Samstag, 30. Juli 2016

Clafoutis mit Johannisbeeren

Unsere Johannisbeeren gedeihen zurzeit nicht so besonders gut; ein großer Busch mit schwarzen aromatischen Beeren ging letzten Sommer - wohl durch die lange Trockenheit - kaputt und hat sich nicht mehr erholt. Ein roter Hochstamm hat ebenfalls nicht überlebt, und die anderen fühlen sich an ihrem Standort nicht so wohl, denke ich. Der Herbst ist die richtige Zeit, um sie umzusetzen.

Am verlässlichsten trägt noch ein roter Busch, den wir eigentlich als weiße Versailler gekauft hatten: Da hatte wohl ein Scherzkeks im Gartencenter die Schilder vertauscht und damit Geld gespart, da die roten einfachen Beeren, die noch nicht mal richtige Trauben bilden, wohl die billigere Version waren. Es ist eine einfache Sorte, die sich bei uns im Garten seit einigen Jahren aber ganz wohl fühlt und als letzte trägt.

Clafoutis mit Johannisbeeren

Freitag, 29. Juli 2016

Aprikosen-Joghurt-Stieleis

Seitdem ich diese Stieleisformen habe, werde ich noch kreativer als sonst, wenn's um die Eisherstellung geht. ;-)

Dies hier ist im Prinzip ein mit Sojajoghurt vermengtes Aprikoseneis mit einer kräutrigeen Komponente, meinem selbst angesetzten Liebstöckelsirup. Der schmeckt ehrlich gesagt nicht wirklich durch... Stattdessen könnte man also auch anderen Sirup verwenden, einen Dicksaft oder einfach Zucker. Der Phantasie sind da fast keine Grenzen gesetzt.

Aprikosen-Joghurt-Stieleis

Mehr in Richtung Wassereis geht es, wenn man die cremige Komponente weg lässt.

Donnerstag, 28. Juli 2016

Zucchini mit Ziegenkäse-Minz-Dip

Dieses Jahr habe ich Glück: Meine Zucchinipflanzen tragen alle fleißig, die grünen mehr als die gelben, aber auch die fangen an. So kann ich immer frisches Gemüse ernten. Zucchini schmecken frisch vom Garten einfach am besten!

Gut schmecken Zucchinischeiben, wenn man sie kurz grillt! Da kommt der Eigengeschmack leicht durch, schön, fein. Und außerdem schmecken Ziegenkäse und Minze an einem warmen Sommertag super zu Zucchini.

Zucchini mit Ziegenkäse-Minz-Dip

Mittwoch, 27. Juli 2016

Apfel-Lavendel-Gelee

Heute retten wir Marmeladen und Chutneys und alles, was grob in diese Kategorie fällt! Ihr erinnert Euch, die Truppe der Blogger, die sich auf die Fahnen geschrieben hat, Rezepte selbst zu machen, manches, das man so häufig im Supermarkt aber nicht mehr in den Küchen findet, wieder ins Gedächtnis zu bringen und darüber zu schreiben, wie einfach es doch meist geht, leckere Gerichte und Rezepte selber zu machen. #wirrettenwaszurettenist

Marmeladen und Chutneys also, wobei wir diesmal unter Marmeladen ausnahmsweise nicht nur die Zitrusfrüchte-Aufstriche verstehen, die laut einer EU-Regelung so heißen dürfen (laut Onkel Wiki gibt's da für Österreich eine Ausnahme), sondern alle Fruchtaufstriche, Konfitüren, Gelees.

Da ich mich derzeit an dem betörenden Duft der Lavendelblüten erfreue, fiel mir ein Rezept ein, das ich schon seit Ewigkeiten einmal ausprobieren wollte: Apfel-Lavendel-Gelee.

Apfel-Lavendel-Gelee

Bisher ist das immer daran gehapert, dass der Lavendel im Garten einfach deutlich früher blüht als die Äpfel reif sind...

Dienstag, 26. Juli 2016

Kohlrabi-Karotten-Carpaccio mit Walnuss-Pesto

Im Garten wachsen zurzeit einige Gemüsesorten. Vor allem die Kohlrabi finde ich schön mild und angenehm im Geschmack; ich habe dieses Jahr eine rote Sorte erwischt. Eine Knolle wurde mir trotzdem relativ groß, also habe ich sie aufgeschnitten und die Scheiben auf einen Teller geschichtet.

Da mir das zu langweilig war, kam noch eine Karotte dazu und da die zu groß war, kam ich auf die Idee, sie zusammen mit Walnusskernen, die geschält in der Nähe waren, zu einem Pesto zu verarbeiten. So entstehen meist meine Gerichte... ;-)

Kohlrabi-Karotten-Carpaccio mit Walnuss-Karotten-Pesto

Farblich macht es auch etwas her und wer sich etwas Mühe gibt, kriegt sicher auch ein schönes Foto raus. ;-)

Freitag, 22. Juli 2016

Bloody Mary mit Liebstöckel

Heute um 17 Uhr - pünktlich zur Cocktail-Zeit - gibt es auf der Spielwiese einen Klassiker, neu interpretiert. Dabei ist die gute alte Bloody Mary ein Longdrink, die gerne gegen Kater getrunken wird, also auch morgens - oder wann man halt mit Kater aufwacht...

Das ist nichts für mich; Alkohol auf Alkohol ist nicht so meins, daher gibt's bei mir auch äußerst selten Bloody Maries. Auch fand ich die klassischen Versionen vom Geschmack her oft zu flach und langweilig.

Bloody Mary mit Liebstöckel

Donnerstag, 21. Juli 2016

Gerolltes Carpaccio

Carpaccio ist eine italienische Vorspeise, die klassisch aus rohem Rindfleisch besteht. Angeblich gibt es sie seit Mitte des 20. Jahrhunderts in Harry’s Bar in Venedig. Benannt wurde die Kreation nach einem venezianischen Maler. Bis Carpaccio nach Deutschland gab, dauerte es noch eine Weile, aber seit gefühlt gut 20 Jahren ist es von den Menükarten der Restaurants hierzulande nicht mehr wegzudenken.

Schneller ging es, den Begriff für alles mögliche zu verwenden, das dünn geschnitten und mariniert serviert wird. Ich darf mich da nicht ausnehmen, bei mir gibt's einige Versionen davon auf dem Blog, den Klassiker aber noch nicht, und auch heute nicht! Ich habe jetzt länger überlegt, wie ich diese Rinderröllchen Adler nennen soll und mich dann für gerolltes Carpaccio entschieden.

Gerolltes Carpaccio (Rinderfiletröllchen mit Basilikum und Parmesan)

Im Rahmen des Alpen-Events, das Kebo kürzlich ausgerichtet hatte (mein Beitrag war die Joghurt-Mousse), nahm ich das Kochbuch zur Hand, das ich im Hotel Adler geschenkt bekommen hatte. Dabei fiel mir ein Rezept ins Auge, das ich dort vor Ort sehr gerne bestellt hatte und die ersten Jahre auch häufig daheim nachgemacht hatte. Dann hatte ich es irgendwie vergessen...

LinkWithin

Blog Widget by LinkWithin