Montag, 29. Juni 2009

Nachgekocht: Basilikumsuppe

Vor einiger Zeit hatte ich bei Özgül im Blog Soframız.de eine interessante Suppe mit Basilikum gesehen. Irgendwie konnte ich mir nicht vorstellen, wie die Kombination aus Milch, Basilikum und Tomate schmeckt und Özgül schlug vor, ich solle sie doch einfach ausprobieren. :-)

Leider waren die Schnecken im Garten schneller und ohne Basilikum schmeckt eine Basilikumsuppe nicht - so dauerte es etwas, bis ich wieder Basilikum gekauft habe und die Suppe nachkochen konnte.

Nur wenig improvisiert habe ich, die Mengen eher abgeschätzt und das halbe Quantum zubereitet. Das gab dann zwei kleine Schälchen, ideal als leichter Mittagsimbiss.

Die Suppe schmeckte uns sehr gut, schön leicht, irgendwie sommerlich und angenehm nach Basilikum. Lecker!

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Sommerliche Basilikumsuppe
Kategorien:Suppe, Creme, Kräuter, Sommer
Menge:1 Rezept

Zutaten

1BundLauchzwiebeln
2Teel.Pflanzenöl
1Teel.Mehl
250mlFettarme Milch
600mlGemüsebrühe
1BundBasilikum
4Tomaten
4Essl.Saure Sahne
Salz und Pfeffer

Quelle

Rezept von Özgül
http://soframiz.de/ger/rezepte/suppen/basilikum-suppe/
Erfasst *RK* 13.06.2009 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Lauchzwiebel in Ringe schneiden und in erhitztem Öl kurz andünsten. Mehl darüber stäuben und mit Milch und Gemüsebrühe unter Rühren ablöschen. Basilikum bis auf einige Blätter für die Dekoration fein hacken, zur Suppe geben und alles pürieren.

Tomaten kreuzweise einritzen, überbrühen, häuten, in Würfel scheniden, mit der sauren Sahne in die Suppe geben und alles mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Mit restlichem Basilikum bestreut servieren.

Anmerkung Barbara: Sehr schöne, leichte, angenehme Suppe für sommerliche Tage. Der Geschmack des Basilikums kommt gut zur Geltung, die Tomaten ergänzen den Geschmack. Lecker.

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Ich hatte mit dem Stabmixer püriert und die Suppe dabei etwas schaumig geschlagen, was eine schöne Konsistenz gab.

Freitag, 26. Juni 2009

Kleine Rosentörtchen

Seit einem Jahr kümmern Sus und ich uns gemeinsam um die Garten-Koch-Events. Sus meinte, dass es daher - und um 37 Events zu feiern! - jetzt an der Zeit für einen Rosenstrauß sei!

Garten-Koch-Event Juni 2009 - Rosen [30. Juni 2009]
Finde ich auch. :-)

Thema für diesen Juni sind also Rosen. Auf unserer Spielwiese wachsen (noch?) keine, also musste ich mir anders behelfen. Zum Glück habe ich Rosenöl und Rosengelée im Haus.

Damit habe ich etwas experimentiert und aus Biskuit, Rosenmarzipan und Rosenbuttercreme kleine Törtchen gezaubert, die bei dem kalten Juniwetter Kalorien und wärmenden Genuss auf die Spielwiese gebracht haben und zudem exzellent schmeckten.

Der Gärtner ist absolut begeistert davon und kann gar nicht genug kriegen. :-)

Als Dekoration macht sich eine Rose sicherlich besser - ich hatte eine Jasminblüte und eine Weigelie, die zumindest farblich gut passen.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Kleine Rosentörtchen
Kategorien:Backen, Torte, Biskuit, Buttercreme, Rose
Menge:4 bis 6 Törtchen

Zutaten

HBISKUITBODEN
4Eier, getrennt
3Essl.Kaltes Wasser
170GrammZucker
80GrammMehl
80GrammSpeisestärke
1Teel.Backpulver
HMARZIPAN
200GrammMandeln
50GrammPuderzucker
3-5TropfenRosenöl (oder Rosenwasser, dann etwas mehr)
HBUTTERCREME
250mlMilch
2-3TropfenRosenöl
20GrammSpeisestärke
1-2Essl.Zucker
125GrammButter; zimmerwarm
EtwasPuderzucker; evtl.
2Essl.Grenadinesirup
HAUSSERDEM
3-4Essl.Rosengelée
HDEKORATION - WER HAT
EinigeRosenblätter

Quelle


eigenes Rezept

Erfasst *RK* 23.06.2009 von

Barbara Furthmüller

Zubereitung

Biskuit und Marzipan kann man natürlich auch kaufen oder nach anderen Grundrezepten zubereiten. Wer sie selber machen möchte, am besten am Vortag damit anfangen. Biskuit lässt sich besser verarbeiten, wenn er ein oder zwei Tage ruhen durfte.

Für den Biskuit den Boden einer Springform mit Papier auslegen. Eiweiß und das kalte Wasser mit den Quirlen des Handrührgerätes zu sehr steifem Schnee schlagen. Er soll luftig und zugleich fest genug sein, so dass ein Messerschnitt darin sichtbar bleibt. Dann den Zucker unter ständigem Weiterschlagen langsam einrieseln lassen und weiterrühren, bis es nicht mehr knirscht.

Eigelb auf niedrigster Stufe unterziehen, bis vom Eigelb nichts mehr zu sehen ist. Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen und sieben, zur Eimasse geben und mit einem großen Schneebesen kurz unterheben. Dabei nicht rühren, sondern den Schneebesen durch beide Schichten ziehen, über der Handkante abschlagen und neu ansetzen.

Die Masse sofort in die Springform füllen und glattstreichen. Form in den Backofen schieben, auf Gas Stufe 2/180°C/Umluft 160°C schalten und etwa 35-40 Minuten backen. Nach 35 Minuten ein Holzstäbchen in die Kuchenmitte stechen und herausziehen. Bleibt kein Teig daran haften, ist der Boden fertig, sonst noch etwa 5 Minuten backen.

Tortenboden mit einem Messer vorsichtig vom Formrand lösen. Springformrand entfernen und den Tortenboden auf ein Kuchengitter stürzen. Papier abziehen (falls das schwer geht, etwas kaltes Wasser darauf träufeln und dann abziehen) und den Tortenboden auskühlen lassen.

Für das Marzipan die Mandeln mit kochendem Wasser übergießen, kurz ziehen lassen und abgießen. Schälen - das geht ganz einfach mit den Händen, die Mandelhaut flutscht quasi von den Mandeln weg. Die Mandeln etwas trocknen lassen.

Puderzucker in einen Mixer oder Blitzhacker (ich nehme eine Moulinette, das funktioniert perfekt) geben und kurz durchmixen, so dass er bröselig ist. Mandeln dazugeben und alles gut durchhacken. Etwas Rosenöl dazu geben und alles zusammen zu einer geschmeidigen Masse hacken lassen. Mit den Händen zusammendrücken, so dass man einen Marzipanberg erhält. In Frischhaltefolie packen und durchziehen lassen.

Für die Buttercreme einen Pudding kochen: Dafür Milch bis auf 3-4 Esslöffel aufkochen lassen. Diese 3-4 Esslöffel kalte Milch mit Speisestärke und Rosenöl verrühren. Sobald die Milch kocht, kurz vom Herd nehmen, die angerührte Masse unterrühren (das geht am besten mit einem Schneebesen) und wieder auf den Herd stellen. Kurz blubbern lassen, damit die Speisestärke die flüssige Masse zu einem festeren Pudding macht. Abkühlen lassen.

Die zimmerwarme Butter mit dem Rührgerät weißschaumig schlagen. Löffelweise den abgekühlten Pudding (der eher kühler als die Butter sein sollte, sonst gerinnt die Creme!) unterrühren. Nach Geschmack mit etwas Puderzucker und Grenadine vermischen.

Nun hat man alle Komponenten zubereitet: Biskuit, Marzipan und Buttercreme.

Aus dem Biskuit (bzw. dem Rest vom Biskuit, den der Kater übrig gelassen hat...) mit Hilfe eines Glases runde Küchlein ausstechen. Diese quer halbieren oder dritteln, so dass man aus einem Küchlein 2-3 Biskuitscheiben erhält. Man kann zwei- oder dreistöckige Törtchen zubereiten. Auf die jeweils untere Biskuitscheibe etwas Rosengelée verteilen, darauf etwas Buttercreme geben, einen weiteren Biskuitboden darauf, wer mag, noch etwas Rosengelée, Buttercreme und eine weitere Biskuitscheibe. Auf die oberste Biskuitscheibe kommt ein Hauch von Buttercreme. Mit allen Törtchen so verfahren.

Das Marzipan mit Hilfe einer Frischhaltefolie ausrollen. Falls es bröselt, etwas Buttercreme unterkneten. Nun kann man mit dem Glas Scheiben ausstechen und diese auf die Törtchen legen oder man macht größere Kreise, mit denen man die Törtchen komplett umhüllen kann.

Die Törtchen kann man nun noch nach Geschmack verzieren, z.B. mit frischen Rosenblättern, Marzipanrosen, usw.

Varianten:

Statt Buttercreme kann man auch einfach Sahne schlagen, mit etwas Grenadine und Rosenöl parfümieren und die Törtchen damit füllen.

Statt Rosenöl kann man auch mit Rosenwasser hantieren. Es ist weniger intensiv, daher die Mengen etwas erhöhen.

Man kann natürlich auch Herzchen o.ä. statt der Kreise ausstechen.

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Mittwoch, 24. Juni 2009

Walnusslikör

Nusslikör wurde hier in der Region schon seit Generationen zubereitet, auch überregional scheint er beliebt zu sein, aus Italien habe ich z.B. Rezepte gefunden.

Für den Likör benötigt man "grüne Nüsse", d.h. unreife Nüsse, die klassischerweise um Johanni herum vom Baum gepflückt werden. Es geht auch bis Anfang oder Mitte Juli, je nach Region.

Diese werden etwas klein geschnitten und in ein geräumiges Gefäss gegeben, mit Gewürzen versehen und mit Alkohol aufgegossen. Nicht vergessen, die Hände zu waschen (oder besser: Handschuhe tragen), nachdem man die Nüsse geschnitten und abgefüllt hat!

Jetzt braucht man Geduld - es dauert einige Monate, bis man die Flüssigkeit abgießen kann und mit Zucker vermischt, um den Nusslikör zu erhalten.
























Interessant finde ich, dass die Nüsse und die Flüssigkeit sich im Laufe der Zeit richtig dunkelbraun verfärben. Man sollte übrigens darauf achten, dass das Gefäss dicht ist - braune Ränder von Holzarbeitsplatten lassen sich sehr schwer entfernen...

So sieht der Likör dann aus:




















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Barbaras Walnusslikör
Kategorien:Getränke, Likör, Walnuß
Menge:1 Rezept

Zutaten

8Grüne Walnüsse
1Ltr.Korn, Doppelkorn, Wodka o.ä
1Zimtstange
2Sternanis
1Vanilleschote
5-8Gewürznelken
2Kardamom
1/8Teel.Muskatnuß, gerieben
HSPÄTER
300GrammZucker

Quelle

eigenes Rezept nach verschiedenen Quellen
Erfasst *RK* 08.07.2008 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Die Walnüsse am besten Ende Juni ernten, sie sollen grün und weich sein. Der Überlieferung nach ist der 24. Juni der beste Tag, je nach Region geht es aber auch bis ca. 10. Juli.

Die Nüsse halbieren oder vierteln, mit Alkohol und Gewürzen in ein Einmachglas füllen und an einem sonnigen Platz 2-3 Monate ziehen lassen.

Während dieser Zeit wird der Inhalt dunkel.

Dann den Zucker in der Einlegeflüssigkeit auflösen, das Ganze durch ein feines Sieb seihen, wobei Nüsse und Gewürze entfernt werden.

Den Likör in Flaschen aufbewahren und als Digestif servieren.

Tipps:

Mit den Gewürzen kann man etwas variieren, manche geben noch etwas Zitronenschale dazu oder verzichten auf Kardamom - der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt!

Auch mit der Menge Zucker kann man variieren, je nachdem, wie bitter oder süß man den Likör möchte.

Man kann auch hochprozentigen Alkohol aus der Apotheke verwenden, dann entsprechend Zuckersirup mit Wasser ansetzen, damit der Alkoholgehalt wieder gesenkt wird.

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Der Walnusslikör ist ein super Mitbringsel oder Geschenk - auch zu Weihnachten, wenn jemand schon so lange im voraus planen möchte.

Montag, 22. Juni 2009

Minz-Schoko-Eis

Beim Einkaufen kürzlich wanderte eine Packung Schokotäfelchen mit Pfefferminzfüllung in den Wagen und mit nach Hause.

Nur pur essen ist ja langweilig, also kam ich auf die Idee, daraus ein Eis zu zaubern. Rezepte für After-Eight-Eis waren zwar einige zu finden, aber richtig überzeugt hat mich keines. Also habe ich selbst improvisiert.

Herausgekommen ist diese leckere Pfefferminz-Schoko-Eiscreme:






















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Pfefferminz-Schoko-Eis
Kategorien:Süßspeise, Eis, Kräuter, Schokolade
Menge:1 Rezept à ca. 700 ml Eis

Zutaten

250-300GrammSahne
75GrammZucker
2Eier
100mlMilch
1-2Essl.Honig
1TropfenPfefferminzöl
150GrammSchokoladetäfelchen mit Pfefferminz-Füllung
-- (z.B. After Eight oder Choceur Mints)
Ein paarFrische Blättchen Schokominze; wer hat und mag
HVARIATION
1Essl.Kakaopulver

Quelle


eigene Improvisation
Erfasst *RK* 18.06.2009 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Sahne und Zucker in der Küchenmaschine halb steif schlagen. Eier dazu geben und einige Minuten weiter schlagen, so dass alles schaumig und gut verrührt ist. Man darf keine Zuckerkörnchen mehr spüren. Honig, Milch und Pfefferminzöl unterrühren und etwas weiter schlagen.

Diese Masse in die Eismaschine füllen und gefrieren lassen. Kurz bevor das Eis durchgefroren ist, die Schokotäfelchen und Kräuter hacken und unterheben lassen.

Ohne Eismaschine: Alternativ kann man die Masse in eine Schüssel geben und einfrieren. Jede 1-2 Stunden ca. herausnehmen und mit einem Schneebesen umrühren, so dass sich die Eiskristalle auflösen und die Masse cremig bleibt. Sobald die Masse etwas angefroren ist, die gehackten Schokotäfelchen und Kräuter unterheben und fertig gefrieren lassen.

Variation: Wer mag, kann noch 1 Essl. Kakaopulver unter die Masse rühren, so wird das Eis dunkler und noch schokoladiger.

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Hier ist noch ein Foto auf der nassen Wiese am diesjährigen Sommeranfang.

Dekoration dürfen übrigens ein paar Blättchen einer Schoko-Minze spielen - die Pfefferminze schmeckt wirklich nach Schokolade!

Sie gedeiht in unserem Garten allerdings nicht so besonders gut, dabei soll Minze ja wuchern.

Sonntag, 21. Juni 2009

Nachgebacken: Rhabarber-Erdnuss-Muffins

Eigentlich sollte man Rhabarber wegen des hohen Gehalts an Oxalsäure ab Mitte Juni nicht mehr verwenden... Vielleicht hat ja noch jemand nachwachsende Teile, die er noch verarbeiten möchte oder sammelt schon Rezepte fürs nächste Jahr. Ich habe das Rezept schon vor gut einer Woche gebacken, komme jetzt aber erst dazu, es zu verbloggen.

Das Rezept hatte Sus kürzlich erfunden und veröffentlicht und ich fand die Idee gut, Rhabarber mit Erdnussbutter zu kombinieren. Es haperte erst an der Erdnussbutter; als ich die dann hatte, ging das Backen ganz schnell.


Es ist ein klassisches Muffinrezept nach amerikanischer Manier, d.h. trockene und feuchte Zutaten werden separat in zwei Schüsseln vorbereitet und mit einer Gabel schnell untergehoben. Dabei darf man nicht zu lange rühren, es dürfen ruhig noch einige Unebenheiten in der Masse sein - dann schmecken die Muffins richtig gut!

Frisch gebacken sind sie am besten, sie lassen sich jedoch auch einfrieren.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Rhabarber-Erdnussbutter-Muffins
Kategorien:Muffin, Rhabarber, Erdnuß
Menge:12 Muffins

Zutaten

200GrammMehl*
100GrammZucker**
2Teel.Backpulver
1PriseSalz
125mlMilch
1Ei
90mlÖl
2SchussMineralwasser
100GrammErdnußbutter crunchy
2-3StangenRhabarber
HALS GUSS - WER MAG
6-12Essl.Erdnußbutter crunchy

Quelle

Rezept von Sus
http://corum.twoday.net/stories/rhabarber-erdnussbutter-
muffins/
Erfasst *RK* 24.05.2009 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Mehl, Zucker, Backpulver und Salz locker in eine Schüssel geben.

Milch, Öl, Ei und Erdnußbutter in eine andere, hohe, schmale Schüssel füllen und mit einem (elektrischen) Schneebesen verquirlen. Mineralwasser dazugeben und noch einmal kurz verquirlen.

Rhabarber schälen und in kurze, dicke Stücke schneiden.

Die flüssigen Zutaten zu den festen geben, die Rhabarberstücke dazugeben und alles mit einer Gabel grob vermengen.

Den Teig in die Muffinform füllen und im vorgeheizten Backofen bei 180 °C ca. 25 Minuten backen.

Die noch heißen Muffins aus der Form lösen und auf ein Kuchengitter setzen.

Wer mag, kann auf jeden Muffin etwas Erdnußbutter verteilen. Falls sich die Erdnußbutter nicht gleichmäßig verteilen lassen möchte, die Muffins noch einmal kurz zum Schmelzen in den noch heißen Backofen stellen.

* Sus verwendete Dinkelmehl Typ 1050, ich habe 1/3 frisch gemahlenen Dinkel und 2/3 Weizenmehl Type 405 verwendet.

** Ich habe braunen Rohrzucker und weißen Zucker gemischt verwendet.

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Das Rezept war sehr lecker, allerdings muss ich zugeben, dass ich das Rezept vom letzten Jahr mit den Mandeln noch einen Hauch besser fand. Aber es ist gut, mehrere Rezepte für Rhabarber-Muffins zu haben - lecker sind sie alle! :-)

Donnerstag, 18. Juni 2009

Gebratener Spargel und Pfifferlinge auf Rucola

Gestern haben wir beim Einkaufen wunderschönen frischen Spargel aus der Region bekommen. Außerdem lachten mich noch Rucola und die ersten Pfifferlinge an. Als ich das dann alles in der Küche liegen sah, war meine Phantasie nicht sonderlich groß, wie ich die Zutaten kombinieren könnte...

Also haben wir ganz einfach die Pfifferlinge mit etwas Schalotten angebraten, salatmäßig abgeschmeckt und auf den Rucola gegeben. Die Spargelstangen wurden in der Grillpfanne gebraten, so mag ich sie nämlich gerne! Dazu gab es eine Sauce, zu der mich Katia inspiriert hatte: Parmesan in Sahne geschmolzen (bei ihr war es Espuma) und mit etwas Schinken versetzt. Als Farbtupfer kam noch eine Tomate auf den Teller - fertig war unser Abendessen.




















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Spargel mit Parmesan-Sauce und warmem Pfifferling-Rucola-Salat
Kategorien:Gemüse, Spargel, Salat, Pilz, Sauce
Menge:2 Personen

Zutaten

2Schalotten
1-2HandvollPfifferlinge
10Weiße Spargelstangen
EtwasOlivenöl
EtwasButter
2Essl.Parmesan; ca.
50-100mlSahne; ca.
50mlWeißwein; ca.
1HandvollSchinken
2HandvollRucola
EtwasOlivenöl
EtwasHimbeeressig
Weißer Pfeffer
2-5Salbeiblätter
5-8Salbeiblüten
Fleur de Sel
1Tomate

Quelle


eigenes Rezept
Erfasst *RK* 17.06.2009 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Schalotten würfeln, in Olivenöl in einer beschichteten Pfanne anbraten. Pfifferlinge säubern, große halbieren, zu den Schalotten geben und zusammen schmurgeln lassen.

Von den Spargeln die Enden abschneiden und die Spargel schälen. In Olivenöl und Butter in einer Grillpfanne anbraten. Ab und zu wenden.

Währenddessen in einem kleinen Topf etwas Sahne erwärmen und fein gehackten Parmesan unterrühen. Diese Mischung leicht köcheln lassen und gut verrühren, so dass der Parmesan schmilzt. Etwas Weißwein dazugeben und mit köcheln lassen.

Salbeiblätter grob schneiden und in die Pfanne mit den Spargeln legen, damit sie in etwas Öl leicht angebraten werden.

Schinken in kleine Stücke schneiden und unter die Parmesansauce heben.

Öl, Essig, Pfeffer und etwas Fleur de Sel zu den Pfifferlingen geben.

Rucola waschen und auf Tellern verteilen. Pfifferlinge darauf drapieren.

Spargel aus der Pfanne nehmen und auf den Tellern platzieren, ebenso die Salbeiblätter. Parmesansauce darüber geben.

Tomate in mundgerechte Stücke schneiden und auf den Tellern drapieren.

Etwas Fleur de Sel und Salbeiblüten auf die Spargel geben.

Servieren. Wer mag, isst etwas Baguette, Ciabatta o.ä. dazu.

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Eine interessante Kombination, die erstaunlich gut schmeckte! Ich habe sogar den Teller leergeleckt... ;-)

Montag, 15. Juni 2009

Ziegenkäse-Terrine

Nathalie, in deren Cucina Casalinga ich auch immer gerne stöbere, hat das Thema für den aktuellen Blog-Event im Kochtopf gewählt: Sülzen, Pasteten, Terrinen sind, wie sie meint, ein Thema, das nicht ganz so alltäglich ist.

Ich finde es auch schön, wenn Event-Themen so gestaltet sind, dass man neues entdecken oder ausprobieren darf, um den "eigenen Trott" zu verlassen.

Perfekt getroffen: Ich bereits seltenst Sülzen, Terrinen oder Pasteten zu. Die Holunderblüten-Rahmsülze mag ich gerne, Pasteten oder Terrinen gab's auf dem Blog noch keine. Irgendwann mal mache ich welche... ;-)

Mir war es nach etwas leichtem, sommerlichen. So kam ich auf die Idee, etwas mediterranes zuzubereiten. Ziegenfrischkäse und eine gelbe Paprika waren noch da und ich hatte irgendwie Appetit auf grüne Oliven. Also habe ich den Käse mit Quark und Crème fraîche vermischt, etwas gewürzt und mit Gelatine versehen. Ein paar Zutaten habe ich klein geschnitten und abwechselnd mit der weißen Masse (teils vermischt) in eine Dreiecksform gegeben und gut durchkühlen lassen.

Gestürzt sieht das dann ganz nett aus und schmeckte erstaunlich gut! Mein Gourmetkritiker meinte "sehr lecker" und "ausgezeichnet". Was will man mehr? :-)

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Mediterrane Ziegenkäse-Terrine
Kategorien:Vorspeise, Kalt, Ziegenkäse, Sommer
Menge:1 Rezept

Zutaten

Frischhaltefolie
3-4BlätterGelatine
75-100GrammZiegenfrischkäse
75GrammCrème fraîche
150GrammMagerquark
1Teel.Olivenöl
Salz, weißer Pfeffer
Tabasco
HALS EINLAGE
1/2Gelbe Paprikaschote
1-2Getrocknete Tomaten
2Essl.Grüne Oliven mit Paprikakern
Rosmarin
Lavendel
Oregano
HZUM ANRICHTEN
Tomaten
Balsamicocreme
Salz, Pfeffer
Frische Kräuter

Quelle


eigenes Rezept
Erfasst *RK* 13.06.2009 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Gelatine in etwas kaltem Wasser einweichen. Eine Form (Terrinenform o.ä.) mit Frischhaltefolie auskleiden und bereit stellen.

Ziegenfrischkäse, Crème fraîche, Quark, Olivenöl und die Gewürze zusammen in eine Schüssel geben und mit einem Schneebesen gut verrühren, so dass eine cremige Masse entsteht.

Die Zutaten für die Einlage vorbereiten: Gemüse in kleine Stücke schneiden, Kräuter hacken oder die Blättchen abzupfen.

Einen Topf mit Wasser erhitzen, Gelatine im Wasserbad schmelzen lassen. Zwei bis drei Esslöffel Ziegenkäse-Masse zu der Gelatine geben und unterrühren. Jetzt diese warme Gelatinemasse unter den Rest der kalten Ziegenkäse-Masse rühren.

Einen Teil der Masse in eine Terrinenform füllen. Die Hälfte der Zutaten für die Einlage auf die Masse geben. Den Rest der Einlagenzutaten mit dem Rest Ziegenkäse-Masse vermischen und in die Form geben.

Wer mag, kann sich hier auch austoben - Schichten legen, Farben abstimmen, usw.

Die Terrinenform für einige Stunden, am besten über Nacht, in den Kühlschrank stellen.

Zum Anrichten die Terrine in schöne Scheiben schneiden. Tomaten in Scheiben schneiden und auf Teller verteilen, würzen. Die Terrinenscheiben auflegen, mit Balsamicocreme und Kräutern dekorieren.

Man kann natürlich auch anders anrichten - der Phantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt.

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Ein Dank geht nach München für das schöne Thema, das mich diesmal echt wieder gefordert hat, und fürs Ausrichten des Events und an Zorra für die Unterstützung.

fress:publica09

Dieses Jahr war's etwas überschaubarer als letztes Mal. Kommunikationsprobleme und eine etwas chaotische Organisation inkl. Preisgestaltung waren wohl der Grund dafür, dass viele abgesagt hatten.

So war es denn ein netter Kreis teils bekannter und teils neuer Gesichter, die sich aufgerafft hatten und bei schönem Frühsommerwetter ins hessische Maintal-Hochstadt gefahren sind.

Wir konnten bei fressack neben dem obligatorischen Apfelwein auch lokales Bier probieren (danke an den anwesenden Braumeister!) und haben ein wirklich ausgezeichnetes Menü genossen.

Hessisches Gazpacho wurde gefolgt von einem wunderbaren Risotto mit Tintenfisch und kross angebratener Blutwurst vom örtlichen Kartoffelbauern. Clou war hier Lakritze in der Kochflüssigkeit! Als Hauptspeise gab es rückwärts gebratenes (hieß das so?) Kalbskotelett mit Oliven-Kartoffelpüree und karamellisierter Rote Bete, gefolgt von einer Crème brûlée aus Biertreber, die sehr interessant schmeckte. Das Menü kostete übrigens 32 EUR.

Die Gespräche waren interessant, lauter kommunikative Menschen mit vielseitigen Interessen und einer Menge Gesprächsthemen, auch über Blogs und das Bloggen, aber auch über vieles andere.

Paralleles Live-Bloggen war schlecht möglich, ein einziger Artikel ließ sich absenden und findet sich in den Notizen für Genießer. Bei Theo ist auch ein Foto der Truppe beim Essen.

Update: Ausführlicher und mit vielen Fotos berichten Jürgen und Sus.

Freitag, 12. Juni 2009

Nachgemacht: Macadamia-Eis

Das Monatsthema beim Fremdkochen der Hüttenhilfe ist diesmal Eis. Zurzeit ist es zwar so kalt, dass einem eher nach heißem Eintopf ist, aber ich gehöre zu den Leuten, die auch im Winter Eis essen. ;-)

Vor kurzem hat Ulrike zwei Häagen Dazs Rezepte nachinterpretiert, Strawberry Cheesecake und Macadamia Nut Brittle. Beide mag ich ganz gerne, aber als ich bei ihr erst das Rezept für Macadamia-Krokant und dann für das Macadamia-Eis sah, war es klar, dass das mein nächstes Eis werden würde. Es dauerte noch etwas, bis ich dazu kam, Macadamianüsse zu kaufen und das Eis zu machen, aber gestern war es so weit.

Ich habe mich nicht ganz an Ulrikes Rezept gehalten, sondern wieder etwas improvisiert, z.B. statt eines Zuckerthermometers den Karamell einfach blubbern lassen, das hat auch funktioniert.

Auch war es mir zu mühsam, die Eismasse im Wasserbad zu schlagen, darauf habe ich verzichtet - das Eis wurde auch so wunderbar cremig.

Beim Einrühren der Sahne in die Eiermasse muss man darauf achten, dass das spritzt!

Das Macadamia-Eis ist wunderbar, die Kombination aus Sahneeis und dem Crunch des Krokants ist ein Traum. Es schmeckt cremig, nussig, knackig. Ein Diäteis ist es nicht gerade, aber dafür absolut lecker!



















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Macadamia-Krokant-Sahne-Eis
Kategorien:Süßspeise, Eis, Nüsse
Menge:1 Rezept à ca. 800 ml Eis

Zutaten

HMACADAMIA-KROKANT
180GrammMacadamianüsse
150GrammZucker
75GrammHeller Sirup
50mlWasser
150GrammButter
1PriseSalz
HEIS
1/4Teel.Salz
75-100GrammZucker
2Eier, Größe M
400GrammSahne
200mlMilch
1Vanilleschote
125GrammMacadamia-Krokant

Quelle

Ulrike Westphal, Küchenlatein, etwas angepasst
Erfasst *RK* 11.06.2009 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Der Krokant reicht für 2 Eisportionen und es bleibt etwas zum Naschen übrig.

Für den Krokant den Backofen auf 175 °C vorheizen. Die Nüsse auf einem Backblech verteilen und für 8 bis 10 Minuten rösten, dabei nach etwa 5 Minuten die Nüsse umdrehen. Abkühlen lassen, grob hacken und beiseite stellen.

Zucker in einen nicht zu hohen Topf geben. Den Sirup und Wasser zufügen und auf mittlerer Hitze zum Kochen bringen. Etwa 3-4 Minuten kochen, bis sich auf der Oberfläche eine gleichmäßige Schicht von Blasen gebildet hat. Den Topf abdecken (Deckel oder Alufolie) und weitere 5 Minuten köcheln lassen.

Deckel entfernen, Butter und Salz zufügen und mit einem Holzlöffel rühren, bis die Butter geschmolzen ist. Auf mittlerer Hitze etwa 30 Minuten kochen, bis die Temperatur auf 148 °C (Zuckerthermometer) angestiegen ist. Dabei ab und zu umrühren.

Währenddessen eine Marmorplatte, ein Backblech oder eine hitzebeständige Form einölen.

Alternativ: Wer keinen Zuckerthermometer hat, nutzt die unterste Einstellung des Herds und bleibt in der Nähe. Ab und zu umrühren. Bei mir hat das super funktioniert, die Konsistenz der Masse ändert sich: Wenn sie anfängt braun und zäh zu werden, war das der Zeitpunkt, an dem ich den Topf vom Herd nahm. Das war nach ca. 20 Minuten der Fall, bei einem zweiten Versuch dauerte es nur ca. 7 Minuten.

Die gehackten Macadamianüsse unter den Karamell rühren und diese Mischung sofort mit einem langen Metallspatel oder einer metallenen Kuchenschaufel verteilen und abkühlen lassen.

Wenn die Masse abgekühlt ist, mit einem sauberen Küchentuch das überschüssige Öl aufnehmen.

Den Krokant in Stücke der gewünschten Größe brechen oder schneiden.

Für die Eiscreme die Eier mit dem Salz aufschlagen. Die Vanilleschote auskratzen. Sahne, Milch, Vanillemark, -schote und Zucker zum Kochen bringen. Die Vanilleschote herausnehmen. Die Sahne- Zuckermischung unter ständigem Rühren in die Eiermischung geben. Diese Eier-Sahne-Creme unter ständigem Rühren noch einige Minuten schlagen.

Am besten in eine andere Schüssel umfüllen und abkühlen lassen. Wer mag, kann die Masse durch ein Sieb geben oder mit Klarsichtfolie bedecken. Alternativ kann die Masse auch im kalten Wasserbad unter Rühren abgekühlt werden.

Die abgekühlte Masse in die Eismaschine geben und gefrieren lassen. Kurz vor Ende den Macadamia-Krokant einrühren lassen.

Wenn nötig, die Eismasse umfüllen und zum Nachgefrieren etwa 1-2 Stunden in den Tiefkühler geben.

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Das Rezept gibt es sicher bald einmal wieder.

Dummerweise habe ich den Krokant offen in der Küche liegen lassen: Irgendwie (Luftfeuchtigkeit?) hat sich die Menge deutlich dezimiert und reicht nicht für eine zweite Portion Eis... ;-)

Wer Eis- oder Sorbetrezepte hier auf dem Blog sucht: Sie finden sich in der Kategorie Eis.

Dienstag, 9. Juni 2009

Horse's Neck

Zurzeit gibt es wenig Zeit und einige Klassiker auf der Spielwiese.

So z.B. am Wochenende Schnittlauchpfannkuchen mit Schinken, weißen Spargeln und schneller Sauce Hollandaise und zum Nachtisch Erdbeeren mit Sahne.

Neu ist allerdings mein aktueller Lieblingsdrink, den ich Euch nicht vorenthalten möchte.

Er besteht aus Gin, Ginger Ale, Eis und Zitronenschale.

Wirklich mal etwas anderes!

Sehr erfrischend und irgendwie klasse im Geschmack.
















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Horse`s Neck
Kategorien:Getränke, Longdrink, Gin
Menge:1 Longdrink

Zutaten

4-6Eiswürfel, zerstoßen
20-40mlGin
Ginger Ale zum Auffüllen
Spirale aus einer Zitronenschale zum Dekorieren

Quelle

Buch: Gin - Die besten Cocktails
Erfasst *RK* 09.06.2009 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Eiswürfel in ein Longdrink-Glas geben. Gin zugießen und mit Ginger Ale auffüllen. Die Zitronenspirale an den Glasrand hängen.

Variante: Statt mit Gin kann dieser Cocktail auch mit Whisky, Weinbrand oder Rum gemixt werden. Die Zitronenspirale ist allerdings ein Muss.

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Donnerstag, 4. Juni 2009

Spinat chinesisch angehaucht

Zu dem Tofugericht mit Shiitake-Pilzen gab es unsere immer wieder beliebten yu xiang qiezi und eine Improvisation, von der ich mir überlegt hatte, dass sie die beiden Gerichte gut ergänzen könnte.

Da wir frischen Spinat vorrätig hatten, war klar, dass das Gericht Spinat enthalten würde. In der Gefriertruhe war noch ein Rest Schweinefilet, in der Speisekammer fanden sich Zuckerschoten und Tomaten. Ei würde noch gut dazu passen, dachte ich mir - und das übliche: Knoblauch, Ingwer, Sojasauce.

Hier ist das Ergebnis: Es war richtig gut!


Ich fürchte, so ganz kriege ich die Rezeptur nicht mehr zusammen, aber das ist ja das spannende an solchen Improvisationen: Nächstes Mal schmeckt es wieder anders.

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Spinat mit Schweinefleisch, Ei und Tomate - chinesisch angehaucht
Kategorien:Fleisch, Schwein, Gemüse, China
Menge:1 Rezept

Zutaten

1Ei
EtwasSalz
2Knoblauchzehen
1StückIngwer
EtwasChili (wer mag)
1SchussErdnussöl
1HandvollZuckerschoten (Zuckererbsen)
Ein paarKleine Tomaten
1StückSchweinefilet oder anderes Schweinefleisch
1PortionSpinat
Sojasauce nach Geschmack
1SchussSesamöl (geröstetes Sesamsamenöl)

Quelle

Improvisation
Erfasst *RK* 20.05.2009 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Ei in einen Wok o.ä. schlagen und sofort mit einer Gabel oder mit Stäbchen etwas zerschlagen, so dass man eine Art Omelette erhält. Mit Salz würzen und in grobe Stücke reißen. Beiseite stellen.

Zuckerschoten von den Enden befreien und halbieren. Tomaten halbieren oder vierteln. Fleisch in kleine, dünne Stücke schneiden sie sollten etwa die Form der Omeletteflecken haben.

Knoblauch und Ingwer hacken. Öl in den heißen Wok geben, beides dazu und kurz pfannenrühren. Fleisch und Zuckerschoten dazu geben und zusammen unter Rühren braten. Wenn alles fast fertig ist, Spinat und Tomaten dazugeben und etwas rühren, bis der Spinat zusammenfällt.

Mit Sojasauce und Sesamöl würzen und sofort servieren.

Dazu passt Reis und ein bis zwei weitere chinesische Gerichte, die sich von Farbe, Struktur und Geschmacksrichtung unterscheiden sollten.

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Dienstag, 2. Juni 2009

Tofu mit Shiitake-Pilzen

Vor einiger Zeit habe ich mir ein wunderschönes großformatiges Buch über die chinesische Küche gekauft. Ich habe ja einige Bücher zu dem Thema, aber bei diesem konnte ich nicht vorbeigehen - es musste mit. :-)

Das Buch heißt China kulinarisch entdecken und es enthält wunderbare Fotos aus China - Fotos von Straßenküchen, kleinen Restaurants, Gemüsemärkten, Menschen, Regionen, usw. Die Autoren haben laut Klappentext eine Reise durch das gesamte Land unternommen, sie begannen mit einer Schale handgezogener Nudeln in Peking, kosteten Snacks in Shanghai, tranken Tee in Longjing, aßen scharfes in Sichuan und Dim-Sum in Guangzhou und Hongkong. Die Rezepte sind nicht überkandidelt, sondern schöne Alltagsküche und wunderbar fotografiert.

Das Buch macht richtig Spaß, nicht nur für Sinologen wie mich. Ich fühle mich an unzählige Reisen in dem faszinierenden Land erinnert, in dem auch für mich (und für über 1 Mrd. Chinesen) Essen ein wichtiger Teil des Lebens war.

Meine Fotos sind vor allem als Erinnerung in meinem Kopf - hier sind sie auf Papier gebracht. 7,95 € für 290 Seiten sind dafür ein Schnäppchen, also wanderte das Buch mit nach Hause. Dort blieb es eine Weile im Regal und diente der Betrachtung von schönen Bildern und dem Hervorrufen von Fernweh, bis ich jetzt endlich etwas daraus gekocht habe. Also ein Rezept für den monatlichen Event DKduW von Foodfreak.

Für den Anfang habe ich mir ein einfaches Gericht mit Tofu herausgesucht. Hier wird Tofu mit Pilzen zusammen geschmort. Die aromatischen Shiitake-Pilze ergänzen den Tofu optimal, ein richtig leckeres Gericht.

Ich habe aus Versehen den Tofu in Würfel geschnitten - in Streifen sieht er echt besser aus und passt von der Form her gut zu den Pilzen. In der chinesischen Küche achtet man auf Formen, Strukturen, Farbe, usw. Das nächste Mal denke ich dran...

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Geschmorter Tofu mit Shiitake-Pilzen
Kategorien:Tofu, Pilz, China
Menge:1 Rezept

Zutaten

300GrammFester Tofu
50GrammGetrocknete Shiitake-Pilze (Donggu, Tongu)
4Essl.Öl (am besten Erdnussöl)
1Teel.Salz
1Teel.Zucker
1Essl.Shaoxing-Reiswein
1/2Teel.Sesamöl
1Teel.Speisestärke
1Essl.Helle Sojasauce

Quelle

Buch China kulinarisch entdecken
Erfasst *RK* 20.05.2009 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Pilze 30 Minuten in kochend heißem Wasser einweichen. Den Tofu in Streifen schneiden. Pilze abtropfen lassen, gut ausdrücken und das Einweichwasser aufheben. Die Stiele entfernen und wegwerfen, die Hüte halbieren.

Einen Wok oder eine große hohe Pfanne erhitzen und das Öl darin sehr heiß werden lassen. Die Pilze 35 Sekunden pfannenrühren. 125 ml Einweichwasser angießen und zum Kochen bringen. Tofu, Salz, Zucker und Reiswein dazugeben und vorsichtig unterrühren. 2 Minuten mitschmoren lassen; darauf achten, dass genügend Flüssigkeit vorhanden ist, damit der Tofu nicht am Wok anhaftet. Danach mit Sesamöl beträufeln.

Die Speisestärke mit der Sojasauce und etwas Einweichwasser anrühren. In die Sauce geben und köcheln lassen, bis sie hell und klar glänzt.

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