen Flüssigkeit trennt. Vorsicht, das spritzt!

Weiter rühren, aus den Butterflöckchen entstehen einige kleinere Butterklumpen.

Alles in ein Sieb geben und die Flüssigkeit abtropfen lassen. Am Schluss die Hände dazu nehmen und ausdrücken, bis (fast) keine Flüssigkeit mehr aus der Butter austritt.

Wer mag, kann die Butter mit einem Hauch Salz aromatisieren.*

Die Butter nach Belieben formen und im Kühlschrank lagern. Sie hält sich wie normale Butter, ich schätze ca. 1 Woche.

Die Buttermilch kann man trinken oder weiter verarbeiten.

* Man kann natürlich auch Kräuterbutter, Bärlauchbutter, usw. daraus herstellen.

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Dienstag, 6. April 2010

Aprikosen-Quark-Torte

Dieses Jahr gibt es eine verspätete Ostertorte auf der Spielwiese. Irgendetwas wollte ich für Ostern backen, auf Nachfrage kam nur der Wunsch "eher etwas fruchtiges", also kein Schokokuchen, kein Marmorkuchen o.ä.

Mir fiel nichts richtiges ein, also habe ich die Rezepteverwaltung angeworfen, Backen, Ostern und Aprikose (weil ich darauf Appetit hatte) angegeben und gesucht. Ein paar Rezepte hat mir die Suite ausgespuckt; entschieden habe ich mich für eine Aprikosen-Schoko-Torte, die auf der Website einer Zeitschrift publiziert ist und schön frühlingshaft-fruchtig aussah.

Das Anrühren des Teigs ging problemlos - allerdings kam er nach dem Backen viel zu feucht und glitschig aus der Form und zerfiel in seine Einzelteile. Keine Ahnung, ob ich etwas falsch gemacht habe; mit Zeitschriftenrezepten ist es mir in letzter Zeit öfter passiert, dass diese nicht gelungen sind...

Egal, keine Zeit für Murks: Schnell nach bewährtem Rezept einen anderen Rührteig gebacken. Durch Kakaopulver bekam er Farbe und statt der Äpfel habe ich ein paar Aprikosenstücke darauf gelegt. Das hätten auch ein paar mehr sein können, aber durch den ersten Versuch heute war ich etwas vorsichtig.

Dieser Boden kam dann wunderbar aus dem Ofen und eignete sich auch als Fundament für eine Quarksahnetorte. :-)

Da die Blausterne so hübsch aussehen, habe ich die Torte vor dem ins-Auto-packen noch schnell auf der Wiese fotografiert.

Vor zwei Jahren waren die Blümchen etwas früher dran, damals waren sie Hintergrund für ein Käsekuchenstück.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Österliche Aprikosen-Quark-Torte
Kategorien:Backen, Torte, Rührteig, Aprikose, Ostern
Menge:12 Tortenstücke

Zutaten

HBODEN
125GrammButter (Zimmertemperatur)
100-125GrammZucker
1Essl.Vanillezucker
3Eier, Größe M (Zimmertemperatur)
200GrammMehl
2Teel.Backpulver
1Essl.Kakaopulver; ca.
3-4Essl.Milch
1GlasAprikosenhälften (390 g Abtropfgewicht)
HBELAG
4-6BlätterGelatine
400GrammSahne
250GrammMagerquark
1Essl.Vanillezucker
80-100GrammPuderzucker
HDEKORATION
20GrammVollmilch-Schokoladenraspel
6Fondant-Eier
6-12Schoko-Nougateier
6BlätterPfefferminze, Zitronenmelisse o.ä.

Quelle

Boden selbst improvisiert nach Grundrezept für Mamas
Apfelkuchen sehr fein nach Dr. Oetker,
Belag und Deko abgewandelt nach einer Idee von
www.bildderfrau.de Ostern 2008
Erfasst *RK* 04.04.2010 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Springform (ø 26 cm) mit Butter einfetten. Aprikosenglas öffnen, Aprikosen auf einem Sieb abtropfen lassen.

Butter in einer Rührschüssel schaumig schlagen. Den Zucker und Vanillezucker dazugeben und weiter rühren, bis es nicht mehr knirscht und die Masse schön fluffig ist. Nach und nach die Eier dazu geben und nur so lange rühren, bis sie untergehoben sind.

Jetzt den Backofen auf etwa 180°C Ober-/Unterhitze oder 160°C Umluft vorheizen.

Das Mehl mit dem Backpulver und dem Kakao mischen; evtl. sieben. Abwechselnd mit der Milch (einen kleinen Rest der Milch zurück behalten) in 2 bis 3 Portionen zu dem Teig geben und vorsichtig bei niedriger Geschwindigkeit unterheben. Dabei nicht zu lange rühren. Der Teig sollte von der Konsistenz her weder zu dünnflüssig noch zu fest sein: Ideal ist er, wenn er schwer reißend vom Rührer fällt. Falls er zu dick ist, noch etwas Milch zugeben. Den Teig in die Form füllen und verstreichen.

Mit einigen Aprikosenschnitzen belegen und in der Mitte des Backofens ca. 40 bis 45 Minuten backen. Aus dem Backofen nehmen, 10 Minuten abkühlen lassen und aus der Form nehmen. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Einen Tortenring oder den Rand der Springform um den Boden legen.

Gelatine einweichen. Sahne steif schlagen. Quark, Vanille- und Puderzucker sowie ein paar Esslöffel von dem abgegossenen Aprikosensaft glatt rühren. Die Gelatine ausdrücken, nach Packungsanweisung im Wasserbad auflösen und den Quark darünterrühren. Die Sahne vorsichtig unterheben. Einige Aprikosen (bis auf die für die Dekoration) in kleine Würfel schneiden und unterheben.

Die Aprikosen-Sahne-Quark-Creme auf den abgekühlten Tortenboden geben und glatt streichen. Im Kühlschrank einige Stunden fest werden lassen.

Die Torte mit ein paar schönen Aprikosenhälften, Schokoraspeln, Fondant-Eiern, Schoko-Nougateiern und Minze- oder Melisseblättchen dekorieren und servieren.

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Wer mag, kann den Boden auch etwas dünner backen (d.h. weniger Teig zubereiten oder mehr naschen), aber ich fand ihn okay so.

Auch wenn mein Sonntagfrüh etwas chaotisch war: Die Torte war dann doch ganz lecker und der Aufwand hat sich gelohnt: Der Rührteig ist stabil, schmeckt gut und hält die Quark-Sahne-Aprikosenmasse perfekt. Und die schmeckt so wunderbar frühlingshaft-frisch und richtig lecker. :-)

Donnerstag, 1. April 2010

Spinat mit Tofu

Hier ein einfaches Rezept für Spinat mit Tofu, damit ich es nicht vergesse. :-)

Wir hatten noch Tofu im Kühlschrank, dessen Haltbarkeitsdatum leicht überschritten war. Außerdem hatte ich Appetit auf Spinat. Mir war es danach, dies chinesisch abzuschmecken und das Ergebnis war wirklich super!

Das Gericht schmeckt pur oder auch in Kombination mit ein paar weiteren chinesischen Gerichten.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Spinat mit Tofu
Kategorien:Tofu, Gemüse, Spinat, China
Menge:2 Personen

Zutaten

EtwasÖl, z.B. Erdnussöl
1Knoblauchzehe
1Block Tofu*
2HandvollTK-Spinat
-- oder 1 Schüssel frischen Spinat
1Teel.Chili-Bohnenpaste (La Douban Jiang)
1Essl.Helle Sojasauce
1SchussGeröstetes Sesamsamenöl

Quelle

selber erfunden
Erfasst *RK* 16.03.2010 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Knoblauchzehe hacken. Tofu in Würfel schneiden, Spinat leicht antauen bzw. verlesen.

Öl in einer Pfanne oder in einem Wok erhitzen, Knoblauchstücke hineingeben und leicht anbraten lassen. TK-Spinat dazugeben und etwas anbraten lassen. Eine Zeitlang erhitzen, so dass er auftaut. Tofu dazu geben und leicht anbraten. Nicht allzu sehr rühren, sonst zerfällt er.

Falls man frischen Spinat hat, diesen zeitgleich mit dem Tofu in die Pfanne geben.

Mit Sojasauce und Chili-Bohnenpaste würzen, mit geröstetem Sesamöl abschmecken. Servieren.

* Am besten weichen Tofu nehmen, in Deutschland auch als Seidentofu zu kaufen. Notfalls geht der feste, diesen dann kurz in kochendem Wasser ziehen lassen, damit er etwas von seiner Säure und Konsistenz verliert.

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