Donnerstag, 31. Juli 2008

Gurken-Curry

Garten-Koch-Event Juli 2008: Gurken und Zucchini
Gurken sind für mich die größere Herausforderung beim aktuellen Garten-Koch-Event im Gärtner-Blog. Zucchini wachsen normalerweise problemlos, letztes Jahr zusammen mit Kürbissen auf unserem Hügel, außerdem werden sie in unserer Küche fleißig verarbeitet.

Ein- oder zweimal habe ich versucht, selbst Gurken anzubauen - ohne Erfolg. Vielleicht liegt es ja an der mangelnden Wärme. Warum kann aber Petra nur wenig südlich so wunderschöne Exemplare ernten? Hm, ich glaube, es liegt an mir... Ich mag Gurken nämlich nicht so besonders. Ich esse sie, aber mehr nicht.

Vielleicht helfen ein paar Rezepte und Ideen, das zu ändern?! ;-)

Da ich Gurken vom Geschmack her etwas langweilig finde, kam ich auf die Idee, sie mit Gewürzen aufzupeppen. Mit grüner Currypaste und Kohlrabi gab es ein grünes Curry. Dazu knallgelbe Linsen und als Farbtupfer etwas Tomate.




















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Grünes Gurken-Kohlrabi-Curry mit Dal aus gelben Linsen
Kategorien:Gemüse, Gurke, Kohlrabi, Linse, Asien
Menge:2 Personen

Zutaten

HDAL
1HandvollGelbe Linsen
1PriseKurkuma
1PriseGaram Masala
Salz, Pfeffer
HGRÜNES GURKEN-KOHLRABI-CURRY
1Essl.Ghee oder Butterschmalz
1Knoblauchzehe
1/2-1Gurke
1klein.Kohlrabi inkl. grüner Blätter
1PriseBraune Senfkörner
1PriseKreuzkümmel
1PriseSchwarze Sesamsaat
1Essl.Grüne Currypaste; ca
2Essl.
Kokosmilch
HDEKORATION
1Tomate; in Scheiben

Quelle


eigenes Rezept

Erfasst *RK* 31.07.2008 von

Barbara Furthmüller

Zubereitung

Gelbe Linsen sorgfältig abwaschen. In einem Topf mit etwas Wasser aufsetzen und zusammen mit Kurkuma und Garam Masala aufköcheln und ca. 15 Minuten quellen lassen. Am Ende der Garzeit nach Geschmack mit Salz und Peffer würzen.

Für das Gurkencurry die Gemüse in mundgerechte Stücke und den Knoblauch in dünne Scheiben schneiden. Ghee oder Butterschmalz in einem Wok oder einem Topf erhitzen, Senfkörner dazu geben, bis sie springen (Deckel drauf), dann Gemüse, Knoblauch und Kreuzkümmel dazu geben und brutzeln lassen. Sesamsaat und grüne Currypaste dazu geben und alles gut unterrühren, Kokosmilch dazu und etwas köcheln lassen. Wenn die Gemüse den gewünschten Weichheitsgrad erreicht haben, die kleingeschnittenen Blätter der Kohlrabi dazugeben.

Dal mit Gurkencurry und Tomatenscheiben servieren.

=====


Das Essen war schön bunt - und erstaunlich lecker!

Gut geschmeckt haben mir auch die Kohlrabiblätter dazu: Diese werden häufig weggeworfen, dabei sind sie essbar und schmecken zudem gut.

Mittwoch, 30. Juli 2008

Schweizer Rüblitorte

Am 1. August 1291 wurde der bekannte Rütlischwur begangen, das Datum gilt zusammen mit dem Bundesbrief als Gründung der Schweizer Eidgenossenschaft. Der Schweizer Bundesfeiertag ist daher der 1. August.

Zorra wünscht sich zur Bundesfeier und um ihr Heimweh abzumildern etwas Schweizerisches oder etwas rot-weißes. Den Gefallen tun wir ihr doch gerne. :-)

Für mich Süßschnabel am typischsten für die Schweiz ist die Aargauer Rüeblitorte, die ich schon als Kind gerne gegessen habe, wenn wir in der Schweiz waren. Ich habe sie auch schon oft selber gebacken, allerdings schon länger nicht mehr... Dabei geht es so einfach und die Torte hält sich locker einige Tage frisch. Der Event ist also ein guter Anlass, mal wieder solch einen Karottenkuchen zu backen.

Früher musste ich die Marzipanrübli aus der Schweiz importieren, inzwischen bekommt man sie hier in den besser sortierten Supermärkten oder auch beim Konditor.


















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Schweizer Rüblitorte
Kategorien:Backen, Kuchen, Biskuit, Karotte, Schweiz
Menge:12 Stücke

Zutaten

5Eier
150-200GrammZucker
300GrammMandeln oder Haselnüsse, frisch gemahlen
1/2Zitrone, Saft und abgeriebene Schale
1PriseGewürznelken, gemahlen (Nelkenpulver)
300GrammKarotten (Rübli), fein geraspelt
60GrammMehl
1Teel.Backpulver
1PriseSalz
1-2Essl.Kirschwasser
HGUSS UND DEKORATION
EtwasAprikosenkonfitüre; evtl.
120-180GrammPuderzucker
2-5Essl.Zitronensaft oder Kirschwasser
12klein.Marzipankarotten

Quelle


eigene Vorgehensweise nach verschiedenen Quellen
Erfasst *RK* 10.10.2003 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Eine Springform von 26 cm Durchmesser einfetten oder mit Backpapier auslegen.

Eigelb und Eiweiß trennen. Eigelb mit dem Zucker schaumig rühren, bis der Zucker sich aufgelöst hat, dann Zitronenschale, Nelkenpulver, Mandeln, Karotten und Zitronensaft vorsichtig unterrühren. Mehl mit Salz und Backpulver (zusammen durchgesiebt) und zuletzt das Kirschwasser zugeben. Alles gut mischen.

Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unterziehen. Sofort im auf 165°C vorgeheizten Backofen ca. 55 - 65 Minuten backen. Den Kuchen abkühlen lassen.

Nach Geschmack mit Aprikosenkonfitüre (erwärmt und durch ein Sieb gestrichen) überziehen. Aus Puderzucker und Zitronensaft einen Zuckerguß zubereiten, diesen auf den den Kuchen geben und mit den kleinen Marzipankarotten dekorieren.

Der Rüblikuchen schmeckt am besten, wenn er mindestens einen Tag durchgezogen hat. Er hält sich mehrere Tage frisch.

Statt des Zuckergusses schmeckt er auch nur mit Puderzucker bestäubt und mit den Marzipankaröttchen dekoriert.

=====


Mein Rezept ist sicher keine Original Aargauer Rüeblitorte oder "Rüeblichueche", wobei wahrscheinlich auch im Aargau jeder Bäckermeister sein eigenes Rezept hat...

Uns schmeckt dieses Rezept sehr gut.

Montag, 28. Juli 2008

Grünkern mit Pfifferlingen

Zurzeit gibt es Pfifferlinge zu kaufen - so bekommt man auch ohne Waldspaziergang leckere Pilze.

Mir war nach einer etwas herzhafteren Beilage dazu, also entschied ich mich für Grünkern, den ich wegen seines herzhaften, leicht nussigen Geschmacks ab und zu ganz gerne mag.

Den Grünkern habe ich geschrotet, mit Zwiebeln und Knoblauch zusammen geköchelt und mit frischen Kräutern aus dem Garten abgeschmeckt. Die Pfifferlinge wurden angebraten, mit Sahne, Crème fraîche und Gewürzen verfeinert, Parmesan drübergehobelt und zu dem Grünkern gegessen. Lecker.























Leider musste ich auch heute wieder mit dem Handy fotografieren - man braucht also etwas Phantasie, um zu ahnen, wie das Essen aussah... ;-)

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Pfifferlinge auf kräutrigem Zwiebel-Grünkern mit Parmesan
Kategorien:Getreide, Grünkern, Grundrezept, Pilz, Sommer
Menge:2 Personen

Zutaten

HKRÄUTRIGER ZWIEBEL-GRÜNKERN
1TasseGrünkern
1SchussOlivenöl
2Zwiebeln
2Knoblauchzehen
Evtl. Gemüsebrühe oder Sojasauce
Salz, Pfeffer, Chili
Frische Kräuter, z.B Thymian, Oregano,
-- Oreganoblüten, Salbei, Zitronenmelisse,
-- Schnittlauch, Petersilie, Sauerampfer,
-- Spitzwegerich, Schafgarbe, Basilikum
HPFIFFERLINGE A LA CREME
1SchussOlivenöl
3HandvollPfifferlinge
100mlSahne; ca
1-2Essl.Crème fraîche
Salz, Pfeffer
HUND
Parmesan

Quelle


eigenes Rezept
Erfasst *RK* 28.07.2008 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Grünkern schroten. Zwiebeln und Knoblauch hacken, mit Öl in einem Topf anbraten. Mit Wasser oder Gemüsebrühe ablöschen und Grünkern unterrühren. Soviel Wasser oder Gemüsebrühe dazugeben, dass die Masse gut bedeckt ist. Bei leichter Hitze ca. 15 Minuten quellen lassen.

Währenddessen Pfifferlinge in einer Pfanne mit etwas Olivenöl anbraten, dabei ab und zu wenden. Sobald die Pfifferlinge einen wunderbaren pilzigen Duft verbreiten, mit Sahne ablöschen und etwas einköcheln lassen. Mit Crème fraîche, Salz und Pfeffer abschmecken.

Den geschroteten Grünkern evtl. mit Sojasauce (falls keine Gemüsebrühe verwendet wurde) und mit Salz, Pfeffer und Chili abschmecken. Kräuter hacken und unterheben.

Kräutrigen Zwiebel-Grünkern auf einen Teller geben, Pfifferlinge à la Crème darauf drapieren und Parmesan darüberhobeln.

=====

Mittwoch, 23. Juli 2008

Apfel-Pancakes

Es wird Zeit für den aktuellen Blog-Event DKduW bei Foodfreak, bis zum 25. jeden Monats können Beiträge eingereicht werden. Ich habe mich diesmal für ein Buch entschieden, das ich vor ein oder zwei Jahren als Mitbringsel geschenkt bekommen habe und aus dem ich bisher noch nichts ausprobiert hatte.

Es heißt Lust auf Pancakes? und ist von Kathryn Hawkins. Ein kleines gebundenes Büchlein mit Rezepten für "Pfannkuchen, Waffeln, Crêpes & Co."

Eine kurze Einführung klärt auf, dass Pfannkuchen in der ganzen Welt verbreitet sind, so gibt es russische Bliny, südindische Dosas aus Linsenmehl, äthiopische Injera aus Teffmehl, die bei uns bekannteren französischen Crêpes und Galettes oder amerikanischen Pancakes zum Frühstück - jeweils auch mit Rezepten im Buch. Nach einleitenden Informationen zu Zutaten und Arbeitsgeräten folgen Grundrezepte zu Pfannkuchen-, Crêpe- und Waffelteig und natürlich eine Menge Rezepte, die Hälfte ungefähr mit Foto.

Da inzwischen die ersten reifen Klaräpfel vom Baum fallen, habe ich mich für Apfel-Pekannuss-Pfannkuchen entschieden, die bei mir allerdings aus verständlichen Gründen zu Apfel-Walnuss-Pfannkuchen wurden. Im Original besteht die Apfelkomponente aus Apfelmus, ich habe zusätzlich ein paar Apfelstücke mit in den Teig gegeben.

Das Foto ist heute leider richtig schlecht - ich hatte zum Fotografieren nur das Mobiltelefon zur Verfügung.

Nachtrag: Hier zumindest ein besseres Foto vom Apfelmus.



Schnell selbst gemacht habe ich das Apfelmus (auch Apfelbrei genannt), Klaräpfel eignen sich besonders gut dafür. Ein Rezept dafür braucht man eigentlich nicht, hier ist es trotzdem:

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Apfelmus
Kategorien:Grundrezept, Apfel, Süßspeise
Menge:1 Rezept

Zutaten

Äpfel
Zitronensaft
EtwasWasser
Evtl. Zucker oder Agavendicksaft oder
-- Apfeldicksaft oder Birnendicksaft
Evtl. Zimt

Quelle

überliefertes Rezept
Erfasst *RK* 23.07.2008 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Äpfel klein schneiden, entkernen, mit etwas Zitronensaft beträufeln und mit etwas Wasser köcheln lassen, bis sie zerfallen. Je nach Säure der Äpfel mit Zucker, Agavendicksaft o.ä. süßen oder auch mit etwas Zimtpulver abschmecken.

Die Masse mit einem einem Pürierstab pürieren oder durch ein Sieb oder eine Flotte Lotte passieren.

Apfelmus lässt sich gut einfrieren. Alternativ kann man das kochend heiße Apfelmus in Gläser füllen, diese verschließen, auf den Kopf stellen und abkühlen lassen.

Als Äpfel eignen sich vor allem säuerliche Äpfel. Mit Klaräpfeln schmeckt Apfelmus auch wunderbar.

=====


Und hier das Rezept der Pancakes:

==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Apfel-Pekannuss-Pfannkuchen
Kategorien:Süßspeise, Warm, Pfannkuchen, Apfel
Menge:4 Portionen als Dessert (ergibt ca. 12 Pfannkuchen)

Zutaten

125GrammWeizenmehl
2Teel.Backpulver
1/2Teel.Natron
1Teel.Gemahlener Zimt
1Essl.Zucker
1/2Teel.Salz
2Eier, getrennt
250mlButtermilch
4Essl.Apfelmus
30GrammButter oder Butterschmalz
60GrammPekannusshälften, grob gehackt (oder Walnüsse)
8Essl.
Ahornsirup

Quelle

nach Kathryn Hawkins:
Lust auf Pancakes?
Erfasst *RK* 23.07.2008 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Mehl, Backpulver, Natron, Zimt, Zucker und Salz in eine Schüssel sieben und in die Mitte eine Vertiefung drücken, Eidotter und Buttermilch zugeben und beides mit dem Schneebesen nach und nach unter die trockenen Zutaten arbeiten. Das Ganze zu einem dickflüssigen, glatten Teig verschlagen, dabei aber nicht zu stark mischen.

Die Eiweiße steif schlagen. Den Eischnee zusammen mit dem Apfelmus mit einem großen Metalllöffel vorsichtig unter den Teig ziehen.

In einer großen Bratpfanne etwas Butter blasig erhitzen, die Pfanne schwenken, damit die Seiten gebuttert werden. Für einen Pfannkuchen von rund 10 cm Durchmesser etwa 50 ml Teig mit einem großen Löffel in die Pfanne geben, Bei mäßiger Hitze 2 Minuten oder so lange backen, bis an der Teigoberfläche Blasen erscheinen. Den Pfannkuchen wenden und in 2 Minuten goldgelb backen. Der Pfannkuchen muss aufgehen und schön dick werden.

Ein Kuchengitter mit einem sauberen Geschirrtuch und Backpapier bedecken. Darauf den fertigen Pfannkuchen legen und zudecken, Insgesamt 12 Pfannkuchen backen, die Pfanne bei Bedarf wieder buttern und die fertigen Pfannkuchen mit je einer Lage Pergamentpapier dazwischen aufeinander legen. Mit gehackten Pekannüssen bestreuen und mit Ahornsirup übergießen. Servieren.

Anmerkungen Barbara:

* Ich habe frisch gemahlenenen Dinkel (40 g) mit Mehl Type 405 gemischt, das war etwas zu viel Vollkorn. Das nächste Mal lieber nur normales Mehl verwenden.
* Statt Pekannüssen habe ich Walnüsse verwendet.
* Variante: Mir schmeckten die Pancakes zu wenig nach Apfel, deshalb habe ich etwas mehr Apfelmus verwendet und ein paar Apfelscheiben (dazu Äpfel in sehr dünne Stücke schneiden, evtl. mit Zitronensaft besprenkeln, damit sie nicht braun werden) in den Teig gegeben.

=====


Die Pfannkuchen schmecken lecker, sie sind innen fluffig, haben eine leichte Apfel-Zimt-Komponente und passen gut zu den gehackten Walnüssen, Ahornsirup und ein paar Scheibchen frischen Äpfeln.

Montag, 21. Juli 2008

Spanische Spielwiesen

Wir waren ein paar Tage in Andalusien, um Sonne und Wärme zu tanken, im Meer zu baden und etwas von der Welt zu sehen. Details zu unserem Urlaub finden sich hier.

Wenn ich unterwegs bin, interessiert mich natürlich die landestypische Küche. Die Tapas in Granada waren ehrlich gesagt eine Enttäuschung, deshalb habe ich mir ein Foto gespart. Allerdings, bei dem Ausblick, den das Restaurant bot, war das Essen ausnahmsweise Nebensache:

















Die Alhambra bei Sonnenuntergang ist einfach wunderschön.

Gut geschmeckt hat mir das Essen in den verschiedenen Strandrestaurants.




Hier werden frischer Fisch und frische Meeresfrüchte verarbeitet, meist frittiert oder gegrillt - einfache, unaufgeregte Küche - lecker.

Lustig sind mit Sand gefüllte Holzboote, auf denen Fischspieße gegrillt werden.

Da ich wusste, dass Zorra in Andalusien lebt, hatte ich vor dem Urlaub bereits Kontakt mit ihr aufgenommen und wir haben einen wunderschönen Tagesausflug gemeinsam unternommen - Fotos hier. Es ist schon enorm, wie man sich durch das Bloggen virtuell kennen lernen kann und sich im wirklichen Leben dann auch super versteht.

Ergänzend zu Zorras Beitrag hier noch Fotos der Paella marisco und vom frischen Thunfisch a la plancha. Lustig fand ich das T-Shirt von Zorra mit einem weißen Kreuz auf rosa (beim Groß-Klicken des Fotos kann man den Schriftzug "La Suisse" lesen) - so haben wir sie gleich erkannt! :-)

Die Katzen waren während unseres Urlaubs übrigens wieder in der Katzenpension Felidae in Stadtsteinach untergebracht. Sie fühlen sich bei Stefanie Hertel sehr wohl und wir wissen, dass sie in besten Händen sind.

Mittwoch, 9. Juli 2008

Ratatouille

Ratatouille im Sommer - das ist ein Stück Frankreich, die Erinnerung an schöne Ferien in der Provence und an den Duft dort.

Im Garten blüht gerade der Lavendel, es riecht ein wenig nach Provence. Das macht Appetit auf Ratatouille!

Wir machen Ratatouille ohne Rezept irgendwie seit über 20 Jahren ungefähr so wie ich es hier aufgeschrieben habe. Das Schnibbeln ist die Hauptarbeit, die wird geteilt und geht bei einem Glas Rotwein doppelt so angenehm.

Es lohnt sich, gleich eine große Portion zuzubereiten: Mein Mitkoch mag Ratatouille fast noch lieber, wenn sie am Tag danach noch einmal aufgewärmt wurde. Reste kann man gut einfrieren und sich sogar im Winter ein Stück vom Sommer auf den Tisch zaubern.

Meine Zucchini im Garten sind leider noch nicht reif und an Paprika oder gar Auberginen traue ich mich hier in dem kühlen Klima doch nicht ran... Aber es gibt zurzeit südliche Gemüse in guter Qualität zu kaufen.

Mit frischen Kräutern aus dem Garten - lecker! :-)




















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Schnelle Ratatouille
Kategorien:Gemüse, Eintopf, Sommer, Provence
Menge:1 Rezept

Zutaten


EtwasOlivenöl
1Aubergine
2Zwiebeln
2-4Knoblauchzehen
3Paprika (rot, gelb, orange)
4-5Zucchini
4Eiertomaten
1-2HandvollFrische Kräuter, z.B. Rosmarin, Lavendel,
-- Oregano, Salbei, Thymian, Zitronenmelisse,
-- Basilikum
Salz, Pfeffer, Chili

Quelle

eigenes, jahrelang erprobtes Standardrezept
Erfasst *RK* 06.07.2008 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden.

Auberginenstücken mit Olivenöl in einem Topf anbraten, Zwiebeln dazu, gut durchmischen, Deckel darauf, brutzeln lassen, Knoblauch und Paprika dazu, durchrühren und etwas schmurgeln lassen. Zucchini dazu sowie die Kräuter, die Hitze vertragen (Rosmarin, Lavendel, Salbei). Alles etwas köcheln lassen.

Tomatenstücke zufügen, durchrühren, nochmal etwas schmoren lassen. Mit Gewürzen und frischen Kräutern abschmecken.

Die Ratatouille schmeckt warm, lauwarm oder kalt (evtl. mit einem Spritzer Zitronensaft) zu frischem Baguette. Auch etwas überbackener Ziegenkäse dazu ist lecker oder Lammsteaks.

Wer mehr Zeit investieren will, kann die Gemüse separat anbraten und erst am Schluss mischen. Man kann die Paprika und Tomaten auch enthäuten.

Die Ratatouille lässt sich auch gut einfrieren.

=====


Der Dost (Oregano) blüht gerade, seine Blüten schmecken besonders gut. Sie sind aber nicht zum Mitkochen geeignet, sondern kommen am Schluss zusammen mit dem Basilikum über das fertige Gemüse.

Mir fällt auf: Meine Ratatouille ist ähnlich wie die von Katia, ich schneide allerdings das Gemüse in größere Stücke und häute die Tomaten nicht.

Samstag, 5. Juli 2008

Käsekuchen-Muffins

Für mein heutiges Geburtstagsfrühstück hatte ich gestern Abend Käsekuchen-Muffins gebacken.

Das Rezept dazu pinnte bestimmt seit einem Jahr am Kühlschrank. Es geht ganz einfach, die Muffins sind schnell gemacht: Erst wird ein Rührteig fabriziert und in Muffinförmchen gegeben, darauf kommt eine Käsekuchenmasse aus Quark und Eiern.

Im Original wird mit einem Klecks Sahne und verschiedenen Früchten dekoriert - bestimmt auch lecker. Wir haben einfach frische Himbeeren dazu gegessen.


















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Käsekuchen-Muffins
Kategorien:Backen, Muffin, Rührteig, Quark
Menge:12 Stück

Zutaten

HRÜHRTEIG
100GrammButter oder Margarine
70GrammZucker
1PriseSalz
1Ei
100GrammMehl
1Teel.Backpulver
HKÄSEMASSE
375GrammMagerquark
70GrammZucker
1Unbehandelte Zitrone; aberiebene Schale und Saft
1PriseSalz
1 1/2Essl.Speisestärke
2Eier
HDEKORATION
200GrammSahne
1Essl.Vanillezucker
Obst zum Verzieren, z.B. Himbeeren, Kiwi, Mango,
-- Honigmelone, Erdbeeren, Kirschen

Quelle


nach Tip der Woche irgendwann 2007
Erfasst *RK* 05.07.2008 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Butter oder Margarine mit Zucker und Salz cremig rühren. Ei dazugeben, ca. 2 Minuten unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen, zugeben und unterrühren. Teig in die Förmchen geben und glatt streichen.

Quark, Zucker, Zitronensaft und -schale, Salz, Stärke und Eier cremig rühren. Diese Masse auf dem Rührteig verteilen.

Muffins auf dem Gitterrost im vorgeheizten Backofen (175 Grad E-Herd, 150 Grad Umluft) 30 Minuten backen. Temperatur auf 200 Grad erhöhen, Muffins weitere 5-10 Minuten backen.

Nach dem Erkalten aus den Förmchen lösen.

Entweder so essen oder mit einer Dekoration aus Sahne und Früchten. Dafür die Sahne steif schlagen, dabei Vanillezucker einrieseln lassen. Auf jeden Muffin einen Klecks Sahne geben. Aus dem Obst, falls möglich und gewünscht, Herzen ausstechen und die Muffins mit den Obstherzen und den frischen Früchten verzieren.

=====


Die Muffins sind im Prinzip kleine Käsekuchen, sie schmecken locker-sommerlich-frisch.

Freitag, 4. Juli 2008

Shrimps-Gemüsepäckchen

Kürzlich haben wir gegrillt. Das Sommerwetter macht ja richtig Spaß auf Grillen und Essen im Garten - auf der Spielwiese.

Neben "dem üblichen" wie fränkischen Bratwürsten und Gemüse (Auberginen, Pilze, Zucchini und Paprika) habe ich aus TK-Shrimps und etwas Gemüse kleine Päckchen gefaltet, mit Weißwein aromatisiert und diese auf den Grill gelegt.

Das Ergebnis hat uns sehr gut geschmeckt!




















==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel:Gegrillte Shrimps-Gemüsepäckchen
Kategorien:Gemüse, Meeresfrüchte, Grillen, Sommer
Menge:2 Personen

Zutaten

1HandvollTK-Shrimps oder Garnelen (oder frische)
1Gelbe Spitzpaprika, gewürfelt
1Tomate, gewürfelt
1-2Essl.TK-Erbsen
1Essl.Stangensellerie, geschnitten
2Knoblauchzehen, gewürfelt
1klein.Stück Ingwer, gewürfelt
Pfeffer

Chili
EtwasWeißwein
Alufolie
Salz

Quelle


eigenes Rezept
Erfasst *RK* 04.07.2008 von
Barbara Furthmüller

Zubereitung

Alle Zutaten bis auf das Salz zusammen in Alufolie geben und auf den Grill legen, bis alles gut durch ist.

Etwas abkühlen lassen, salzen und genießen.

Dazu passt frisches Brot, z.B. Baguette oder Ciabatta.

=====


Nachtrag: Da Katia Katzenbilder vermisst, hier der Beweis, dass die beiden natürlich immer um uns, um das Essen und vor allem um die leckeren Bratwürste herumschleichen.

Der schwarz-weiße Kater im Vordergrund wohnt einige Häuser weiter und kommt gerne zu Besuch.

LinkWithin

Blog Widget by LinkWithin